-
Raketenabwehr statt Autos: VW verkauft Werk Osnabrück an israelischen Investor
-
Kubicki setzt sich Frist bis Mai 2027: FDP soll wieder über fünf Prozent kommen
-
Kreml: Wiederaufnahme gemeinsamer Gespräche mit der Ukraine und den USA nicht ausgeschlossen
-
CSU-Chef Söder: Müssen AfD inhaltlich stellen und nicht über Brandmauer diskutieren
-
Eishockey-WM: Deutscher Spielplan steht fest
-
UN-Menschenrechtskommissar: KI könnte zur "existenziellen Gefahr für Menschheit" werden
-
Belgien gegen Infantino: Heikler Antrag im FIFA-Machtkampf
-
Nach Bruch mit Bundespartei: Frühere Thüringer BSW-Abgeordnete gründen neue Fraktion
-
Siegmund: Gespräche über Zusammenarbeit mit AfD haben begonnen
-
Nach AfD-Sieg: Chef der Innenministerkonferenz fordert Schutz von Behörden
-
Widerstand aus Mitgliedstaaten: EU streicht Verteidigungs-Expertengremium
-
Industrieproduktion im Juli deutlich gesunken
-
Siegmund will Ministerpräsident werden - zeigt aber wenig Kompromissbereitschaft
-
Vergleichsportal: Gaspreise klettern auf Drei-Jahres-Hoch
-
Kirchen rufen nach AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt zu Achtung von Grundgesetz auf
-
WMO: Hitzewellen und Waldbrände verschlechtern die Luftqualität
-
ADAC rechnet für Wochenende mit starker Rückreisewelle auf Autobahnen
-
Bundesamt: Nord- und Ostsee in diesem Sommer "deutlich" zu warm
-
19-Jähriger soll in Hessen Mann in Wohnung erstochen haben - Festnahme
-
Nordkorea will seine Marine zu einer Nuklearstreitmacht ausbauen
-
Sabotageversuche an Stromversorgung: Weitere Sprengvorrichtungen in Sachsen gefunden
-
Völler: Klopp "kann etwas entfachen"
-
Siegmund sieht "feste Vereinbarung" mit anderen Abgeordneten als Option
-
Libanon: Elf Tote bei neuen israelischen Angriffen
-
Studie: E-Autos fahren ein Drittel günstiger als Verbrenner
-
Mittelalte Menschen und Männer in Sachsen-Anhalt besonders oft AfD-Wähler
-
Mit Eisenstange auf Münzjagd: 26-Jähriger macht sich an "Bremer Loch" zu schaffen
-
Gebäudeeinsturz in Neu Delhi mit sechs Toten: Retter suchen weitere Verschüttete
-
Chrupalla: AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt ist klares Signal gegen "Brandmauer"
-
Feierlichkeiten zur Beisetzung von Kriegsverbrecher Mladic in Belgrad haben begonnen
-
Berlin: Mann in Neuköllner Sonnenallee erschossen
-
BSW-Spitzenkandidat Schulze signalisiert Unterstützung für AfD in Sachsen-Anhalt
-
Nordrhein-Westfalen: 16-Jähriger auf Mofa stirbt nach Frontalzusammenstoß mit Auto
-
Trump schlägt Umbenennung von US-Bundesstaat New Mexico in "New America" vor
-
Gaza-Krieg: Deutschland verteidigt sich vor IGH gegen Vorwurf der Völkermord-Begünstigung
-
Warken: Personaldebatte über Merz wäre jetzt falsch
-
CDU-Politiker Amthor verteidigt Reformkurs und Kanzler Merz gegen Kritik
-
AfD-Chef Chrupalla sieht "klaren Regierungsauftrag" für AfD in Sachsen-Anhalt
-
Basketball-WM: So kommt Deutschland in die Finalrunde
-
SPD-Vize Schweitzer fordert Änderungen an Rentenreformkurs der Bundesregierung
-
Arsenal marschiert - Sonderlob für Havertz
-
Flugverkehr in Indonesien wegen Vulkanausbruchs weiter gestört - Vier Airports geschlossen
-
"Woltemade?" Spalletti setzt weiter auf Kolo Muani
-
Pfiffe gegen Neuer machen Thon "nachdenklich"
-
"Schon heftig": Lange kritisiert WM-Spielmodus
-
Krösche mahnt nach Fehlstart zur Geduld: "Ruhe behalten"
-
"Besonderes Tennis": Shelton fordert Alcaraz im Viertelfinale
-
Spitzengremien der Bundesparteien beraten über Wahlausgang in Sachsen-Anhalt
-
Kriegsverbrecher Mladic wird feierlich in Belgrad beigesetzt
-
Politischer Gillamoos mit Reden von Söder und Heil sowie Hofreiter und Protschka
Moskau räumt Tod dutzender Soldaten bei ukrainischem Angriff in Ostukraine ein
Moskau hat den Tod von dutzenden russischen Soldaten bei einem ukrainischen Angriff in der Ostukraine eingeräumt. Das russische Verteidigungsministerium teilte am Montag mit, 63 Soldaten seien in der Stadt Makijiwka getötet worden, die ukrainische Armee sprach in einer ersten Reaktion von knapp 400 Toten. Auch am zweiten Tag des neuen Jahres wurde die ukrainische Hauptstadt Kiew nach Angaben der Ukraine massiv von der russischen Armee aus der Luft angegriffen.
Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, vier Raketen mit hochexplosiven Sprengköpfen hätten einen "temporären Stützpunkt" der russischen Armee in der Stadt Makijiwka getroffen, zwei weitere hätten abgeschossen werden können.
Die ukrainische Armee erklärte am Abend auf Facebook, bei dem von ihr verübten Angriff an Silvester in Makijiwka seien "in der Region Donezk bis zu zehn Einheiten feindlicher Militärausrüstung verschiedener Art zerstört oder beschädigt" worden. Die genaue Zahl der Getöteten werde derzeit ermittelt. In einer ersten Stellungnahme hatte das ukrainische Militär von knapp 400 Toten gesprochen.
Makijiwka liegt in der Region Donezk nahe der gleichnamigen Stadt und wird von Russland kontrolliert. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau setzten die ukrainischen Streitkräfte bei dem Angriff einen von den USA gelieferten Raketenwerfer vom Typ Himars ein.
Es ist der bislang größte Verlust an Menschenleben bei einem einzigen Angriff, den Russland seit Beginn seiner Offensive in der Ukraine im Februar des vergangenen Jahres bekanntgegeben hat. Moskau äußert sich nur sehr selten zu den eigenen Verlusten in der Ukraine.
Das russische Verteidigungsministerium gab nicht an, wann der Angriff stattfand. Russische und ukrainische Medien hatten am Sonntag über einen Angriff auf Makijiwka berichtet. Demnach war ein Gebäude getroffen worden, in dem sich kürzlich in Russland mobilisierte Reservisten befanden.
Der Angriff sei möglich gewesen, weil die gerade eingetroffenen Soldaten intensiv ihre Mobiltelefone benutzt hätten, erklärte eine anonyme Quelle von den pro-russischen Separatisten in Donezk gegenüber der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass. Dadurch habe die ukrainische Armee sie orten können.
Unterdessen erklärte die regionale Militärverwaltung Kiews, Russland habe in der Nacht zum Montag "mehrere Wellen" von Angriffen mit Drohnen iranischer Bauart gegen die ukrainische Hauptstadt geführt. Der ukrainischen Luftabwehr gelang es nach eigenen Angaben, 41 Drohnen und eine russische Rakete abzuschießen.
Die Elektrizitätsgesellschaft DTEK teilte mit, die Angriffe hätten der Infrastruktur für die Stromversorgung von Kiew "Schäden" zugefügt. Vom staatlichen Stromversorger Ukrenergo hieß es, die Stromversorgung in Kiew sei nun "komplizierter". Daher habe es Notabschaltungen gegeben. Die Situation sei aber "vollständig unter Kontrolle".
Die russische Armee hatte bereits über den Jahreswechsel hinweg Kiew sowie andere ukrainische Regionen aus der Luft angegriffen. Dabei wurden mindestens fünf Menschen getötet und dutzende verletzt. Vielfach kamen nach Angaben des Generalstabs der ukrainischen Armee Kamikaze-Drohnen vom Typ Schahed 136 aus iranischer Produktion zum Einsatz.
Ein Berater des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Mychailo Podoljak, warf Russland vor, Moskaus Strategie ziele inzwischen darauf ab, "so viele Zivilisten wie möglich zu töten und mehr zivile Einrichtungen zu zerstören". Russland habe keine militärischen Ziele mehr. Podoljak schrieb im Onlinedienst Twitter von einem "Krieg zum Töten".
Unterdessen erklärten russische Beamte am Montag, eine ukrainische Drohne habe eine Energieanlage in der an die Ukraine angrenzende Region Brjansk angegriffen. Dadurch sei die Stromversorgung in einem Ort unterbrochen worden, erklärte der regionale Gouverneur Alexander Bogomas im Onlinedienst Telegram.
Russische Behördenvertreter in einer anderen Region teilten mit, eine ukrainische Aufklärungsdrohne sei abgeschossen worden. Sie sei auf die russische Stadt Woronesch zugesteuert, die etwa 180 Kilometer von der Grenze zur Ukraine entfernt liegt.
P.Silva--AMWN