-
Eine Woche nach Triumph: Zverev dankt seinen Fans
-
Sexualverbrechen in Halle: Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren unter Verdacht
-
Grüne befürchten Unterfinanzierung wichtiger Bahnprojekte
-
Proteste in Genf gegen G7 vor dem Gipfel in Frankreich
-
Trickdiebe tragen Kommode mit Gold- und Silberschmuck aus Wohnung von Seniorin
-
Iran-Krieg: Widersprüchliche Aussagen zu möglicher Unterzeichnung von Abkommen
-
Referendum in der Schweiz: Nein zur Begrenzung der Zuwanderung zeichnet sich ab
-
Generalsanierung beendet: Bahnstrecke zwischen Berlin und Hamburg in Betrieb
-
Schweizer stimmen über Begrenzung der Bevölkerungszahl und Zivildienst ab
-
Bundesregierung wegen Reformen vor Sommerpause in Zeitdruck
-
Großbritannien setzt russischen Öltanker im Ärmelkanal fest
-
Union streitet über Mütterrente
-
22-Jähriger stirbt bei Kletterunfall in bayerischem Karwendelgebirge
-
Dreiköpfige Familie stirbt bei Frontalzusammenstoß auf Bundesstraße in Bayern
-
Hukporti dritter deutscher NBA-Champion
-
Manövrierunfähiges Seebäderschiff vor Helgoland: Großeinsatz auf Nordsee
-
Steinmeier gratuliert Trump zum 80. Geburtstag
-
Irans Fußballverband dringt auf Verbot von Flaggen der Opposition in WM-Stadien
-
Fehlstart bei WM-Rückkehr: Türkei glücklos gegen Australien
-
Bahnstrecke Hamburg-Berlin nach Sanierung wieder freigegeben: Erste Züge rollen
-
Polizist bei Streit in Göttingen durch Schüsse verletzt
-
Durststrecke vorbei: Knicks nach 53 Jahren wieder NBA-Champion
-
"90 Minuten Qual": Schottland mit Duselsieg beim WM-Comeback
-
Gewerkschaft EVG: Italo-Einstieg könnte 16 Städte vom Fernverkehr abkoppeln
-
Dudelsack-Party mit Wacklern: Schotten jubeln bei WM-Rückkehr
-
Trump feiert seinen 80. Geburtstag mit Käfigkampf vor dem Weißen Haus
-
Bahnstrecke Hamburg-Berlin wird am Sonntag wiedereröffnet
-
Volksabstimmung in der Schweiz über Begrenzung der Bevölkerungszahl
-
Bericht: Mehr als 90 wichtige Bahnprojekte in Deutschland in Gefahr
-
Kein Glanz ohne Neymar: Brasilien stolpert zum Start
-
Neuer steht beim WM-Auftakt im Tor
-
Später Gegentreffer: Schweiz patzt gegen Katar
-
Mögliche Verbindung zu Kushner-Projekt in Albanien: 20 Haftbefehle beantragt
-
Vertragsverlängerung: Rangnick bleibt Österreich treu
-
Iran-Krieg: Widersprüchliche Aussagen zu Termin für Unterzeichnung von Abkommen
-
Trump: Friedensvereinbarung mit dem Iran soll am Sonntag unterzeichnet werden
-
Richterlicher Beschluss: Trumps Name von Kennedy Center entfernt
-
Ukrainisches Akw Saporischschja wieder ans Netz gegangen
-
Kutschfahrt durch Stockholm: Schwedisches Königspaar feiert Goldene Hochzeit
-
Richterlicher Beschluss: Trumps Name wird von Kennedy Center entfernt
-
Iran-Krieg: Einigung auf Abkommen rückt offenbar näher
-
Fußball-WM: Kanada lässt ghanaischen Nationalspieler Partey nicht einreisen
-
Russell holt Pole Position vor Hamilton - Antonelli Dritter
-
Nach ausländerfeindlichen Protesten: Tausende demonstrieren in Belfast gegen Rassismus
-
Revanche gegen Magdeburg: Berlin stürmt ins CL-Finale
-
Vor WM-Start: Abschlusstraining mit Neuer
-
Israel fliegt nach Evakuierungsanordnung erneut Luftangriffe auf den Libanon
-
Ein Toter bei ukrainischem Drohnenangriff in Südrussland
-
Verweigerte Einreise für Partey: Ghanas Regierung protestiert
-
Iranisches Staatsfernsehen: Ali Chamenei soll am 9. Juli beigesetzt werden
Geschworene sprechen US-Rapper Combs teilweise schuldig
Im New Yorker Prozess gegen US-Rapper Sean "Diddy" Combs haben die Geschworenen den Musiker in zwei von fünf Anklagepunkten schuldig gesprochen. Sie verurteilten Combs am Mittwoch, zwei Frauen der Prostitution zugeführt zu haben. In den wichtigsten Anklagepunkten sprachen die Geschworenen den 55-Jährigen dagegen frei. Ihm droht nun eine mehrjährige Haftstrafe. Das Strafmaß wird zu einem späteren Zeitpunkt verkündet.
Combs zeigte sich erleichtert über das Urteil. Er schüttelte einem seiner Anwälte die Hände und formte mit den Lippen ein "Danke" in Richtung der zwölf Geschworenen. Während die acht Männer und vier Frauen das Urteil verkündeten, hatte er den Kopf geneigt und die Hände wie zum Gebet gefaltet.
Die Jury verurteilte Combs nach 13-stündigen Beratungen, seine Ex-Freundin Casandra "Cassie" Ventura sowie eine andere Klägerin zur Prostitution genötigt zu haben. Darauf stehen jeweils bis zu zehn Jahre Haft, zusammen also maximal 20. US-Medien zitierten allerdings aus einem Brief der Staatsanwaltschaft an das Gericht, in dem nur von einer vier- bis fünfjährigen Strafe die Rede ist.
Die Anklage hatte dem Rapper vorgeworfen, Frauen mit Drohungen und Gewalt zur Teilnahme an Drogen- und Sex-Partys gezwungen zu haben. Im Hauptanklagepunkt - der Bildung einer kriminellen Vereinigung - sprachen die Geschworenen den Musiker frei. Für dieses Vergehen drohte Combs lebenslange Haft. Auch in zwei weiteren Anklagepunkten zu "sexuellem Menschenhandel" lautete das Urteil: "unschuldig".
Combs Anwälte wollten nach dem Teilfreispruch beantragen, ihn vorläufig unter Zahlung einer Kaution auf freien Fuß zu setzen. Der Rapper hatte die vergangenen Monate in einem berüchtigten Gefängnis in Brooklyn verbracht.
Der unter den Künstlernamen Puff Daddy, P. Diddy und Diddy bekannte Combs war in den 90er Jahren einer der erfolgreichsten Rap-Musiker der Welt. Drei Mal gewann er den Grammy, daneben war er als Musikproduzent und Geschäftsmann erfolgreich.
Das Verfahren hatte vor knapp zwei Monaten unter großem Medienecho begonnen. Combs wies dabei alle Vorwürfe zurück. Sein Verteidiger Marc Agnifilo hatte den Klägerinnen am Freitag in seinem Schlussplädoyer vorgeworfen, es gehe ihnen nicht um Gerechtigkeit, sondern um Geld.
Als Hauptzeugin in dem Verfahren sagte Combs' Ex-Freundin Ventura aus. Die Sängerin hatte den Musiker und Produzenten bereits 2023 wegen jahrelanger Misshandlungen und Vergewaltigung verklagt. Beide einigten sich kurz darauf auf einen außergerichtlichen Vergleich, Ventura bekam 20 Millionen Dollar (17 Millionen Euro) zugesprochen.
In dem Prozess sagten Ventura und die zweite Klägerin unter dem Pseudonym "Jane" aus, wie Combs sie mit Drohungen zu tagelangem Sex gezwungen habe - teilweise auch mit männlichen Prostituierten. Die Verteidigung argumentierte, alle diese Sexualkontakte seien einvernehmlich gewesen.
Staatsanwältin Christy Slavik hatte dagegen vergangene Woche in ihrem Schlussplädoyer gesagt, Combs habe "Macht, Gewalt und Angst genutzt, um zu bekommen, was er wollte". Zudem habe er seine Leibwächter und andere Mitarbeiter seiner Produktionsfirma zu Straftaten angeleitet und damit eine "kriminelle Vereinigung" gebildet.
Combs droht weiterer Ärger mit der Justiz: Vergangene Woche reichten drei weitere mutmaßliche Opfer Klage gegen den Rapper ein. Eine Frau und zwei Männer machen dem Musiker ähnliche Vorwürfe, wie sie nun in New York verhandelt wurden.
M.Fischer--AMWN