-
Reservekraftwerk-Ausschreibung stärkt Marktposition von RWE und LEAG
-
Ermittler durchsuchen Vorstandsbüros der National-Bank
-
Merz sagt Selenskyj weitere Ukraine-Hilfe und europäischen Gipfel zu
-
Trump kündigt Ende des milliardenschweren Israel-Hilfsprogramms an
-
Russischer Angriff auf Dorf in Saporischschja fordert mindestens 33 Tote
-
TAP erhält neue Autonomie: Lufthansa-Deal und Regierungsdekret
-
Trump will jährliche US-Militärhilfe für Israel bis Jahresende beenden
-
Polizeigewerkschaft warnt vor Folgen einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt
-
Digitalisierung des Bundeswehr-Heeres verzögert sich und verteuert sich
-
Südafrikas Kommunalwahlen stehen im Zeichen kommunaler Versorgungskrisen
-
Trump signalisiert Kooperationsbereitschaft trotz demokratischer Mehrheit
-
Polizeieinsätze gegen linke Proteste lösen Debatte über staatliche Härte aus
-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Spanischer Fußballer Jesús de Miguel stirbt nach Kollision
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Die Pitch-Präsentationen und Keynote-Redner für Blue Magic Netherlands am 17. November stehen fest
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
Jahrelange Suche nach namenlosem Song im Internet: Spur zu früherer Band aus Kiel
Eine jahrelange Internetrecherche von Musikliebhabern nach den Ursprüngen eines namenlosen New-Wave-Rocksongs aus den 80er Jahren könnte ein erfolgreiches Ende in Deutschland gefunden haben. Ein früheres Mitglied einer ehemaligen kleinen deutschen Hobbyband namens FEX aus Kiel, Michael Hädrich, erklärte gegenüber verschiedenen deutschen Medien, er und seine früheren Mitstreiter seien die Künstler hinter dem gesuchten Song. Dieser trage den Titel "Subways Of Your Mind".
"Der Song war auf jeden Fall ein Highlight in unserem Repertoire", sagte der heute in München lebenden Hädrich der Zeitung "tz" vom Mittwoch. Er und die anderen früheren Bandmitglieder hätten vor der nach dem Lied laufenden Suche im Internet nie etwas mitbekommen und seien erst in den vergangenen Tagen durch eine Anfrage eines Nutzers des sozialen Netzwerks Reddit darauf aufmerksam geworden. Dieser hatte durch eigene Recherchen die Band FEX als möglichen Urheber identifiziert und dies veröffentlicht.
Medienberichten zufolge nahm die Suche um das rund 40 Jahre alte Lied seinen Anfang im Jahr 2007, als eine Internetnutzerin aus Deutschland eine digitalisierte Version einer alten Kassettenaufnahme hochlud und um Unterstützung bei der Suche nach Titel und Urheber bat. Musikfans aus aller Welt beteiligten sich über die Jahre in Foren an der Recherche. Auch Medien berichteten über die Bemühungen, die Ursprünge des teils als "The Most Mysterious Song On The Internet" bezeichneten Titels zu klären.
Als mögliche Quelle des Mitschnitts wurde schon länger eine Radiosendung des Norddeutschen Rundfunks (NDR) vermutet, ohne dass sich dies endgültig klären ließ. Der Reddit-Nutzer, der die Spur zu FEX zurückverfolgte, stellte die Verbindung den Medienberichten zufolge unter anderem anhand alter Zeitungsartikel über einen Wettbewerb für Nachwuchsbands in Bremen her. Diesen gewann demnach die damals aus Kiel stammende Musikgruppe.
Auch den früheren Bandmitgliedern sei nicht klar, wie der Mitschnitt des Songs seinerzeit womöglich in eine Sendung des NDR gelangt und dann von einem Hörer aufgenommen worden sein könnte, sagte der heute 68-jährige Hädrich unter anderem der "tz" und "Spiegel Online". Möglicherweise habe ihr damaliger Agent eine Demoaufnahme des Lieds an den Sender gegeben.
FEX war nach Angaben von Hädrich eine damals regional aktive Band, später löste sie sich wieder auf. Hädrich selbst lebt nach eigenen Angaben seit 1985 in München und macht weiterhin nebenher Musik. Der "tz" sagte er, die früheren Bandmitglieder seien größtenteils noch immer in Kontakt und wollten eine neue Version des Lieds aufnehmen. "Wir waren alle komplett überrascht und überwältigt von den wirklich netten Kommentaren und Beiträgen", ergänzte er mit Blick auf die Reaktionen im Internet.
Den Medienberichten zufolge steht eine abschließende Verifizierung der Urheberschaft an dem Lied noch aus, bereits früher war dessen Herkunft demnach etwa in Griechenland oder Österreich verortet worden. In der "tz" gab sich Hädrich am Mittwoch aber optimistisch, den Beweis antreten zu können. "Wir haben vollständiges Material, das wir anführen können, um jeden Zweifel auszuräumen." Dazu zählten etwa frühere Studioaufnahmen.
M.Fischer--AMWN