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One-Direction-Stars nach Tod von Liam Payne "am Boden zerstört"
Nach dem Tod von Liam Payne herrscht bei den Mitgliedern der britischen Erfolgsband One Direction große Bestürzung. In einer emotionalen Hommage bezeichnete Popstar Harry Styles am Donnerstag seinen verstorbenen Bandkollegen als "warmherzig, unterstützend und unglaublich liebevoll". Familienmitglieder äußerten sich "untröstlich", während zahlreiche Musiker, Fans und auch der britische Regierungschef Keir Starmer ihr Beileid bekundeten.
"Seine größte Freude war es, andere Menschen glücklich zu machen, und es war eine Ehre, an seiner Seite zu sein, als er das tat", erklärte Styles im Onlinedienst Instagram. Payne habe sein "Herz auf der Zunge getragen" und eine "ansteckende" Energie gehabt. Er werde Payne "für immer" vermissen.
Zuvor hatten Paynes einstige One-Direction-Gefährten bei Instagram bereits gemeinsam erklärt, von der Nachricht von Paynes Tod "völlig am Boden zerstört" zu sein. "Wir werden ihn furchtbar vermissen. Wir lieben dich, Liam." One-Direction-Mitglied Louis Tomlinson beschrieb Payne als den "netten Bruder, nach dem ich mich mein ganzes Leben lang gesehnt habe".
Sängerin Rita Ora unterbrach ein Konzert mit den Worten, sie könne "nicht einmal singen". Die Boyband NSYNC teilte mit, die Bandmitglieder seien "zutiefst traurig". Auch die Backstreet Boys sowie Rolling-Stones-Gitarrist Ronnie Wood äußerten sich tief bestürzt über Paynes Tod.
Die Familie des Sängers erklärte, sie werde ihn für "seine freundliche, lustige und mutige Seele" in Erinnerung behalten. Zugleich bat die Familie darum, ihre Privatsphäre zu achten. Der britische Premierminister Starmer sprach Paynes Familie und Freunden "aufrichtiges Beileid" aus, wie sein Büro mitteilte.
Der 31-jährige Payne war am Mittwoch vom Balkon seines im dritten Stock gelegenen Hotelzimmers in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires gestürzt und gestorben.
Mikey Graham, Mitglied der vor allem in den 1990er Jahren erfolgreichen irischen Band Boyzone, regte an, dass Plattenfirmen in Gedenken an den One-Direction-Sänger Psychologen beschäftigen sollten, um damit ihrer Fürsorgepflicht und der "Verletzlichkeit" junger Talente gerecht zu werden. "Ruhm kann sehr schädlich sein", schrieb Graham im Kurzbotschaftendienst X - "besonders in der heutigen Welt".
F.Pedersen--AMWN