-
Spieler des Tages: Sven Ulreich (Bayern München)
-
Hoeneß schimpft: DFB stellt sich vor Dingert
-
Kein Start in China: Beide McLaren mit Technik-Problemen
-
Kommunalwahlen in Frankreich begonnen - Stimmungstest für Präsidentschaftswahl
-
Trotz schwieriger Anreise: Irak tritt zu Playoff in Mexiko an
-
Endlich keine "Zielscheibe" mehr: Alcaraz unterliegt Medwedew
-
Orlando mit siebtem Sieg - Doncic entscheidet Overtime-Krimi
-
"Ein guter Punkt": Heckings Debüt macht Wolfsburg Hoffnung
-
Nur ein Punkt beim HSV: Kwasniok schaltet in den Derby-Modus
-
"Zweikampfführung überdenken": Besondere Rote Karte für Nmecha
-
Champions League weiter im Blick: Bayer gerät unter Druck
-
Ostbeauftragte sieht noch "große Ost-West-Unterschiede" und will Frauen stärken
-
Vor Trump-Reise: USA und China beraten über Handel
-
Rund 4,7 Millionen Menschen zur Kommunalwahl in Hessen aufgerufen
-
Frankreichs Kommunalwahlen als Stimmungstest für Präsidentschaftswahl 2027
-
Staatsmedien: Kim beaufsichtigt Test von hochmodernem Mehrfachraketenwerfer
-
Parlamentswahl im kommunistischen Vietnam begonnen
-
Drei iranische Fußballerinnen ziehen Asylantrag in Australien zurück
-
Indian Wells: Zverev gegen Sinner erneut chancenlos
-
Formel 1 sagt Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien ab
-
Sonntagstrend: Union verliert leicht und liegt nun wieder gleichauf mit AfD
-
Demonstranten in Kuba randalieren in Büro von Kommunistischer Partei
-
Iran-Krieg: Schweiz lehnt zwei Überfluggesuche für US-Militärflugzeuge ab
-
Handball: Kiel mit Statement-Sieg im Derby
-
Schmähpreis Goldene Himbeere für "Krieg der Welten" und "Schneewittchen"
-
Sachsen-Anhalt: Fraktionschefin von Angern führt Linke in Landtagswahlkampf
-
Snowboard: Hofmeister triumphiert in Kanada
-
Díaz-Platzverweis: Kompany bedient - Dingert räumt Fehler ein
-
Trump drängt andere Länder zur Entsendung von Kriegsschiffen in Straße von Hormus
-
Raimund erlebt Desaster - Deschwanden schreibt Geschichte
-
Slowakei gibt Blockade in letzter Minute auf: EU-Sanktionen gegen Moskau verlängert
-
Trotz Negativzahlen: DBS zieht positive Bilanz
-
Erstmals seit sieben Jahren US-Flagge an Botschaft in Venezuela gehisst
-
In Unterzahl: Bayern erkämpft Punkt in Leverkusen
-
Hecking verpasst perfekten Einstand
-
Adeyemi und Reggiani jubeln: BVB hält Verfolger auf Abstand
-
Steinmeier und Merz würdigen verstorbenen Philosophen Habermas
-
Verfolgung: Hettich-Walz fällt weit zurück - Voigt stark
-
Philosoph Jürgen Habermas mit 96 Jahren gestorben
-
Vor Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Linke und BSW küren Spitzenkandidaten
-
Belgiens Regierungschef fordert Ukraine-Verhandlungen der EU mit Russland
-
Nobelpreisträger Stiglitz: Trump hat "Handgranate auf Weltwirtschaft geworfen"
-
Israels Verteidigungsminister: Iran-Krieg zwei Wochen nach Beginn in "entscheidender Phase"
-
Popp verlässt den VfL Wolfsburg und wechselt zum BVB
-
Philosoph Jürgen Habermas gestorben
-
Paderborn verpasst Sprung auf Aufstiegsplatz
-
Bei Kornetka-Debüt: Braunschweig gelingt Befreiungsschlag
-
Verfolgung von Otepää: Biathlet Nawrath auf Rang acht
-
Aicher starke Vierte - und vor Shiffrin
-
Iranische Behörden: "Normaler" Betrieb auf Öl-Insel Charg trotz US-Angriffen
US-Regisseur Rob Reiner und seine Frau offenbar Opfer von Gewaltverbrechen geworden
Der US-Regisseur Rob Reiner, unter anderem bekannt durch den Filmklassiker "Harry und Sally", sowie seine Frau sind nach Polizeiangaben offenbar Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Die Leichen des Paares seien mit Stichwunden in ihrem Haus in Los Angeles gefunden worden, berichteten US-Medien am Sonntag. Die Nachricht löste große Bestürzung aus, unter anderem der ehemalige US-Präsident Barack Obama und der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom würdigten Reiners Verdienste.
Die Angehörigen des Paars erklärten gegenüber dem Branchenblatt "Variety", sie seien "erschüttert von dem plötzlichen Verlust". Sie baten darum, ihr Privatleben "in dieser unglaublich schwierigen Zeit" zu respektieren.
Die Polizei von Los Angeles (LAPD) erklärte in Online-Netzwerken, es handele sich offensichtlich um ein Tötungsdelikt. Weitere Details zu den laufenden Ermittlungen wollte sie nicht bekanntgeben.
LAPD-Vizechef Alan Hamilton sagte am Sonntagabend (Ortszeit) auf einer Pressekonferenz, er werde die Identität der Toten vorerst nicht öffentlich bestätigen. Es gebe Ermittlungen, es sei aber bislang niemand festgenommen oder als Verdächtiger befragt worden. Hamilton wollte auch nicht bestätigen, ob es derzeit überhaupt Befragungen gebe. "Wir werden versuchen, mit jedem Familienmitglied zu sprechen, damit wir die Fakten zu dieser Ermittlung erhalten", sagte er.
Laut den Sendern NBC und CNN waren der 78 Jahre alte Reiner und seine Frau Michele Singer tot in ihrem Haus im wohlhabenden Stadtteil Brentwood gefunden worden. Ein Sprecher der Familie habe den Tod des Paares bestätigt, hieß es in den CNN-Berichten. Laut NBC wiesen die Leichen des Paars offenbar Stichwunden auf.
Die Feuerwehr von Los Angeles sprach von einem 78-jährigen Mann und einer 68-jährigen Frau, deren Leichen in einem Haus gefunden worden seien. Nachbarn bestätigten laut NBC, dass es sich um das Zuhause des Ehepaars Reiner handelte.
Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom, die aus Kalifornien stammende frühere US-Vizepräsidentin Kamala Harris und Ex-Präsident Obama veröffentlichten jeweils Kondolenzbotschaften. "Rob wird für seine bemerkenswerte Filmografie und seinen außerordentlichen Beitrag für die Menschheit in Erinnerung bleiben", erklärte Newsom im Onlinedienst X.
Die Bürgermeisterin von Los Angeles, Karen Bass, erklärte, sie sei "untröstlich wegen des tragischen Verlusts von Rob und seiner Frau Michele". "Ich kannte Rob und hatte enormen Respekt vor ihm", fügte die Bürgermeisterin hinzu. Er sei nicht nur ein "gefeierter Schauspieler, Regisseur, Produzent, Autor" gewesen, sondern auch ein "engagierter politischer Aktivist, der immer seine Gaben im Dienste für andere genutzt" habe.
Die Schauspielerin Kathy Bates, die mit Reiner bei der Stephen-King-Verfilmung "Misery" von 1990 zusammengearbeitet hatte, beschrieb den Regisseur als "brillant". Er habe Filme verschiedenster Genres gemacht und seine "politischen Überzeugungen mit Mut" vertreten, erklärte sie gegenüber NBC. Reiners Frau sei eine sehr talentierte Fotografin gewesen.
Reiner war in den 1970er Jahren durch seine Rolle in der populären Sitcom "All in the Family" zunächst als Schauspieler bekannt geworden. 1984 veröffentlichte er mit der Doku-Parodie "This Is Spinal Tap" seinen ersten Film als Regisseur.
Weltbekannt wurde Reiner in den folgenden Jahren durch den Abenteuerfilm "Stand By Me - Das Geheimnis eines Sommers" sowie die Romantik-Komödie "Harry und Sally", bis heute ein Hollywood-Klassiker. Zu den mehr als 20 Spielfilmen, die Reiner drehte, gehörte auch "Eine Frage der Ehre" mit Tom Cruise, Jack Nicholson und Demi Moore, der unter anderem als bester Film für die Oscars nominiert wurde.
Reiner machte sich auch durch sein Engagement einen Namen. So unterstützte er die LGBTQ-Community im Kampf um Gleichberechtigung bei der Ehe sowie die Gründung der Organisation First 5, die Programme für die Entwicklung von Kindern mit Einnahmen aus der Tabak-Besteuerung finanziert.
Y.Kobayashi--AMWN