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Pro Bahn fordert mehr Züge und bessere Informationen
Vor dem Hintergrund neuer Einschränkungen bei der Nutzung des Deutschlandtickets hat der Fahrgastverband Pro Bahn mehr Züge und bessere Informationen gefordert. "Das Problem ist, dass man durch das Deutschlandticket eine Vergünstigung geschaffen hat, ohne die Kapazitäten zu erhöhen", sagte der Ehrenvorsitzende des Verbandes, Karl-Peter Naumann, der "Rheinischen Post" vom Dienstag.
Seit Dienstag dürfen Nutzerinnen und Nutzer des Deutschlandtickets bei erheblichen Verspätungen ihres Regionalzugs nicht mehr auf den ICE oder den IC umsteigen und sich die Kosten zurückerstatten lassen. Das System schaffe es nicht, "noch 500 Leute aus dem Regionalzug aufzunehmen".
Naumann sprach sich daher für bessere Informationen von Reisenden aus: Wichtiger als die Nutzung höherwertiger Züge sei es, "dass die Leute in einer halbwegs erträglichen Form an ihr Ziel kommen können und man ihnen dabei weiterhilft", sagte er der "Rheinischen Post". Viel zu häufig würden Menschen keine Information erhalten, wie sie ihre Reise fortsetzen könnten, kritisierte er.
Th.Berger--AMWN