-
Statement zum Auftakt: Bayern verdirbt Eta-Debüt
-
Mindestens 14 Tote bei russischem Angriff auf Einkaufszentrum in der Ukraine
-
Historisches Schützenfest: Frankfurter Rekordsieg im DFB-Pokal
-
Ermittlungen zu Gaza-Hilfsflotte: Türkei erlässt internationalen Haftbefehl gegen Netanjahu
-
Danneberg patzt: Deutsche Hockey-Männer verlieren gegen Spanien
-
Mindestens sechs Tote bei russischem Angriff auf Einkaufszentrum in der Ukraine
-
Hockey-WM: Deutsche Männer verlieren gegen Spanien
-
Mindestens drei Verletzte bei Schwert-Angriff an schwedischer Schule
-
Formel 1: Russell schnappt sich die Sprint-Pole in Zandvoort
-
Deutschland Tour: Bauhaus Fünfter - Magagnotti überrascht
-
Waffenlager bei Berlin: Behörden vermuten Anschlagsplan - Spur nach Russland
-
Tumulte nach WM-Finale: Zehn Spiele Sperre für Paredes
-
Gericht: Blitzerergebnisse dürfen auch im Saarland ohne Rohdaten verwertet werden
-
"Schwierige Entscheidung": Sinner sagt für US Open ab
-
Mehrere Verletzte bei Schwert-Angriff an schwedischer Schule
-
Verlorener Prozess: Prinz Harry und weitere Kläger müssen 9,5 Millionen Pfund zahlen
-
Ukraine-Koalition berät am Montag - Teilnehmer treffen sich in Kiew
-
"Wirtschaftskrieg" gegen Teheran: China lehnt "illegale einseitige Sanktionen" ab
-
Hohe Preise: Trump setzt vorübergehend Zölle auf Rinderhack aus
-
Nach Einbruch bei Handballteam Füchse Berlin: Haftstrafe wegen vieler Diebstähle
-
Bericht: Keßler sagt Merz für Staatsministerinnen-Posten ab
-
Hausverwalter veruntreut Millionensumme: Drei Jahre Haft in Schleswig-Holstein
-
Merz besucht Hürtgenwald
-
Norwegens König Harald V. weiter im Krankenhaus - Palast sagte Termine ab
-
Vorfall mit Polizeihund in Sachsen: Ermittlungen gegen Polizist eingestellt
-
26-Jähriger soll in Rheinland-Pfalz Eltern getötet haben - Festnahme
-
IStGH-Präsidentin warnt nach US-Sanktionen vor "Niedergang des Völkerrechts"
-
Freies Training: Antonelli auch in Zandvoort stark
-
Medienberichte: Waffenversteck bei Berlin womöglich in Auftrag Russlands angelegt
-
Umfrage: Smart Glasses lösen bei vielen Deutschen Unbehagen aus
-
Irrfahrt nach medizinischem Notfall: Autofahrer verletzt acht Passanten in Hofgeismar
-
Bayer: Andrich muss Kapitänsbinde an Tapsoba abgeben
-
Ramelow soll in Verhandlungen mit Lufthansa für Pilotengewerkschaft VC schlichten
-
Fiebich hebt Daumen für die WM: "Werde auf jeden Fall spielen"
-
Konzernbilanz: BVB schreibt Millionenverlust
-
"Das sind keine beliebten Projekte": Kanzleramt will Reformkurs vorantreiben
-
Auto erfasst Passanten in Hofgeismar: Fahrer laut Polizei mit medizinischen Problemen
-
Nach El-Mala-Coup: Köln holt Skhiri zurück
-
Eklat um Weihnachtsbaum vor Kita in Hamburg: Urteil gegen Aufsteller rechtskräftig
-
Nach schweren Unwettern in mehreren Bundesländern: DWD warnt vor Starkregen
-
Hyundai-Beschäftigte in Südkorea streiken für Anhebung des Rentenalters
-
Trockenheit wegen El Niño: Schiffsverkehr durch den Panamakanal wird reduziert
-
Bayern ohne Musiala im Supercup, aber Kompany "total ruhig"
-
Brand im Hohen Venn: Behörden warnen vor Betreten des Gebiets
-
84-Jährige stirbt nach Raubüberfall in Hannover an zugefügten Verletzungen
-
Ende 2025 rund 32.500 Prostituierte in Deutschland bei Behörden gemeldet
-
Farbattacke auf Bernd das Brot: Figur von Fernsehcharakter in Erfurt beschmiert
-
Medienbericht: Geheimes Waffenlager bei Berlin gefunden
-
Freiburg legt Grundstein: "Wollen wieder auf Reisen gehen"
-
"Anstiftung zur Subversion": Organisatoren von Tiananmen-Mahnwachen in Hongkong verurteilt
Steinmeier besorgt über Auswirkung von Nahost-Krieg auf Schulen in Deutschland
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich besorgt über die Auswirkungen des Nahost-Konflikts auf deutsche Schulen gezeigt. "An den Schulen unseres Landes spiegelt sich das ganze Spektrum der Gefühle wider, die der Nahostkonflikt in unserer Gesellschaft auslöst", sagte Steinmeier am Donnerstag in einer Diskussionsrunde in Schloss Bellevue in Berlin. Lehrkräfte und Schulleitungen seien dabei Situationen ausgesetzt, die "anstrengend und mitunter nur schwer auszuhalten" seien.
Umso mehr verdienten die Schulen Dank und Unterstützung der Gesellschaft, sagte Steinmeier. In Klassenzimmern und auf Pausenhöfen mache sich der Konflikt in diesen Wochen "auf ganz unterschiedliche Weise bemerkbar": "Manche Schülerinnen und Schüler ziehen sich zurück, andere wollen diskutieren, wieder andere fallen durch Provokationen auf, manche wollen Israel von der Landkarte getilgt sehen." Das seien "riesige Herausforderungen für die Schulen in unserem Land".
Der Bundespräsident berichtete von Gefühlen der Verunsicherung oder Überforderung, die Lehrerinnen und Lehrer ihm gegenüber geschildert hätten. "Wie reagiert man angemessen, wenn einzelne Schüler die Hamas als 'Befreiungsorganisation' bezeichnen und den Terror gutheißen? Wie schafft man es, Schüler aus ihrer Social-Media-Blase zu holen, in der sie im Trommelfeuer von Hass und Gewalt gefangen gehalten werden?"
Steinmeier mahnte mehr Unterstützung an, "um den Zusammenhalt in vielfältigen Schulgemeinschaften zu stärken". Es müsse mehr um die "Prävention von Hass und Gewalt" gehen, "statt immer nur Feuerwehr zu spielen, wenn es brennt". In seiner Rede formulierte der Bundespräsident aber auch seine Erwartungen an die Schülerschaft.
Schulen seien "Orte der Meinungsfreiheit, an denen auch Ambivalentes und Irritierendes erlaubt ist", sagte Steinmeier. "Aber sie sind nicht neutral, wenn es um die Grundlagen und Voraussetzungen friedlichen Zusammenlebens in unserem Land, des Miteinanders der Verschiedenen geht." Jede Schülerin, jeder Schüler in Deutschland müsse die deutsche Geschichte kennen, "und jede und jeder muss wissen, was Auschwitz bedeutet und welche Verantwortung daraus für uns erwächst".
Steinmeier hatte Lehrkräfte, Schüler und Bildungsexperten zu der Diskussionsrunde in Schloss Bellevue geladen, um über die Auswirkungen des Kriegs zwischen Israel und der Hamas auf den Alltag in Klassenzimmern und auf Schulhöfen zu diskutieren. Der Bundespräsident wollte dabei nach Angaben seines Büros unter anderem der Frage nachgehen, welchen Beitrag Schule leisten kann und muss, um Antisemitismus, Ausgrenzung und Stigmatisierung wirksam zu bekämpfen und ein friedliches Miteinander zu gewährleisten.
M.A.Colin--AMWN