-
Vor Zverevs erster Nachtschicht: Becker glaubt an Finaleinzug
-
Schalkes Trainer Muslic hofft gegen Bayern auf "großes Learning"
-
Drama in Runde eins: Djokovic übergibt sich und scheidet aus
-
Golf: Scheffler gewinnt Tour Championship
-
Henning: "Wenn ich noch jemandem in den Hintern treten muss..."
-
Rund 15 Vermisste nach Sturzflut im Grand Canyon
-
Präsidenten Russlands, Chinas und des Iran bei Gipfel in Kirgistan
-
Erstes Ministertreffen von neuem Verteidigungsbündnis in Istanbul
-
Klingbeil berät mit G20-Finanzministern im US-Bundesstaat North Carolina
-
Außenminister Wadephul besucht Tunesien und Algerien
-
US-Finanzministerium verwehrt Journalisten Akkreditierung für G20-Treffen
-
USA greifen erstmals seit Wochen Ziele im Iran an
-
Venezuelas Ex-Präsident Maduro meldet sich aus US-Haft zu Wort
-
Militär: USA greifen erstmals seit Wochen Ziele im Iran an
-
NFL: Los Angeles Rams locken Donald aus dem Ruhestand
-
Bevölkerung von Guinea-Bissau stimmt über Stärkung des Präsidenten ab
-
Junge Italienerin stirbt durch Schüsse bei Techno-Party in der Schweiz
-
Fähre sinkt vor Nordzypern: Mindestens acht Todesopfer
-
Frankreichs Ex-Premier Philippe will konservative Parteien in neuem Bündnis einen
-
AfD-Verbotsverfahren: Merz warnt vor sehr hohen Hürden
-
Merz: Regierung hat Reaktion auf Drohnenvorfall in Leipzig weitgehend festgelegt
-
Schalker Dämpfer bei Bundesliga-Comeback
-
Vermisster 27-Jähriger tot aus Baggersee Giesen geborgen
-
Neuer Dodge Charger startet in Deutschland ab 65.093 Euro
-
Konstantelias-Verletzung bringt BVB vor Transferschluss unter Zugzwang
-
Kampenwandkreuz wird zum 75. Jahrestag mit Bergmesse gewürdigt
-
Deutschland verteidigt Hockey-WM-Titel mit 1:0 gegen Spanien
-
Motorradwrack nach mehr als zehn Stunden im Wald entdeckt
-
B192 bleibt zwischen Penkow und Roez nach Unwetter gesperrt
-
Kreuzbandriss stoppt Konstantelias nach starkem BVB-Debüt
-
Magdeburg startet mit 33:31-Sieg in Gummersbach in die Saison
-
Deutschlands Hockey-Männer sichern sich den vierten WM-Titel
-
Transfermarkt: Gakpo vor City-Wechsel, Morata geht zu Leganés
-
Suzuki trifft dreimal bei Freiburgs 4:1 gegen Werder Bremen
-
BVB bestätigt Kreuzbandriss bei Neuzugang Konstantelias
-
Historischer Erfolg: Hockey-Herren erneut Weltmeister
-
Nena kündigt Berliner Arena-Konzert für Oktober 2027 an
-
Letzter Sommertag bringt Hitze, Sturmböen und nächtliche Gewitter
-
Sarah Oswald spricht über Ost-Identität und ihre Heimat Köpenick
-
Kickers-U17 schlägt Heidenheim nach frühem Doppelschlag mit 4:1
-
Merz warnt vor wirtschaftlichen Folgen einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt
-
Wütender Trump droht Journalistin mit "Bestrafung" durch Aufsichtsbehörde
-
Befürchtung bestätigt: Konstantelias erleidet Kreuzbandriss
-
Historischer Erfolg: Hockey-Männer erneut Weltmeister
-
Isländer stimmen mit knapper Mehrheit gegen EU-Beitrittsverhandlungen
-
Krimi in Danzig: Basketballer gewinnen Spitzenspiel
-
Suzuki-Gala sorgt für Füllkrugs Frust-Start
-
HBL: Magdeburg startet siegreich in die Saison
-
Islands Regierungschefin bezeichnet Referendum-Ausgang als "Sieg für Demokratie"
-
Mindestens sieben Tote bei Schiffsunglück vor Küste Nordzyperns
Keine Annäherung zwischen Bund und Ländern vor Flüchtlingsgipfel
Schwierige Suche nach einem Kompromiss zur Flüchtlingspolitik: Die Länder gehen geschlossen mit der Forderung nach mehr Geld in den Gipfel am Mittwoch, in der "Ampel" war dagegen bis zuletzt keine einheitliche Haltung erkennbar. Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge erwartet das "Signal", dass Bund und Länder die belasteten Kommunen unterstützen. FDP-Fraktionschef Christian Dürr geht davon aus, "dass nicht über mehr Geld gesprochen wird". Kanzler Olaf Scholz (SPD) sagte, Bund und Länder würden darüber reden, was dieses Jahr "noch erforderlich ist und auch möglich ist".
Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) warf der Bundesregierung vor, sie habe in den vergangenen Wochen "eine Informationskampagne eröffnet" und mit Zahlen gearbeitet, "die in vielerlei Hinsicht angreifbar sind". Wenn die Zahl Asylsuchender steige, müsse sich auch der Bund mehr beteiligen, sagte Weil am Montagabend im ZDF-"heute journal".
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sagte dem RBB, es müsse "alles dafür getan werden, dass die Kommunen nicht überfordert werden". Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sagte den Funke-Zeitungen: "Die finanzielle anteilige Beteiligung muss dynamisch sein, denn auch die Flüchtlingszahlen sind dynamisch."
Die Forderung nach einem solchen "atmenden System" wird geschlossen von allen 16 Bundesländern erhoben. Der Bund soll einem Länder-Beschlussvorschlag zufolge die Kosten für Unterkunft und Heizung für Geflüchtete vollständig erstatten sowie eine "allgemeine, flüchtlingsbezogene monatliche Pro-Kopf-Pauschale" zahlen. Die bisher für 2023 zugesagten Bundesmittel von 2,75 Milliarden Euro reichten nicht aus.
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) sagte in Berlin, sie hoffe auf eine Einigung mit den Ländern. Diese müsse "im Sinne der Kommunen" ausfallen, die "sehr stark belastet" seien.
Scholz betonte die Notwendigkeit schnellerer Asylverfahren. Nötig seien eine bessere Digitalisierung der Ausländerbehörden und ausreichend Stellen für Verwaltungsrichter, sagte der Kanzler in Straßburg. Zudem müsse die schnellere Abschiebung abgelehnter Asylbewerber Ziel der Bund-Länder-Gespräche sein.
Der Kanzler setzt auch auf Änderungen in der EU-Asylpolitik, um die Zuwanderung zu begrenzen. Er hofft auf eine Reform noch in dieser Legislaturperiode des Europaparlaments, die im Juni kommenden Jahres endet. Scholz sprach sich "für gemeinsame Verfahren an den Grenzen" der EU aus.
Grünen-Chefin Ricarda Lang plädierte dafür, dass Flüchtlinge in Deutschland schneller Zugang zum Arbeitsmarkt erhalten. Ein solches Vorgehen "fördert die Integration der Geflüchteten, hilft Unternehmen, die händeringend Arbeits- und Fachkräfte suchen, und entlastet die öffentlichen Kassen", sagte Lang der Nachrichtenagentur AFP.
Die FDP will bei dem Flüchtlingsgipfel den Fokus auf eine "Wende" in der deutschen Migrationspolitik legen. Als zentrale Punkte nannte Fraktionschef Dürr beschleunigte Asylverfahren, eine "konsequentere Abschiebepolitik" und eine Diskussion darüber, ob die Liste der sogenannten sicheren Herkunftsstaaten erweitert werden solle.
Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch kritisierte, dass die Kommunen am Mittwoch "faktisch nicht am Tisch" säßen. Der Gipfel komme angesichts der gewaltigen Probleme und Herausforderungen "viel zu spät". Bartsch nannte das Vorgehen der Ampel-Koalition "beschämend".
Verdi-Chef Frank Werneke erklärte, die Kommunen "brauchen umfassende Unterstützung sofort". Der Paritätische warnte vor massiven Verschärfungen zulasten der Flüchtlinge und forderte Integration und Zugang zum Arbeitsmarkt "von Anfang an".
Die Flüchtlingsorganisation Pro Asyl erklärte, im Vorfeld bekannt gewordene Pläne für den Flüchtlingsgipfel ließen "Schlimmes erahnen". Der Bund setze wie die große Koalition auf sogenannte Anker-Zentren und sogenannte sichere Herkunftsstaaten, außerdem auf längere Abschiebungshaft und stärkere Abschottung an den Außengrenzen, so die Kritik.
CDU-Chef Friedrich Merz warnte in den RND-Zeitungen vor mangelnden Kapazitäten in den Kommunen für die Integration. Geflüchtete "gut zu integrieren" habe auch etwas mit der Anzahl von Menschen zu tun, die bei uns leben. "Behörden oder auch Schulen haben keine unendlichen Kapazitäten. Wir sollten auf die Hilferufe der Kommunen hören", forderte Merz.
G.Stevens--AMWN