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Neun Böllerschmuggler an Grenze zu Tschechien gestoppt: Harte Strafandrohung
Die Bundespolizei im bayerischen Selb hat am Wochenende Ermittlungsverfahren gegen neun Böllerschmuggler eingeleitet, die aus Tschechien illegale Pyrotechnik nach Deutschland bringen wollten. Es seien Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet worden, worauf im Fall einer Verurteilung bis zu drei Jahre Haft drohen, teilte die Bundespolizei mit. Außerdem müssen die Schmuggler die Kosten der Vernichtung der Böller tragen.
Kurz vor Silvester nehme die Zahl der Schmuggelversuche illegaler Böller zu, teilten die Ermittler mit. Der größte Fang am Wochenende war demnach eine vierköpfige Gruppe im Alter von 17 bis 19 Jahren, die den Kofferraum ihres Autos mit diversen illegalen Böllern gefüllt hatten. Dazu kamen drei einzelne Schmuggler und ein Duo, die unter anderem erlaubnispflichtige Dum-Bum-Böller einschmuggeln wollten.
Die Bundespolizeiinspektion Selb warnte vor der Einfuhr der in Deutschland nicht zugelassenen Böller. Neben den zu erwartenden Strafen und Kosten stelle diese Pyrotechnik auch eine erhebliche Gefahr für die eigene Gesundheit dar, da sie oft unkontrolliert abbrenne und nicht den in Deutschland geltenden Sicherheitsvorschriften entspreche. So zog sich am Wochenende ein Dreizehnjähriger in Stendal schwere Gesichtsverletzungen beim Zündeln mit einem sogenannten Polenböller zu.
F.Pedersen--AMWN