-
Putin: Russland bereitet sich nicht auf "irgendeine Art von Kampf mit Europa" vor
-
UN-Sicherheitsrat verurteilt Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien "auf das Schärfste"
-
Berlin: Linke stimmt auf Parteitag für Sondierungen mit Grünen und SPD
-
Schwere Kämpfe zwischen Tigray-Rebellen und Armee - Internetausfall in Nordäthiopien
-
Libanons Regierungschef Salam warnt vor "Vakuum" nach Abzug von UN-Friedensmission
-
"Zerstörende Dimension erreicht": Berliner Linke weist Antisemitismusvorwurf zurück
-
US-Justiz: Pentagon darf Sanktionen gegen Anthropic aufrecht erhalten
-
Trump nennt Gipfel mit Xi erfolgreich und sieht Konsens bei "Superintelligenz"
-
UN-Sicherheitsrat verurteilt Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien
-
Russland: Politikwissenschaftler Kynew wegen Drogenvorwürfen festgenommen
-
Münchner Migrationskonferenz: Pläne für Frontex-Ausbau zu "Rückführungsagentur"
-
Selenskyj: USA erlauben Ukraine Herstellung von Patriot-Abwehrraketen
-
"Paradies der Maschinen": Papst Leo XIV. warnt vor KI-Auswüchsen
-
Papst Leo XIV. grüßt von Papamobil aus Menschenmengen in Paris
-
Pistorius würdigt in Ungarn "Neustart" in den bilateralen Beziehungen
-
Medien: Manchester City in 114 Anklagepunkten schuldig
-
Davidstern aus NS-Gedenkort in Chemnitz gestohlen und Schautafel beschädigt
-
Besuch bei Unesco: Papst Leo XIV. warnt vor Risiken der KI
-
Scharfe Kritik an Stopp von Stolpersteinen in sächsischem Heidenau
-
Trump nennt Gipfel mit Xi "produktiv" und sieht Konsens bei "Superintelligenz"
-
17 Cent weniger Steuern pro Liter: Neuer Tankrabatt kommt zum 1. Oktober
-
Tankrabatt kommt zum 1. Oktober: Gesetz passiert Parlament
-
CDU-Politiker Reddig warnt vor verwässerter Rentenreform - und droht mit Nein
-
Langjähriger ZDF-Rechtsexperte Bernhard Töpper gestorben
-
Formel 1: Russell holt Pole in Baku - Antonelli nur 16.
-
Friedensorganisation: Bundesregierung konterkariert Ziel einer atomwaffenfreien Welt
-
Haus von Bruder angezündet: Lange Haftstrafe für Mann aus Niedersachsen bestätigt
-
Rummenigge hat nicht für Eberls Vertragsverlängerung gestimmt
-
Mehr als hunderttausend Studierende warten auf Wohnheimplätze in Deutschland
-
Nach US-Sanktionsdrohungen: Flughafen im irakischen Nadschaf stoppt alle Iran-Flüge
-
Zverevs Chancen steigen: Sinner sagt für Peking ab
-
Bundestag macht Weg für erneuten Tankrabatt frei
-
Zentralratspräsident Schuster für Prüfung der Beobachtung der Berliner Linken
-
Betrug mit Netz für Handwerksdienstleistungen: Bewährungsstrafe für Mann in Bayern
-
Papst Leo XIV. beginnt Frankreichbesuch mit Warnung vor "Wettrüsten"
-
Karlsruhe befasst sich mit Ausschluss von Abgeordnetem aus AfD-Bundestagsfraktion
-
Papst Leo XIV. warnt in Frankreich vor "Wettrüsten"
-
US-Regierung unterstützt Musk im Streit mit der EU über Millionenstrafe gegen X
-
Selenskyj: Trump gibt grünes Licht für Herstellung von Patriot-Raketen in Ukraine
-
Papst bedankt sich bei Macron und Bauleuten für Wiederaufbau von Notre-Dame
-
Kreml: EU-Sanktionen gegen Journalistin Fedorova sind "rechtswidrig"
-
Niedersachsen: AfD wählt Fraktionschef Wichmann zu Spitzenkandidat für Landtagswahl
-
Seniorin aus Frust erstochen: Lebenslage Haft für 56-Jährigen in Aachen
-
19-Jähriger soll im Saarland Frau erstochen haben - Festnahme
-
Pfefferspray in Schule in Berlin versprüht: Unterrichtsausschluss rechtens
-
Ausfall der Lenkung droht: VW und Audi rufen knapp eine Million Pkw in die Werkstätten
-
Unfälle mit E-Scootern: Künftig haften bei Unfällen auch Vermieter
-
Selenskyj: Trump gibt Ukraine Erlaubnis für Herstellung von Patriot-Abwehrraketen
-
Studie: Deutsche Konzerne im europäischen Vergleich führend - beim Stellenabbau
-
Antragsloses Kindergeld kommt: Bundesrat gibt grünes Licht
Zahl der Todesopfer bei Erdbeben in der Türkei und Syrien steigt auf über 8700
Nach dem verheerenden Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet ist die Zahl der Todesopfer in beiden Ländern auf mehr als 8700 gestiegen. Die jeweiligen Behörden zählten am Mittwochmorgen 6234 Tote in der Türkei und 2470 in Syrien. Überall in den betroffenen Gebieten verbrachten derweil Menschen bei eisigen Temperaturen die zweite Nacht im Freien.
Mit den neuen Bilanzen aus beiden Ländern stieg die Gesamtzahl der Todesopfer auf 8704. Da die Rettungskräfte sich oft nur langsam durch die Trümmer kämpfen können, befürchten Experten einen weiteren deutlichen Anstieg der Todeszahlen in den kommenden Tagen. Viele Menschen könnten noch unter Trümmern begraben worden sein.
Das Erdbeben der Stärke 7,8 hatte das türkisch-syrische Grenzgebiet am frühen Montagmorgen erschüttert. Unzählige Menschen wurden beim Einsturz ihrer Häuser verletzt. Nach Ansicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) könnten bis zu 23 Millionen Menschen in beiden Ländern von den Folgen des Bebens betroffen sein.
Erschwert wurde ihr Leiden in der Nacht zum Mittwoch vielerorts erneut durch eisigen Regen und auch Schnee. Das Wetter stellte nach Angaben der Rettungskräfte eine zusätzliche Gefahr dar - sowohl für die durch das Beben obdachlos gewordenen Menschen als auch für mögliche Überlebende in den Trümmern. "Es ist nun ein Wettlauf gegen die Zeit", sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus.
Laut dem Bericht von AFP-Korrespondenten blieben auch die zweite Nacht in Folge viele Menschen auf der Straße - teils aus Angst vor Nachbeben und teils, weil sie keine Häuser mehr und auch keine Notunterkünfte hatten. Einige von ihnen entzündeten Feuer aus herumliegenden Holzteilen, um sich zu wärmen.
Etwa 100 weitere in Decken eingewickelte Menschen schliefen in der Lounge eines Flughafenterminals, in der normalerweise türkische Politiker und Prominente empfangen werden. "Wir haben die Gebäude einstürzen sehen und wissen, dass wir Glück haben, noch am Leben zu sein", sagte Sahide Sutcu, die mit ihren beiden kleinen Kindern zum Flughafen fuhr.
Angesichts des Elends und der Zerstörung sind weltweit Hilfsmaßnahmen für die Betroffenen angelaufen. Zahlreiche Staaten haben die Entsendung von Einsatzkräften und die Bereitstellung von Hilfsgeldern zugesagt. Auch Deutschland will helfen, Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) telefonierte am Dienstag mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und sagte ihm umfassende Unterstützung zu. Erdogan würdigte nach Angaben der Bundesregierung in dem Gespräch die internationale Unterstützung, "insbesondere auch diejenige aus Deutschland".
Auch der türkische Botschafter in Berlin, Ahmet Başar Şen, dankte Deutschland und Europa für die schnelle Hilfe. "In solch' schwierigen Zeiten ist es gut zu wissen, dass wir uns auf unsere Freunde in Europa uneingeschränkt verlassen können", sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die Türkei brauche im Moment vor allem "spezialisierte Teams und medizinische Hilfsteams, die sich an Such- und Rettungsmaßnahmen beteiligen können". Auch Notunterkünfte und Medikamente sowie Winterkleidung würden gebraucht.
Verlangsamt werden die Hilfsbemühungen derzeit durch die Bedingungen vor Ort: Vielerorts ist in beiden Ländern die Infrastruktur zerstört, Flughäfen in der Region sind geschlossen. Ein Wintersturm hat zudem viele Straßen unpassierbar gemacht.
In Syrien kommt hinzu, dass das Land international geächtet ist und harten Sanktionen unterliegt. Zudem wird wegen des seit 2011 andauernden Bürgerkriegs das Katastrophengebiet im Norden des Landes teils von Rebellen und teils von der Regierung beherrscht. Der Chef des syrischen Roten Halbmonds, Chaled Habubati, rief die USA und die Europäische Union zur Aufhebung ihrer Sanktionen und zu Hilfslieferungen auf.
Die USA erklärten, sie wollten zusammen mit Partnerländern Nothilfe auch für Syrien bereitstellen. Washington werde aber nicht mit der Regierung von Machthaber Baschar al-Assad zusammenarbeiten, betonte US-Außenminister Antony Blinken. "Die Hilfe geht an das syrische Volk, nicht an das dortige Regime." Die syrische Regierung hatte zuvor versichert, dass Hilfsgüter auch in die nicht von Damaskus kontrollierten Gebiete des Landes weitergeleitet würden.
G.Stevens--AMWN