-
Maggie Gyllenhaal wird Jury-Vorsitzende beim Filmfestival von Venedig
-
Bayern könnte sich bei Entlastungsprämie im Bundesrat enthalten
-
Trump ordnet Zerstörung von minenlegenden Schiffen durch US-Marine in Straße von Hormus an
-
77 Jahre alt: Chef von Luxusgüterkonzern LVMH will noch lange nicht zurücktreten
-
Integrationsminister fordern von Bund Rücknahme der Einschränkungen für Sprachkurse
-
Papst Leo XIV. beendet Afrikareise mit Freiluftmesse in Äquatorialguinea
-
Schleswig-Holstein: Niederlage für Nius im Rechtsstreit mit Ministerpräsident
-
Umfrage: Bevölkerung bei Rettungsversuchen für Wal gespalten
-
Merz' Rentenäußerung stößt auch in CDU auf Unverständnis - IG Metall droht mit Protest
-
Juristisches Gutachten: Abschiebezentren außerhalb von EU können legal sein
-
"Familiäre Gründe": Cheftrainer Leal verlässt BR Volleys
-
Kredit für Ukraine abgesegnet - Selenskyj zu EU-Gipfeltreffen in Zypern gelandet
-
Tödliche Schüsse auf Mann in Bremen: Dritter Verdächtiger stellt sich
-
Fehlerhafter Test: Stiftung Warentest muss Schadenersatz zahlen
-
Gruppe suchte gezielt nach archäologischen Schätzen: Großangelegte Razzia
-
US-Schauspielerin Julianne Moore bekommt in Cannes Frauen-Sonderpreis
-
Mindestens 18 Menschen bei Kollision zweier Züge in Dänemark verletzt
-
Bund unterstützt Sanierung kommunaler Sportstätten
-
DFB-Stiftungen unterstützen "Ehrentag" des Bundespräsidenten
-
Auch einige SPD-Abgeordnete von Signal-Hack betroffen
-
Behindertenbeauftragte gegen Sparen bei Eingliederungshilfe - mehr Teilhabe gefordert
-
Unesco: Mädchen schneiden in Mathematik gegenüber Jungen wieder schlechter ab
-
Ringen um Straße von Hormus hält an: Teheran erhält erste Mautgebühren
-
Sachsens Ministerpräsident fordert grundlegenden Politikwechsel
-
Portugal fordert Air France-KLM und Lufthansa zu verbindlichem Angebot für TAP auf
-
Familienstreit wegen Überwachung von Küche könnte vor Europäischem Gerichtshof landen
-
Millionenbetrug mit Medizinprodukten: Ermittlungen gegen Apotheker in Hessen
-
EU-Kredit für Ukraine und neue Russland-Sanktionen endgültig beschlossen
-
Vor Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Parlamentsreform soll Macht von AfD begrenzen
-
Leichte Entwarnung: Yamal wohl bei der WM dabei
-
OLG Frankfurt: Rauchmelderhersteller steht Schadensersatz von Stiftung Warentest zu
-
Philippinischer Ex-Präsident Duterte muss sich vor IStGH verantworten
-
Merz' Rentenäußerung: Unverständnis in SPD und CDU - IG Metall droht mit Protesten
-
15-jähriger Beifahrer stirbt bei Unfall auf Brandenburger Landstraße
-
Hundert Meter langer Kanal für Buckelwal: Hoffnung auf schnelle Rettung schwindet
-
World Press Photo Award für Foto einer durch US-Einwanderungsbehörde getrennten Familie
-
"Gestiegene Nachfrage": Tesla will in Grünheide 1000 Beschäftigte neu einstellen
-
Festnahme nach Explosion mit einem Toten und vier Verletzten im Saarland
-
Fabrikunfall in Hessen: Mitarbeiter starben an Schwefelwasserstoffvergiftung
-
Weniger Schnupfen, mehr psychische Belastungen: Krankenstand leicht entspannt
-
Tesla steigert Gewinn - und kündigt Milliardeninvestitionen in Roboter an
-
Tausende Samsung-Arbeiter demonstrieren in Südkorea - Streik droht
-
Suche nach vermisstem Kind in Thüringen: Junge in Hühnerstall eingeschlossen
-
EuGH: Unbefristetes Einreiseverbot für extremistische Gefährder prinzipiell zulässig
-
Mann soll Vater und Schwester in Irak getötet haben: Prozessauftakt in Bayern
-
Steinmeier startet Kampagne zu neuem "Ehrentag" am 23. Mai
-
Spendengelder gesammelt: Prozess gegen PKK-Funktionär in Stuttgart begonnen
-
Pahlavi pocht auf Sturz der iranischen Führung - Kein Frieden mit "Regime" möglich
-
Mindestens sechs Tote bei russischen und ukrainischen Angriffen
-
Neues Gesetz soll öffentliche Vergabeverfahren beschleunigen
Mindestens 18 Menschen bei Kollision zweier Züge in Dänemark verletzt
Beim Zusammenstoß zweier Nahverkehrszüge sind unweit der dänischen Hauptstadt Kopenhagen achtzehn Menschen verletzt worden, fünf von ihnen schwer. Das Unglück ereignete sich laut Polizei am frühen Donnerstagmorgen in einer ländlichen Region etwa 40 Kilometer nördlich von Kopenhagen zwischen den Ortschaften Hilleröd und Kagerup. Die Ursache für die Kollision war demnach zunächst noch unklar.
Nach Angaben der Rettungskräfte ging der Notruf um 06.30 Uhr ein. "Es handelt sich um einen Frontalzusammenstoß", sagte Polizeisprecher Tim Simonsen der Nachrichtenagentur AFP. Alle 37 Fahrgäste seien aus den beiden Zügen evakuiert worden, darunter auch die Verletzten.
Bei dem Zusammenstoß wurden beide Züge schwer beschädigt. Die Führerhäuser der beiden Loks wurden durch den Aufprall verformt, die Fenster der vorderen Zugteile zerbrachen. Die Züge standen jedoch noch aufrecht auf den Gleisen.
Der Bahn-Experte der dänischen Gewerkschaft IDA, Kristian Madsen, sagte AFP, seiner Ansicht nach sei menschliches Versagen schuld an dem Unglück. "Es kann sein, dass der Lokführer nicht gesehen hat, dass ein Signal auf Rot stand und weitergefahren ist", sagte Madsen. Es sei aber auch möglich, dass ein Stationsvorsteher dem Zug irrtümlich ein grünes Signal gegeben habe. In der Gegend werde noch ein "altes Signalsystem" genutzt, fügte Madsen hinzu.
Vonseiten der Rettungskräfte hieß es, die Zahl der Schwerverletzten könne sich im Laufe des Tages noch ändern. Einige der Verletzten wurden nach Angaben der Bürgermeisterin der nahe dem Unglücksort gelegenen Gemeinde Gribskov, Trine Egetved, mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen.
"Ich bin zutiefst erschüttert und schockiert, meine Gedanken sind bei allen Betroffenen", erklärte Egetved. Polizei und Rettungskräfte seien in großer Zahl vor Ort. Nun werde ermittelt, "was genau passiert ist, und sichergestellt, dass alle die Hilfe erhalten, die sie benötigen". Die Züge würden von vielen Bewohnern Gribskovs genutzt, sagte Egetved weiter.
Der Bezirk Hilleröd richtete ein Krisenzentrum ein, das nach Angaben von Notfallkoordinator Michael Jörgen Pedersen von 21 Menschen aufgesucht wurde. "Die meisten von ihnen waren in dem aus Norden kommenden Zug und auf dem Weg zur Arbeit", sagte Pedersen. Die in dem Zentrum ankommenden Menschen seien "erschüttert". Laut dem Rot-Kreuz-Freiwilligen Christian Kraul Jensen wurden sie psychologisch betreut.
Bahnunglücke kommen in Dänemark relativ selten vor. 2019 waren jedoch bei einem Unfall mit einem Passagierzug acht Menschen ums Leben gekommen.
M.Fischer--AMWN