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Kenia tritt dem von Deutschland gegründeten Klimaclub bei
Kenia tritt dem Klimaclub bei, in dem sich Staaten mit besonders ehrgeizigen Zielen beim Kampf gegen die Erderwärmung zusammenschließen. Nach einem Treffen mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in Nairobi sagte der kenianische Staatschef William Ruto am Freitag, sein Land habe sich der Initiative "offiziell angeschlossen" und wolle dabei "eine federführende Rolle übernehmen". Scholz sagte, er sei "ganz besonders froh", dass sich Kenia bereit erklärt habe, im "Klimaclub mitzuarbeiten".
Den Klimaclub hatten die Staats- und Regierungschefs der Gruppe der G7-Staaten Mitte Dezember auf Vorschlag von Scholz gegründet. Er soll offen für andere Länder sein und "global breit getragen werden", wie der Bundeskanzler damals sagte. Kenias Beitritt nannte Scholz nun einen "wichtigen Schritt".
Kenia ist der größte Handelspartner Deutschlands in Ostafrika. Die Bundesregierung sieht Potenzial für eine "Energie- und Klimapartnerschaft" mit dem Land, das mit Hilfe der sogenannten Geothermie, also der Energiegewinnung aus Erdwärme, bereits 90 Prozent seines Energiebedarfs durch erneuerbare Energien deckt. Kenia will überdies in die Produktion von grünem Wasserstoff einsteigen, der auch nach Deutschland exportiert werden könnte.
P.Costa--AMWN