-
TAP erhält neue Autonomie: Lufthansa-Deal und Regierungsdekret
-
Trump will jährliche US-Militärhilfe für Israel bis Jahresende beenden
-
Polizeigewerkschaft warnt vor Folgen einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt
-
Digitalisierung des Bundeswehr-Heeres verzögert sich und verteuert sich
-
Südafrikas Kommunalwahlen stehen im Zeichen kommunaler Versorgungskrisen
-
Trump signalisiert Kooperationsbereitschaft trotz demokratischer Mehrheit
-
Polizeieinsätze gegen linke Proteste lösen Debatte über staatliche Härte aus
-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Spanischer Fußballer Jesús de Miguel stirbt nach Kollision
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Die Pitch-Präsentationen und Keynote-Redner für Blue Magic Netherlands am 17. November stehen fest
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
Kolumbianischer Ex-Soldat gesteht Beteiligung an Mordkomplott gegen Haitis Präsidenten
Knapp zweieinhalb Jahre nach der Ermordung des haitianischen Präsidenten Jovenel Moïse hat ein früherer kolumbianischer Soldat am Freitag seine Beteiligung an dem Komplott gestanden. Der 45-Jährige legte sein Geständnis vor einem Gericht in Miami im US-Bundesstaat Florida ab. Zuvor hatte er eine Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft geschlossen.
Der Anklage zufolge drang der Soldat in das Haus des haitianischen Präsidenten ein und stahl Geld und Juwelen. Demnach spielte er aber nur eine untergeordnete Rolle in dem Mordkomplott. Ein Urteil wird für den 1. März des kommenden Jahres erwartet.
Moïse war am 7. Juli 2021 in seiner Residenz in Haitis Hauptstadt Port-au-Prince von einem aus militärisch ausgebildeten Kolumbianern zusammengesetzten Mordkommando getötet worden. Sein Personenschutz schritt nicht ein. Der US-Justiz zufolge war das Ziel von Moïses Ermordung ein Machtwechsel in Haiti.
Das US-Justizministerium hat US-Gerichte für den Fall für zuständig erklärt, weil das Attentat auf Moïse teilweise in Florida geplant worden war.
Wegen der Beteiligung an dem Mordkomplott war am Dienstag bereits ein früher haitianischer Senator zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Ebenfalls zu lebenslanger Haft waren zuvor der haitianisch-chilenische Geschäftsmann Rodolphe Jaar und der frühere kolumbianische Militäroffizier Germán Alejandro Rivera García verurteilt worden.
Die Ermordung des Präsidenten stürzte den ohnehin von Kriminalität, politischer Instabilität und großer Armut geprägten Karibikstaat in eine noch tiefere Krise. Heute kontrollieren Gangs rund 80 Prozent von Port-au-Prince.
L.Miller--AMWN