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Maduro-Vertrauter schließt Deal mit der US-Justiz
Der venezolanische Ex-Minister und frühere Vertraute des gestürzten Präsidenten Nicolás Maduro, Alex Saab, hat sich am Dienstag im Rahmen einer Vereinbarung mit der US-Justiz der Geldwäsche schuldig bekannt. Saab habe ein Geständnis "zum einzigen Anklagepunkt" gemacht und erhalte dafür eine mildere Strafe, hieß es in den Gerichtsunterlagen. Die Vereinbarung sieht demnach eine Strafzahlung in Höhe von 195 Millionen Dollar (umgerechnet 170 Millionen Euro) vor.
Saab war im Mai an die US-Behörden ausgeliefert worden. Später bekannte er sich zunächst nicht schuldig, änderte seine Aussage nun aber. Die US-Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, Maduro und seinen Verbündeten geholfen zu haben, hohe Beträge aus Lebensmittelhilfen für die notleidende Bevölkerung in Venezuela ins Ausland zu schaffen. Wegen des Geldwäschevorwurfs drohen ihm bis zu 20 Jahre Haft.
Auf Befehl von US-Präsident Donald Trump hatten US-Soldaten den linksnationalistischen Präsidenten Maduro und seine Ehefrau am 3. Januar in der venezolanischen Hauptstadt Caracas festgenommen und nach New York gebracht. Dort soll dem Ehepaar wegen Vorwürfen des Drogenhandels der Prozess gemacht werden.
Th.Berger--AMWN