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Dianne Feinstein stellt mit 89 Jahren Rückzug aus der US-Politik in Aussicht
Seit mehr als 30 Jahren gehört Dianne Feinstein dem US-Senat an - nun hat die 89-Jährige das Ende ihres politischen Wirkens in Aussicht gestellt. Sie werde sich 2024 nicht wieder zur Wahl stellen, erklärte am Dienstag die Demokratin, die zu den bekanntesten Politikern des Landes gehört. Bis zum Ende ihres jetzigen Mandats wolle sie aber weiter "so gut wie ich kann" den Bundesstaat Kalifornien vertreten, für den sie in den Senat gewählt ist.
Feinstein war 1992 erstmals in den Senat gewählt worden, sie genießt über die Parteigrenzen hinweg große Anerkennung. Zuletzt hatte es aber Berichte über Gesundheitsprobleme und vor allem ein Nachlassen ihrer geistigen Kräfte gegeben. Sollte Feinstein wie angekündigt bis zum Ende des jetzigen Mandats Ende kommenden Jahres im Senat bleiben, dann wäre sie bei ihrem Abschied aus dem Oberhaus des US-Kongresses 91 Jahre alt.
Eines der Hauptanliegen Feinsteins ist der Kampf gegen die laxen Waffengesetze in den USA. Vor ihrer Wahl in den Senat war sie unter anderem 1978 Bürgermeisterin von San Francisco geworden, nachdem ihr Vorgänger George Moscone und der Schwulenrechtsaktivist Harvey Milk im Rathaus erschossen worden waren.
A.Malone--AMWN