-
Gedenkort nach CSD-Anschlag: Regenbogenbank in Berliner Tiergarten erneut beschädigt
-
Wadephul berät bei Besuch in Kanada über vertiefte Zusammenarbeit
-
Papst Leo XIV. zu Staatsbesuch in Frankreich eingetroffen
-
Bundesgerichtshof: Einzelner Eigentümer kann Kunst an Hochhausfassade nicht verbieten
-
Rhein kritisiert im Bundesrat Stopfen von Haushaltslöchern
-
Rheinland-Pfalz behält Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz - Protest der AfD
-
US-Ölsektor warnt vor möglichem Exportverbot für Diesel
-
Klopp-Debüt sorgt für Top-Quote bei RTL
-
Zentralrat der Juden bezweifelt Linken-Versprechen zu Kampf gegen Judenhass
-
Zahl auf Wohngeld angewiesener Haushalte steigt um 7,2 Prozent
-
Auftragseinbruch für das Baugewerbe im Juli
-
Schwesig fordert Bund-Länder-Gipfel zu strittigen Sozialreformen
-
Voigt verlangt Mitspracherecht für Länder bei Kür von Bundespräsidenten-Kandidat
-
UN-Vollversammlung verabschiedet Resolution zu Maßnahmen gegen Anstieg des Meeresspiegels
-
Studie: Vergesellschaftung privater Wohnungsbestände kann sinnvolle Ergänzung sein
-
Konsumklima erleidet deutlichen Dämpfer - Weniger Kaufkraft befürchtet
-
Deloitte-Analyse: EU-Handelsabkommen bieten deutschen Autobauern große Chancen
-
Keine Diskussion um 2027: Audi "sehr glücklich" mit Hülkenberg
-
Koch und das deutsche Team wittern ihre WM-Chance
-
Di Salvos klares Ziel: Drei Siege und das EM-Ticket
-
Debütant "Pippo" Treu: Wohin mit dem Trikot?
-
Für Havertz und Musiala: Klopp holt neues Personal
-
Peseschkian sieht Entscheidung über Ende des Iran-Kriegs bei den USA
-
Xi von Trump zu Staatsbankett im Weißen Haus empfangen
-
Bundesgerichtshof urteilt über Gemälde an Fassade von Wuppertaler Hochhaus
-
Pistorius trifft neuen ungarischen Verteidigungsminister in Budapest
-
Wadephul trifft bei Kanada-Besuch Außenministerin und Verteidigungsminister
-
Berliner Linkspartei entscheidet bei Parteitag über Sondierungsgespräche
-
Bundestag und Bundesrat stimmen über Tankrabatt ab
-
Starbucks will in Nordamerika zahlreiche Filialen schließen
-
Macron hält neue russische Mobilmachung für Ukraine-Krieg für "glaubwürdig"
-
Klopp: "Können besser spielen"
-
Umstrittener US-Investor Peter Thiel mit Axel-Springer-Preis ausgezeichnet
-
Frankreich will Soldaten zum Schutz des saudiarabischen Hafen Janbu entsenden
-
Hollywood-Star Susan Sarandon in New York bei israelkritischem Protest festgenommen
-
Portugal siegt ohne Ronaldo-Tor - Haaland glänzt
-
Klopp-Debüt von Ex-Schüler Gakpo vermasselt
-
Kanadas Hauptstadt Ottawa will "Trump Avenue" umbenennen
-
Italien beschließt Burka-Verbot und Sprachquote an Schulen
-
Newsom: Trumps Präsidentschaft nach den Kongresswahlen in bisheriger Form vorbei
-
Musiala mit Oberschenkelproblemen - Amiri als Ersatz
-
Medien: Europas Top-Ligen fordern FIFA-Reformen
-
Nach Berlin-Wahl: Evers zu neuem CDU-Fraktionschef gewählt
-
Gericht in Kroatien genehmigt Auslieferung von ukrainischem Nord-Stream-Verdächtigen
-
Nach Gerichtsentscheid: CNN, MS NOW und Politico wieder zu Weißem Haus zugelassen
-
Thüringens Ministerpräsident fordert von Union "programmatischen Neuanfang"
-
Xi bei Trump im Weißen Haus: Gipfel im Zeichen von "Superintelligenz" und Iran-Krieg
-
Treu feiert Debüt bei Klopp-Einstand
-
Xi bei Trump im Weißen Hauws: Gipfel im Zeichen von "Superintelligenz" und Iran-Krieg
-
CNN, MS NOW und Politico wieder zum Weißen Haus zugelassen
Papst Leo XVI. bremst bei Reformansätzen der katholischen Kirche
Papst Leo XVI. will keine grundlegende Änderungen der katholischen Kirche im Umgang mit Frauen, LGBTQ-Rechten oder dem Missbrauchsskandal durch Priester vornehmen: "Wir müssen unsere Einstellungen ändern, bevor wir überhaupt daran denken können, die Haltung der Kirche zu einer bestimmten Frage zu ändern", sagte Leo im ersten Interview seines Pontifikats, das am Donnerstag auf Spanisch in dem Buch "Papst Leo XIV: Weltbürger, Missionar des 21. Jahrhunderts" veröffentlicht wurde.
Es sei "höchst unwahrscheinlich, zumindest in naher Zukunft", dass sich die Lehre der Kirche zu Sexualität oder Ehe ändern werde. Leo betonte seine Unterstützung für die "traditionelle Familie", die aus "Vater, Mutter und Kindern" bestehe.
In dem Interview schlug der vor vier Monaten in sein Amt gewählte Papst einen anderen Ton an als sein Vorgänger Franziskus. Der am Ostermontag mit 88 Jahren verstorbene Papst hatte sich während seines zwölfjährigen Pontifikats wiederholt für eine Öffnung der Kirche gegenüber Menschen eingesetzt, die traditionell als "Sünder" angesehen wurden, darunter Angehörige der LGBTQ-Gemeinschaft.
In dem nun veröffentlichten Interview mit der US-Journalistin Elise Ann Allen sagte Papst Leo, er teile zwar den Wunsch von Franziskus, jeden in der Kirche willkommen zu heißen, "aber ich lade niemanden ein, weil er eine bestimmte Identität hat oder nicht hat".
Jedes Thema, das mit LGBTQ-Fragen zu tun habe, sei "höchst polarisierend", sagte Leo. Er bemühe sich, "die Polarisierung in der Kirche nicht weiter zu verstärken", fügte der Papst in dem Buch hinzu, das am Donnerstag in Peru veröffentlicht wurde. Das Oberhaupt der katholischen Kirche war vor seiner Wahl zum Papst fast 20 Jahre als Missionar in Peru tätig.
Die englische Abkürzung LGBTQ steht für lesbisch, schwul, bisexuell, transgender und queer. Die Entscheidung von Franziskus, in sehr begrenztem Umfang Segnungen für gleichgeschlechtliche Paare zu genehmigen, hatte eine scharfe Gegenreaktion von Konservativen in der katholischen Kirche ausgelöst, insbesondere in den USA und mehreren afrikanischen Staaten.
Auch Erwartungen hinsichtlich der viel diskutierten Frage des Zugangs von Frauen zum Amt der Diakonin dämpfte der 70-jährige Pontifex: "Ich habe derzeit nicht die Absicht, die Lehre der Kirche zu diesem Thema zu ändern."
Auf einen der größten Skandale der katholischen Kirche, den sexualisierten Missbrauch von Kindern durch Priester und Kirchenangehörige, ging der Papst ebenfalls ein. Der Missbrauch durch Geistliche sei zwar eine "eine echte Krise", bis zum Nachweis ihrer Schuld gelte jedoch die Unschuldsvermutung und Beschuldigte sollten entsprechend "geschützt" werden.
Den Opfern müsse die Kirch mit "großem Respekt" und "Verständnis" begegnen, sagte Leo. Das Thema sexueller Missbrauch solle während seines Pontifikats aber "nicht zum zentralen Thema der Kirche werden".
P.Silva--AMWN