-
Millionendiebstahl aus Schließfächern in Berlin: Weiterer Mittäter verurteilt
-
Bosnisch-serbischer Hardliner Dodik erklärt seine Partei zum Wahlsieger - Dank an Trump und Putin
-
Linke zieht gegen Ministerin Reiche vor das Bundesverfassungsgericht
-
Gericht: Berliner Feuerwehr durfte fehlende Impfnachweise Gesundheitsamt melden
-
Umfrage: Konsumlaune verdüstert sich - schlechte Aussichten für Weihnachtsgeschäft
-
Trotz Leistungseinbruch: Alcaraz beendet Final-Durststrecke
-
Strafbarkeit von Leugnung des Existenzrechts Israels: Hessen pocht auf Gesetz
-
Baden-Württemberg: Drei Katzenbabys in Regionalzug ausgesetzt
-
Zwei Forscher aus Deutschland erhalten Medizin-Nobelpreis - Auch US-Kollege geehrt
-
Außenbandriss: Gwinn fällt mehrere Wochen aus
-
Verfassungsschutz sieht "besorgniserregende Entwicklung" bei Rechtsextremismus
-
Schlagerlegende Mouskouri und weitere Persönlichkeiten mit Verdienstorden geehrt
-
Schülerproteste in Frankreich: Unterricht fällt in gut 400 Schulen aus
-
Staugefahr steigt: ADAC erwartet stärkeren Verkehr durch Herbstferien
-
Rekord: Anteil von E-Autos an Neuzulassungen steigt auf 34,5 Prozent
-
Medizin-Nobelpreis geht an Forscher aus Deutschland und den USA
-
Bolsonaro-Sohn gewinnt erste Wahlrunde in Brasilien - – Stichwahl gegen Lula
-
Zahl unerlaubter Einreisen im September weiter gesunken
-
Wohnungskrise in Spanien: Regierungschef Sánchez kündigt vorgezogene Neuwahlen an
-
E-Auto-Boom im September: Anteil an Neuzulassungen steigt auf mehr als ein Drittel
-
Nach Dämpfer: Zverev fehlen weiter über 1000 Punkte auf Sinner
-
Geheimdienst-Chefs verteidigen Reform ihrer Behörden als dringend notwendig
-
BND-Chef Jäger sieht Gefahr eines "gewaltsamen Konflikts mit Russland"
-
UN-Klimagipfel: Möglicherweise entscheidende Vorverhandlungen auf Fidschi-Inseln
-
Iran-Sanktionen: Hotel darf nicht mit eingefrorenen Geldern weiterbetrieben werden
-
Galeria-Miteigentümer kritisiert Geschäftsführung für erneuten Insolvenzantrag
-
Hackerangriff auf dänisches Melderegister - Daten von 8,8 Millionen Menschen betroffen
-
Spaniens Regierungschef Sánchez kündigt vorgezogene Neuwahlen im November an
-
Nürnberg: 17-Jähriger Rollerfahrer stirbt nach Zusammenstoß mit Linienbus
-
Ministerpräsident Schulze: Kein CDU-Abgeordneter wechselt in Sachsen-Anhalt zu AfD
-
Pflegeversicherung: Krankenkassen erwarten trotz Reformen noch Defizit
-
E-Auto-Prämie: Rund 100.000 Anträge bewilligt
-
"Formel Farce": Pressestimmen zum Großen Preis in Malaysia
-
Japans Regierungschefin wirbt für stabile Beziehungen mit China
-
Berliner CDU-Chef Evers sieht "fehlende Empathie und Nahbarkeit" bei Merz
-
Umfrage: Stimmung in der Autoindustrie deutlich verdüstert
-
Matthäus über DFB-Elf: "Haben das Potenzial"
-
Vorverhandlungen zu UN-Klimagipfel auf Fidschi-Inseln begonnen
-
Präsidentenstichwahl in Brasilien zwischen rechtem Bolsonaro und linkem Lula
-
NFL: St. Browns Lions unterliegen den Panthers
-
Klopp plant mit deutlich kleinerem Kader
-
Derry Scherhant: "Gänsehaut" und ein Blick zurück
-
Oberstes US-Gericht befasst sich mit Fragen der Konzernhaftung bei Klimawandelschäden
-
Merz empfängt litauischen Ministerpräsidenten Sinkevicius im Kanzleramt
-
Bundespräsident Steinmeier verleiht Schlagerlegende Nana Mouskouri Verdienstorden
-
Deutscher Buchpreis wird zu Auftakt der Frankfurter Buchmesse verliehen
-
Vorbereitungstreffen für UN-Klimagipfel auf den Fidschi-Inseln
-
Nobelpreis-Woche startet mit Verkündung von Medizin-Preisträger
-
Präsidentschaftswahl in Brasilien: Bolsonaro knapp vor Lula - Stichwahl Ende Oktober
-
Ärzteregistrat.de: So können Praxen ihre Verzeichnisdaten aktuell halten
Prozess gegen Alec Baldwin: Anklage wirft Schauspieler Verantwortungslosigkeit vor
Im Prozess gegen Alec Baldwin wegen des tödlichen Schusses auf eine Kamerafrau hat die Staatsanwaltschaft dem US-Filmstar vorgeworfen, er habe grundlegende Sicherheitsregeln missachtet. Baldwin habe am Set "mit einer echten Waffe gespielt und die grundlegendsten Sicherheitsregeln für den Waffengebrauch gebrochen", sagte Staatsanwältin Erlinda Ocampo Johnson am Mittwoch vor dem Gericht in Santa Fe im US-Bundesstaat New Mexiko.
Der 66-Jährige, dem fahrlässige Tötung vorgeworfen wird, erschien gemeinsam mit seiner Frau Hilaria und seinem Bruder Stephen zu den Eröffnungsplädoyers. Ihm drohen bis zu 18 Monate Haft, nachdem die Kamerafrau Halyna Hutchins im Oktober 2021 beim Dreh des Westerns "Rust" durch eine Kugel aus einem von Baldwin gehaltenen Revolver tödlich getroffen worden war. Regisseur Joel Souza wurde durch dieselbe Kugel verletzt.
Der Vorfall ereignete sich bei einer Probe für eine Szene, in der Baldwin in seiner Rolle als alternder Gesetzesloser von zwei Polizisten in die Ecke getrieben wurde und seine Waffe zückte. Baldwin habe für die Szene die größte verfügbare Waffe verlangt, das Waffentraining nicht ernsthaft absolviert, die Waffe regelmäßig entsichert und auf Menschen gehalten, sagte Johnson in ihrem Plädoyer.
Der unter anderem für seine Imitation von Ex-US-Präsident Donald Trump bekannte Schauspieler sei ein einflussreicher Hollywood-Star, der sich "verantwortungslos" verhalten habe, fügte die Anklägerin hinzu. "Die Sicherheitsregeln bei einem Filmdreh verlangen von Schauspielern wie dem Angeklagten, mit jeder Waffe so umzugehen, als ob sie geladen wäre und die Waffe nie auf andere Menschen zu richten", führte sie weiter aus.
Baldwins Anwalt Alex Spiro sagte, die üblichen Sicherheitsbestimmungen für den Umgang mit Waffen seien bei Filmdrehs hinfällig. "Sie haben alle schon Schießereien in Filmen gesehen", argumentierte er gegenüber den Geschworenen und nahm Bezug auf Kino-Klassiker wie "Apocalypse Now" und "Sundance Kid". Diese Filme hätten gedreht werden können, weil für Sicherheit gesorgt werde, bevor der Schauspieler die Waffe in die Hand bekomme, fügte Spiro hinzu.
Spiro betonte, Baldwin sei gesagt worden, dass die Waffe nicht geladen sei. Zudem habe Baldwin die Anweisung erhalten, den Revolver auf Hutchins Kamera zu richten, als diese losging. Er kritisierte zudem, die Polizei habe die tödliche Kugel nie gefunden.
Wie es überhaupt dazu gekommen war, dass der Colt mit scharfer Munition geladen war, konnte in den Ermittlungen nicht aufgeklärt werden. Scharfe Munition an Filmsets ist in den USA verboten.
Baldwin hatte stets seine Unschuld beteuert. Der Schauspieler beharrte zudem darauf, er habe den Abzug nicht betätigt. Ermittlungen der US-Bundespolizei FBI ergaben der Anklagebehörde zufolge, dass die Waffe ohne Druck auf den Auslöser nicht hätte betätigt werden können. Die Verteidigung führte ins Feld, dass die Waffe durch die Untersuchungen des FBI beschädigt worden sei und es so nicht möglich sei, Fehlschlüsse der Untersuchung nachzuweisen.
In dem Fall war die Waffenmeisterin bei dem Western-Dreh, Hannah Gutierrez-Reed, im April wegen fahrlässiger Tötung zu 18 Monaten Haft verurteilt worden. Der erste assistierende Direktor am Filmset, David Halls, hatte sich der Fahrlässigkeit schuldig bekannt, wodurch er eine Gefängnisstrafe vermeiden konnte.
In den kommenden Tagen werden Zeugenaussagen von Halls und Seth Kenney, ein ebenfalls mit Waffenfragen betrauter Mitarbeiter am "Rust"-Set, erwartet. Auch der durch den Schuss verletzte Souza soll als Zeuge gehört werden. Ob Baldwin vor Gericht sprechen wird, ist noch nicht klar. Der Prozess soll voraussichtlich am Freitag kommender Woche abgeschlossen werden. Die Beratungen der Geschworenen könnten sich dann bis in die darauffolgende Woche ziehen.
A.Jones--AMWN