-
Burnham will Obdachlose bis Weihnachten von der Straße holen und Teil seines Gehalts spenden
-
Trump plant Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim noch in diesem Jahr
-
Trump bringt Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim noch in diesem Jahr ins Spiel
-
Heim-WM ohne Satou Sabally: "Muss auf meinen Körper hören"
-
Hackerangriff in Berlin: Offenbar keine sensiblen Daten erbeutet
-
Thüringen: Misstrauensvotum gegen Regierungschef Voigt auf AfD-Antrag kommende Woche
-
DDR-Fluchtpläne in Verhör verraten: Rehabilitierung trotzdem möglich
-
Kim Jong Uns Schwester: "Ich weiß absolut nichts" von Gesprächen mit Donald Trump
-
Springen: Deutscher Blitzstart in der Soers - aber Vogel patzt
-
Evakuierungen in Monschau und Belgien wegen Waldbrands aufgehoben - Lage weiter "kompliziert"
-
Goldener Schuh: Kane die "Numero uno" in Europa
-
Arzt soll dutzende Kinder missbraucht haben: Landgericht Potsdam lässt Anklage zu
-
Tod von fünfjähriger Hind Rajab: Israel leitet strafrechtliche Ermittlungen ein
-
Stadt Monschau hebt Evakuierung wegen Waldbrands in Belgien auf
-
Gericht in Paris ordnet Auslieferung eines Antifaschisten nach Deutschland an
-
Deutschland Tour: Del Toro gewinnt Prolog
-
Schwedendemokraten-Chef strebt "für 2030 oder später" Amt des Regierungschefs an
-
Waldbrand im belgischen Hohen Venn eingegrenzt - Lage bleibt aber "kompliziert"
-
Schnieder: Sachsen-Anhalt muss Vorsitz von Ministerpräsidentenkonferenz nicht übernehmen
-
Hockey-Frauen bestehen im WM-Krimi und sichern Zwischenrunde
-
Bundesgerichtshof bestätigt Haftstrafe nach Totschlag an Ehefrau in Liebeszelle
-
Ukraine: Chmara als Nachfolger des populären Verteidigungsministers Fedorow bestätigt
-
China kritisiert EU-Untersuchung zu Übernahme von Mediamarkt-Konzern scharf
-
Vermisste 29-Jährige aus Baden-Württemberg offenbar in Schweden von Partner getötet
-
Thüringen: AfD beantragt erneut Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Voigt
-
Merz verurteilt Aufruf Ben Gvirs zur gezielten Tötung von Palästinensern
-
Drei Jugendliche flüchten in Hessen mit gestohlenem Auto vor Polizei
-
Britischer Premier: Bis Weihnachten soll niemand mehr auf der Straße schlafen müssen
-
US-Prozess um Social-Media-Sucht: Staatsanwältin wirft Meta "Ausnutzung" von Kindern vor
-
Füllkrug-Rückkehr: "Emotion und Leidenschaft" als Lohn
-
Niedrige Gasspeicherstände: Wirtschaftsministerium beobachtet die Lage "genau"
-
Paris nennt Äußerungen des israelischen Ministers Ben Gvir "unerträglich"
-
Speyerer Bischof Wiesemann legt Amt aus gesundheitlichen Gründen nieder
-
Scharfe Kritik an neuen US-Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof
-
Polizisten schießen auf 14-Jährigen mit Waffenattrappe nahe Haltestelle in München
-
Studie: Gebündelte Sozialleistungen können Armutsrisiko senken
-
Königin Camilla berichtet über Zeit nach Krebsdiagnose für Charles III.
-
Merz verurteilt Aufruf von Israels Ben Gvir zu Tötungen von Palästinensern scharf
-
"Finale dahoam"? München bewirbt sich um 2028
-
OpenAI zeigt ab Montag auch in Deutschland Werbeanzeigen bei ChatGPT
-
Moskau: Russland und Ukraine übergeben bei Gefangenenaustausch jeweils 103 Soldaten
-
Justizministerin Hubig will Mietern Einbau von Klimaanlagen erleichtern
-
US-südkoreanisches Manöver nach Trump-Kritik um fast die Hälfte der Zeit verkürzt
-
Hoeneß sichert Musiala Unterstützung zu: "Ich war sprachlos"
-
Merz verurteilt Äußerungen von israelischem Minister Ben Gvir scharf
-
Nord-Stream-Sabotage: Bundesanwaltschaft lässt ukrainischen Taucher erneut festnehmen
-
Kind bei Forstarbeiten in Bayern von umstürzendem Baum erschlagen
-
EZB-Chefin Lagarde warnt: Europa darf KI-Revolution nicht verpassen
-
Zweite Festnahme wegen Nord-Stream-Anschlägen: Taucher in Kroatien gefasst
-
Chinesischer Roboterhersteller Unitree feiert fulminantes Börsendebüt
Lauterbach: Mit Reformen Klinikinsolvenzen verhindern - Kommunen haben Zweifel
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat die Notwendigkeit von Reformen betont, um notleidende Kliniken zu unterstützen - die Kommunen haben jedoch Zweifel. Wenn die Reformen nicht kämen, "werden wir in Deutschland ein größeres Krankenhaussterben nicht abwenden können", sagte Lauterbach am Montag nach einem Gespräch mit Vertreter der Kommunen. Diese meldeten Zweifel an, ob die Pläne des Minister ausreichten, um Insolvenzen von Kliniken zu vermeiden.
Lauterbach warb erneut für sein Gesetz zur Transparenz von Krankenhäusern. Dieses soll dafür sorgen, dass sich Patientinnen und Patienten künftig online über die medizinischen Stärken und Schwächen jeder einzelnen Klinik informieren können. Damit verbunden sind jedoch auch Bundeshilfen für die Kliniken in Höhe von sechs Milliarden Euro - "eine kurzfristige Liquiditätsspritze", wie der SPD-Politiker betonte.
Der Gesetzentwurf wurde bereits im Oktober vom Bundestag beschlossen - Ende November allerdings vom Bundesrat ausgebremst. Die Länderkammer verwies den Entwurf zur weiteren Überarbeitung in den Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag. Lauterbach warnte nun erneut, dass ohne das Gesetz mehr als hundert Krankenhäusern 2024 die Insolvenz drohe. Es müsse deshalb am 2. Februar - zur nächsten regulären Sitzung - im Bundesrat beschlossen werden.
Mit einem zweiten Gesetz will Lauterbach für eine langfristige Veränderung der Krankenhausstrukturen sorgen. Diese seien "nicht optimal", sagte der Minister. Es sei ein Gesetz notwendig, welches "das gesamte System ein Stück weit entökonomisiert". Der SPD-Politiker erhofft sich davon auch, die Insolvenz kleinerer, aber für die Versorgung notwendiger Kliniken verhindern zu können.
Konkret sieht das Krankenhausfinanzierungsgesetz unter anderem eine Abkehr von der starren Vergütung nach Fallzahlen vor. Stattdessen sollen Krankenhäuser künftig auch Geld dafür erhalten, dass sie Technik und Personal vorhalten. Der Gesetzentwurf dazu solle am 24. April im Bundeskabinett besprochen werden, kündigte Lauterbach an. "Wir brauchen diese beiden Reformen sehr schnell", sagte er zu den beiden Gesetzesvorhaben.
Zweifel an Lauterbachs Plänen äußerten nach dem Spitzengespräch am Montag erneut die Vertreter der Kommunen. "Die kommunale Ebene ist sich etwas unsicher, ob die Gesetzentwürfe das leisten können, was sie leisten müssen", sagte der Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, Uwe Brandl. Insolvenzen von Klinken zeichneten sich sehr schnell ab.
Brandl betonte, dass die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) von einem Gesamtdefizit der Kliniken von zehn Milliarden Euro ausgehe. Die Städte und Kommunen, Träger vieler Krankenhäuser, könnten das nicht auf Dauer stemmen. Es brauche deshalb "frisches Geld im System". Er sieht den Bund in der Pflicht, die Finanzierung sicherzustellen.
Die Landkreise hätten grundsätzlich nichts gegen die Reformpläne Lauterbachs, sagte der Präsident des Deutschen Landkreistags, Reinhard Sager. "Aber wir befürchten, dass Krankenhäuser in der Fläche verschwinden werden." Sager betonte deshalb ebenfalls: "Wir kommen nicht dran vorbei, dass der Bund frisches Geld ins System bringt." Er forderte unter anderem Soforthilfen für in Not geratene Kliniken und eine Anhebung der Preise für medizinische Leistungen.
Lauterbach sieht trotz der Zweifel der kommunalen Vertreter "ausreichend Rückenwind" für seine Reformen. Er kündigte an, den Austausch mit den Kommunen fortsetzen zu wollen.
Auf eine Umsetzung der Gesetzesvorhaben drängt derweil auch die FDP-Gesundheitsexpertin Christine Aschenberg-Dugnus. Viele Krankenhäuser seien aufgrund von Investitionsdefiziten und Fallzahlrückgängen in den vergangenen Jahren in eine prekäre wirtschaftliche Lage versetzt worden, erklärte sie am Montag. "Gerade deshalb ist die Auszahlung der derzeit von den Ländern blockierten Liquiditätshilfen im Transparenzgesetz so wichtig." Zudem sei die geplante Strukturreform dringend notwendig, um unter anderem für die stationäre Versorgung eine nachhaltige finanzielle Grundlage zu schaffen.
D.Cunningha--AMWN