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Erster Pollenalarm im Westen und Südwesten - Im Nordosten hält Kälte Blüten in Schach
Während im Nordosten Frost und Schnee die Pollen noch in Schach halten, hat vor allem im Südwesten und Westen aufgrund milderer Temperaturen die Pollensaison bereits begonnen. Dort schreitet die Blüte der Flühblüher langsam voran, wie der Polleninformationsdienst (PID) in Berlin am Mittwochabend mitteilte.
Bei teils anhaltend deutlichen Plusgraden gedeihen im Westen und Südwesten bereits Frühlingsvorboten wie Schneeglöckchen und erste Krokusse, bald werden auch Narzissen und Mandelblüten hinzukommen. Zudem blühen in diesen Landesteilen dem PID zufolge verbreitet die Haseln und zunehmend auch die heimischen Erlen.
In den frost- und schneefreien Regionen entlang des Rheins, speziell Nordrhein-Westfalen, aber auch in den "milden Ecken" im Südwesten und Süden kam es demnach seit Mitte Januar wiederholt zu "zeitweilig auflebendem Pollenflug". In Ausnahmefällen traten auch hohe Belastungen speziell durch Haselpollen auf.
"Die Pollenallergiker in der großen Nord- und Osthälfte mögen zwar frieren und sich mit Schnee und Glätte herumplagen, werden aber in diesem Winter durch eine lang anhaltende Pollenflugpause entschädigt", berichtete der PID.
M.A.Colin--AMWN