-
Gesundheitswesen soll stärker in deutsche Gesamtverteidigung eingebunden werden
-
Geheimgefängnis bei Kiew nach gewaltsamen Auseinandersetzungen untersucht
-
Abdul El-Sayed gewinnt in Michigan und wird erster muslimischer US-Senator
-
Reservekraftwerk-Ausschreibung stärkt Marktposition von RWE und LEAG
-
Ermittler durchsuchen Vorstandsbüros der National-Bank
-
Merz sagt Selenskyj weitere Ukraine-Hilfe und europäischen Gipfel zu
-
Trump kündigt Ende des milliardenschweren Israel-Hilfsprogramms an
-
Russischer Angriff auf Dorf in Saporischschja fordert mindestens 33 Tote
-
TAP erhält neue Autonomie: Lufthansa-Deal und Regierungsdekret
-
Trump will jährliche US-Militärhilfe für Israel bis Jahresende beenden
-
Polizeigewerkschaft warnt vor Folgen einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt
-
Digitalisierung des Bundeswehr-Heeres verzögert sich und verteuert sich
-
Südafrikas Kommunalwahlen stehen im Zeichen kommunaler Versorgungskrisen
-
Trump signalisiert Kooperationsbereitschaft trotz demokratischer Mehrheit
-
Polizeieinsätze gegen linke Proteste lösen Debatte über staatliche Härte aus
-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Spanischer Fußballer Jesús de Miguel stirbt nach Kollision
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
Nigerias "Hauptstadt der Zwillinge" Igbo-Ora feiert Mehrlingsgeburten
Die selbsternannte "Hauptstadt der Zwillinge" Igbo-Ora in Nigeria hat an diesem Wochenende ihre ungewöhnlich hohe Rate an Mehrlingsgeburten mit einem Festival gefeiert. Hunderte Menschen versammelten sich bei Musik und Tanz, zahlreiche kleine und große jeweils identisch gekleidete Zwillingsgpärchen schritten über einen eigens für sie ausgerollten roten Teppich.
"Es gibt kaum eine Familie ohne Zwillinge hier in Igbo-Ora", erklärte der angereiste König der westafrikanischen Yoruba-Ethnie, Oba Kehinde Gbadewole Olugbenle, der selbst Zwilling ist.
In der Kultur der Yoruba werden Zwillinge verehrt, und ihre Vornamen sind - unabhängig vom Geschlecht - traditionell festgelegt: Das erstgeborene Kind heißt "Taiwo", was so viel bedeutet wie "der, dem das Leben schmeckt". Der jüngere Zwilling hört auf den Namen "Kehinde" - "der, der danach kam".
Unter den Yoruba gibt es Experten zufolge ungewöhnlich viele zweieiige Zwillinge - doch die Stadt Igbo-Ora sticht mit ihren zahlreichen Zwillingsgeburten auch aus dem von der Ethnie bewohnten Gebiet noch einmal hervor.
Weltweit liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Zwillingsgeburt bei etwa zwölf pro 1000 - in Igbo-Ora dürfte sie hingegen 50 pro 1000 betragen, wie wissenschaftliche Studien und Krankenhausaufzeichnungen belegen.
Für die häufigen Zwillingsgeburten gibt es unterschiedliche Erklärungsansätze. Einwohner machen eine spezielle Ernährung dafür verantwortlich, insbesondere die aus Okra-Blättern gekochte Ilasa-Suppe. Wissenschaftler sehen dies skeptisch und vermuten genetische Faktoren hinter dem Phänomen. Möglicherweise könnte auch das hohe Ansehen, das Zwillingen entgegengebracht wird, eine Motivation für mehr Geburten sein.
Die beiden Organisatoren des Festivals wollen eigenen Angaben zufolge einen Weltrekord für das größte Zwillingstreffen der Welt aufstellen. "Zwillinge bringen Gunst, Ruhm und Reichtum. Deshalb feiern wir Yoruba ihre Geburt, und vielleicht ist das der Grund, warum Gott uns mit der höchsten Zahl von Zwillingen in der Welt gesegnet hat", sagte Taiwo Oguntoye. "Es ist ein Segen", pflichtete ihm Kehinde Oguntoye bei - der nicht nur sein Geschäftspartner, sondern auch sein Zwillingsbruder ist.
Ch.Kahalev--AMWN