-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
Letzte Funksprüche zeigen Kontrollverlust vor Learjet-Absturz in Florida
-
Der Begriff „migrantisches Milieu“ belebt die Stadtbild-Debatte neu
-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Dobrindts Äußerung über „Chaoten“ löst Kritik von Grünen und Linken aus
-
Mehr als 1000 Berliner SPD-Mitglieder wenden sich gegen Rot-Grün-Rot um jeden Preis
-
Sachsen-Anhalts CDU ringt um Konsequenzen aus einem umstrittenen Papier
-
Niko Ilicevic stellt mit 16 Jahren den Bundesliga-Altersrekord ein
-
Der Berliner Gendarmenmarkt erzählt von französischer Einwanderung und Wandel
-
Kapstadts Konflikt mit Pavianen verschärft sich in wohlhabenden Vororten
-
NFL-Katastrophenangst: Helikopter fliegt direkt in Feuerwerk
-
Deutschland sucht beim Digitalgipfel nach eigenen Stärken in der KI
-
Geplante Verschärfung des Sexualstrafrechts zielt auf heimliche Aufnahmen
-
Pflegeversicherung steht trotz angekündigter Reform weiter unter Finanzdruck
-
Digitales Zeitungsabo für Unternehmen: Vorteile und Buchung von Abendblatt PLUS
-
Trump-Wähler in New York ziehen vor den Midterms eine neue Bilanz
-
ADHS erhöht Risiko für leichte kognitive Störungen im Alter
-
Rauch aus Indonesien belastet erneut Luft und Klima in Südostasien
-
Deutsche U23-Boxmeisterschaft startet in Frankfurt
-
Debatte nach Ausschreitungen richtet sich erneut gegen ein „migrantisches Milieu“
-
Stress bei jungen Menschen: Soziale Isolation als häufige Reaktion
Ukraine meldet russische Luftangriffe - Russland fängt Drohnen über der Krim ab
Russland hat die Ukraine nach Angaben aus Kiew in der Nacht zu Freitag erneut mit Drohnen angegriffen. 21 von insgesamt 29 Kampfdrohnen vom Typ Schahed seien abgefangen worden, erklärte die ukrainische Luftwaffe am Freitag. Das russische Verteidigungsministerium meldete unterdessen ukrainische Angriffe auf die von Moskau annektierte Halbinsel Krim, bei denen am Freitag 36 Drohnen "zerstört und abgefangen" worden seien.
Bereits am Donnerstag hatte Russland eigenen Angaben zufolge einen ukrainischen Angriff auf die Hafenstadt Sewastopol auf der Krim abgewehrt. Der von Russland nach der Annexion der ukrainischen Halbinsel eingesetzte Gouverneur, Michail Raswojajew, erklärte im Onlinedienst Telegram, Teile der abgeschossenen ukrainischen Raketen seien in bewohnte Gebiete gestürzt. Mindestens ein Mensch sei verletzt worden. Sewastopol ist Heimathafen der russischen Schwarzmeerflotte.
Die von Russland 2014 annektierte Krim ist für die russische Armee militärisch und logistisch von zentraler Bedeutung. Sie wird regelmäßig von der Ukraine mit Raketen oder Drohnen angegriffen.
Auch die Stadt Belgorod in der gleichnamigen russischen Grenzregion wurde am späten Donnerstag offiziellen Angaben zufolge erneut angegriffen. Mindestens zwei Menschen seien verletzt worden, erklärte Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow. Im Onlinedienst Telegram wurden Bilder von beschädigten Autos in der Stadt veröffentlicht. Laut Gladkow wurden zehn Luftgeschosse im Anflug auf die Stadt abgewehrt. Eine weitere ukrainische Drohne wurde dem Ministerium zufolge über der westrussischen Region Krasnodar zerstört.
Gouverneur Gladkow bot den Bürgern am Freitag dann an, ihnen wegen der ukrainischen Angriffe bei der Evakuierung zu helfen. Sie könnten in Orten weiter von der Grenze entfernt "warm und sicher" untergebracht werden. Die Stadtverwaltung von Belgorod hielt die Bewohner zudem an, ihre Fenster abzukleben, um sich vor ukrainischen Angriffen zu schützen. Dies sei ein guter Weg, um dem Zerspringen des Glases durch Druckwellen vorzubeugen.
Zuletzt hatten sich die Kämpfe zwischen der Ukraine und Russland verschärft. Russland hatte um den Jahreswechsel ukrainische Städte massiv angegriffen, dabei wurden insgesamt 60 Menschen getötet. Die Ukraine reagierte am vergangenen Samstag mit einem Angriff auf die russische Grenzstadt Belgorod, bei dem 25 Menschen getötet wurden.
Die Ukraine meldete am Donnerstag mindestens vier Tote nach russischen Angriffen. Demnach gab es Angriffe auf die zentralukrainische Region Kirowograd sowie die südukrainische Region Cherson.
Aus Washington hieß es, Russland habe bei seinen jüngsten Luftangriffen in der Ukraine auch Raketen aus Nordkorea eingesetzt. Pjöngjang habe kürzlich ballistische Raketen sowie Raketenwerfer an Moskau geliefert, von denen einige bei Angriffen am 30. Dezember und 2. Januar eingesetzt worden seien, sagte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats im Weißen Haus, John Kirby.
Die ukrainische Luftwaffe erklärte dazu, bisher "keine Informationen" über den Einsatz nordkoreanischer Raketen zu haben. Nach einer Expertenuntersuchung "können wir sagen, ob dies den Tatsachen entspricht oder nicht", sagte Sprecher Jurij Ignat.
M.Fischer--AMWN