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Kennedy Center in Washington: Direktorium genehmigt zweijährige Renovierungsarbeiten
Das Direktorium des mittlerweile umbenannten renommierten Kennedy Centers in Washington hat eine zweijährige Schließung für Renovierungsarbeiten genehmigt. Das mit handverlesenen Vertrauten von US-Präsident Donald Trump besetzte Gremium stimmte der Maßnahme am Montag einstimmig zu. Die Übernahme der traditionsreichen Kultureinrichtung durch den US-Präsidenten hatte für Empörung und zahlreiche Absagen von Aufführungen gesorgt.
Trump hatte im Februar die Schließung den Kennedy Centers für Renovierungsarbeiten ab dem 4. Juli angekündigt.
Trump hatte das Kennedy Center nach seinem Amtsantritt im Januar vergangenen Jahres als "woke" angeprangert. Er besetzte das Direktorium neu und ließ sich selbst zum Vorsitzenden wählen. Im Dezember drückte er der angesehensten Kultureinrichtung in Washington zudem seinen Stempel auf - sie trägt seitdem seinen Namen und heißt nun "Trump Kennedy Center".
Als Reaktion auf den Schritt sagten zahlreiche Künstlerinnen und Künstler ihre Auftritte in dem Kulturzentrum ab. US-Medien zufolge fiel der Kartenverkauf im Kennedy Center auf den niedrigsten Stand seit der Corona-Pandemie.
Das 1971 eröffnete Kulturzentrum war nach dem 1963 ermordeten Demokraten John F. Kennedy ernannt worden, der mit seiner Frau zu Lebzeiten Geld für den Bau gesammelt hatte. Es galt bis vor Kurzem als über den Parteien stehende Einrichtung mit rund zwei Millionen Besuchern jährlich.
P.Stevenson--AMWN