-
TAP erhält neue Autonomie: Lufthansa-Deal und Regierungsdekret
-
Trump will jährliche US-Militärhilfe für Israel bis Jahresende beenden
-
Polizeigewerkschaft warnt vor Folgen einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt
-
Digitalisierung des Bundeswehr-Heeres verzögert sich und verteuert sich
-
Südafrikas Kommunalwahlen stehen im Zeichen kommunaler Versorgungskrisen
-
Trump signalisiert Kooperationsbereitschaft trotz demokratischer Mehrheit
-
Polizeieinsätze gegen linke Proteste lösen Debatte über staatliche Härte aus
-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Spanischer Fußballer Jesús de Miguel stirbt nach Kollision
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Die Pitch-Präsentationen und Keynote-Redner für Blue Magic Netherlands am 17. November stehen fest
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
Hunderte unterstützen in Moskau Präsidentschaftskandidatur von Nationalist Girkin
Hunderte Anhänger des inhaftierten früheren Separatistenführers Igor Girkin haben bei einem Treffen in Moskau dessen Kandidatur für die russische Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr unterstützt. Über 300 von ihnen versammelten sich am Sonntag in einem Hotel der russischen Hauptstadt, um für Girkin zu werben. Unter ihnen waren viele Frauen, ältere Menschen und Militärveteranen. Einige trugen T-Shirts mit Girkins Gesicht und dem Slogan "Freiheit für Strelkow", seinem Pseudonym.
Girkin war 2014 bei dem vom Kreml unterstützten Aufstand in der Ostukraine als Kommandeur der Separatisten in der international nicht anerkannten Volksrepublik Donezk bekannt geworden. Der Militärblogger unterstützt die derzeitige russische Offensive in der Ukraine, verurteilt aber scharf deren Militärstrategie als nicht hart genug.
Nach einer Reihe kritischer Online-Beiträge über Präsident Wladimir Putin wurde Girkin im Juli wegen "öffentlicher Aufrufe zum Extremismus" festgenommen, im Dezember begann sein Prozess hinter verschlossenen Türen.
Obwohl bereits in Haft, kündigte Girkin im August in den Online-Netzwerken seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl Mitte März an. Als Grund gab er an, er halte sich "in Militärfragen für kompetenter als der amtierende Präsident".
Er habe Vertrauen in die militärischen Fähigkeiten Girkins, sagte Mihail Filippow, der extra aus der sibirischen Stadt Nowosibirks nach Moskau gekommen war, um sich an der Unterstützungskampagne zu beteiligen. Er sei sich sicher, dass Girkin seine Rolle als russischer Oberbefehlshaber perfekt ausfüllen und sich "nicht täuschen lassen" werde, fügte der 44-jährige Elektriker hinzu.
Jewgeni Skripnik, ein früherer Mitkämpfer Girkins im Donbass, sagte, viele Soldaten an der Front unterstützten den früheren Separatistenführer.
Dass Girkins Kandidatur zugelassen wird, glauben aber nicht einmal die Organisatoren des Treffens. Die Kampagne verfolge ein ganz "anderes Ziel", sagte Mitorganisator Michail Polnykow: "Am Vorabend des Aufruhrs müssen sich die Kampfgenossen zusammenschließen".
L.Miller--AMWN