-
Digitalisierung des Bundeswehr-Heeres verzögert sich und verteuert sich
-
Südafrikas Kommunalwahlen stehen im Zeichen kommunaler Versorgungskrisen
-
Trump signalisiert Kooperationsbereitschaft trotz demokratischer Mehrheit
-
Polizeieinsätze gegen linke Proteste lösen Debatte über staatliche Härte aus
-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Spanischer Fußballer Jesús de Miguel stirbt nach Kollision
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Die Pitch-Präsentationen und Keynote-Redner für Blue Magic Netherlands am 17. November stehen fest
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
Letzte Funksprüche zeigen Kontrollverlust vor Learjet-Absturz in Florida
-
Der Begriff „migrantisches Milieu“ belebt die Stadtbild-Debatte neu
-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Dobrindts Äußerung über „Chaoten“ löst Kritik von Grünen und Linken aus
-
Mehr als 1000 Berliner SPD-Mitglieder wenden sich gegen Rot-Grün-Rot um jeden Preis
"Chabadabada"-Sängerin Nicole Croisille ist tot
Der Ohrwurm "Chabadabada" machte sie in den 70er Jahren berühmt: Die französische Sängerin und Tänzerin Nicole Croisille ist tot. Sie sei im Alter von 88 Jahren nach einer langen Krankheit gestorben, teilte ihr Agent am Mittwoch mit. "Ich habe immer nur Liebeslieder gesungen", sagte Croisille einmal in einem Interview. Sie blieb selber unverheiratet und kinderlos.
Der eingängige Refrain "Chabadabada" stammt aus dem Titelsong des Films "Ein Mann und eine Frau" von Claude Lelouch. "Ihre einzigartige Stimme war der Atem meiner Filme, die Musik meiner Gefühle", schrieb Lelouch am Mittwoch auf Instagram. "Nicole war eine Muse, eine Freundin, eine Kameradin", fügte er hinzu.
Tatsächlich lautet der Refrain des Liedes nur "daba daba da", doch durch den davor stehenden Text und der französischen Art, Worte zusammenzuziehen, hat sich "Chabadabada" im kollektiven Gedächtnis eingeprägt.
Das Lied wurde später auch von Mireille Mathieu gesungen. In der Politik bezeichnet eine Chabadabada-Wahlliste in Frankreich eine paritätisch besetzte Liste, eine Anspielung auf den Titel "Ein Mann, eine Frau".
Croisille hat insgesamt etwa 20 Alben veröffentlicht. Ihre größten Erfolge waren in den 70er Jahren Titel wie "Parlez-moi de lui" und "Téléphone-moi".
Sie startete ihre Karriere mit 17 als Tänzerin im Ballett der Comédie-Française, studierte bei dem Pantomime-Künstler Marcel Marceau, mit dem sie auf Tournee in die USA ging, wo sie die Jazzmusik für sich entdeckte. Zeitweise war sie Mitglied im Ensemble der französisch-amerikanischen Künstlerin Josephine Baker.
Croisille stand noch weit über das Rentenalter hinaus auf der Bühne, etwa 2019 in einer Komödie von Sacha Guitry. "Ich amüsiere mich wie verrückt! In meinem Alter liebe ich Herausforderungen", hatte sie der AFP kurz vor ihrem 83. Geburtstag gesagt.
G.Stevens--AMWN