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National Gallery in London verbietet nach Attacken von Aktivisten Flüssigkeiten
Die National Gallery in London verbietet nach einer Reihe von Attacken von Aktivisten Flüssigkeiten, um die Sicherheit der Kunstwerke zu erhöhen. Ab Freitag seien mit Ausnahme von Babynahrung, abgepumpter Muttermilch und verschreibungspflichtiger Medikamente alle Flüssigkeiten verboten, teilte das Kunstmuseum am Donnerstag mit. Die Attacken hätten "physischen Schaden an den Kunstwerken verursacht" und bei der Erfüllung des Auftrags gestört, "dafür zu sorgen, dass großartige Kunst für jeden und überall zugänglich ist".
In den vergangenen zwei Jahren waren verschiedene Flüssigkeiten auf bekannte Gemälde geworfen worden, darunter Vincent van Goghs "Sonnenblumen" und John Constables "Der Heuwagen". Mit Attacken auf Gemälde und mit Sitzprotesten in der National Gallery wollten Aktivisten gegen die Klimakrise protestieren. Sie argumentierten, Kunst sei "wertlos", wenn das Klima und das menschliche Leben bedroht seien.
Van Goghs "Sonnenblumen" waren bereits zwei Mal Ziel von Attacken. Im September schütteten drei Klimaaktivisten der Umweltgruppe Just Stop Oil Suppe auf das Gemälde. Zuvor waren zwei Aktivistinnen der Gruppe wegen einer ähnlichen Tat zu Gefängnisstrafen verurteilt worden.
O.Karlsson--AMWN