-
Kongresswahl: Trump scheitert mit Präventiv-Klage zu Namensvettern in Alaska
-
Digitalminister Wildberger bestätigt Hackerangriff auf Abgeordnete und Regierungsmitglieder
-
Russlandfreundliche Amtsinhaberin Jotowa siegt bei Präsidentenwahl in Bulgarien
-
DFB-Pokal: Bayern empfängt Hertha, BVB in Frankfurt
-
Russlandfreundliche Amtsinhaberin Jotowa gewinnt Präsidentschaftswahl in Bulgarien
-
Nach Pokalerfolg: Eintracht besiegt HSV erneut
-
Matchwinner Havertz: Arsenal gewinnt in Liverpool
-
Hunderte Schrauben und Nägel auf Autobahn: Reifenschäden an Fahrzeugen in Bayern
-
Traumhaftes Profidebüt: Malek El Mala rettet Köln einen Punkt
-
Mehrere Zwischenfälle mit Brandsätzen: Viel Arbeit für Polizei an Halloween
-
Eltern und Kinder entdecken in mehreren Orten Nadeln in Halloween-Süßigkeiten
-
DEL: Mannheim gewinnt Spitzenspiel in Berlin
-
Vermögen und Onlineaktivitäten: China verstärkt Kontrolle von Partei-Funktionären
-
Dramatische Eskalation im Streit um Verfassungsgericht in Polen
-
Massive Gewalt nach "GenZ-Protesten" - Plünderungen in Frankfurt am Main
-
Hamas-Behörden melden acht Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen
-
Überschattet von Spannungen im Schwarzen Meer: Präsidenten-Stichwahl in Bulgarien
-
St. Pauli hilft mit: Club siegt am Millerntor
-
Wagner feiert Premierensieg mit Querelenklub Hannover
-
Erneut Ausschreitungen bei Protesten in Frankreich - Deutlich weniger Schäden
-
Hunderte Festnahmen bei Protest gegen Verbot von propalästinensischer Gruppe in London
-
Ausschreitungen nach "GenZ"-Protest in Köln: Mehr als 20 Polizisten verletzt
-
Unglück löste riesige Protestbewegung aus: Serbien gedenkt Unglücks von Novi Sad
-
Hessens Innenminister: Bis zu 1500 gewaltbereite Störer bei Krawallen in Frankfurt
-
Spannung steigt vor US-Kongresswahlen - Richterin weist Weißes Haus in die Schranken
-
Atomanlage "Pickaxe Mountain": Trump bringt neue Angriffsziele im Iran ins Spiel
-
Nach Ende der Friedenspflicht: IG Metall beginnt mit Warnstreiks
-
FC Bayern: Saibari und Gnabry fallen "vorerst" aus
-
Heftige Zusammenstöße bei Räumung von Protestcamps in Portugal
-
Indien: Tausende demonstrieren in Neu Delhi gegen Chef der Wahlkommission
-
Erneut Ausschreitungen bei Protesten in Frankreich - Weniger Festnahmen und Schäden
-
FBI macht Nordkorea für milliardenschweren Hackerangriff auf Binance verantwortlich
-
Pyrotechnik gegen Busse und Brandsätze: Viel Arbeit für Polizei an Halloween
-
Linke in Berlin stimmt für Koalitionsverhandlungen - Auftakt am Montag
-
Ballack weist Bayern-Kritik an Karl zurück
-
Ausschreitungen nach "GenZ"-Protesten: Dobrindt lobt Polizeikonzept
-
Deutsche Bahn verlängert Last-Minute-Ticket-Angebot im Fernverkehr
-
Krypto-Börse Binance nimmt nach schwerem Hackerangriff Auszahlungen wieder auf
-
Mindestens ein Toter bei heftigen Regenfällen auf Galápagosinseln
-
Ausschreitungen nach "Gen Z"-Protesten - Plünderungen in Frankfurt am Main
-
Rubio: USA waren "nicht direkt" an Bolsonaro-Flucht aus Brasilien beteiligt
-
Reus glänzt als Assistgeber für Galaxy
-
Frustrierender Abend für Schröder
-
Stichwahl ums Präsidentenamt in Bulgarien begonnen
-
Kritischer Kane: "Hätte noch eine Stunde draußen stehen können"
-
Hamilton beendet Durststrecke: "Erinnert mich an Michael"
-
Stuttgart: Demirovic schwärmt von Vorbereiter Undav
-
Füllkrug trifft immer weiter: "Mannschaft im Vordergrund"
-
BVB: "Leider nur ein Punkt von noch ganz vielen"
-
Stichwahl ums Präsidentenamt in Bulgarien
Streit um Migration: Amtsenthebungsverfahren gegen US-Minister eingeleitet
Erstmals seit fast 150 Jahren ist in den USA ein Amtsenthebungsverfahren gegen einen amtierenden Minister beschlossen worden. Mit ihrer Mehrheit im Repräsentantenhaus votierten die oppositionellen Republikaner am Dienstagabend (Ortszeit) für das sogenannte Impeachment von Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas, dem sie schwere Versäumnisse in der Migrationspolitik anlasten.
Das Votum fiel mit 214 zu 213 Stimmen allerdings hauchdünn aus. Ohnehin hat das Amtsenthebungsverfahren keinerlei Aussicht auf Erfolg: Den Republikanern fehlt im Senat - der anderen Kongresskammer - die notwendige Mehrheit für die Absetzung des Ministers. Viele Kritiker sehen in ihrem Vorgehen denn auch ein bloßes Wahlkampfmanöver. Die Republikaner wollen die Migrationspolitik zu einem zentralen Thema der Präsidentschafts- und Kongresswahlen im November machen.
Der republikanische Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, sagte nach dem Impeachment-Votum: "Neben einer Kriegserklärung ist ein Amtsenthebungsverfahren die wohl schwerwiegendste Befugnis des Repräsentantenhauses, und wir haben diese Angelegenheit entsprechend behandelt." Da der Minister sich weigere, seine Arbeit zu tun, "muss das Haus handeln"
Die Republikaner werfen dem Demokraten Mayorkas vor, für die deutliche Zunahme der illegalen Einreisen über die Südgrenze mit Mexiko verantwortlich zu sein. In dem Impeachment wird er des "Bruchs des öffentlichen Vertrauens" beschuldigt sowie der "vorsätzlichen und systematischen Weigerung", die Einwanderungsgesetze durchzusetzen.
US-Präsident Joe Biden kritisierte das Impeachment seines Ministers scharf. Er sprach von einem "eklatanten Akt verfassungswidriger Parteilichkeit, der einen ehrenwerten Staatsdiener ins Visier genommen hat, um kleinliche politische Spielchen zu spielen".
"Wir werden weiterhin nach echten Lösungen für die Herausforderungen suchen, vor denen die Amerikaner stehen, und die Republikaner im Repräsentantenhaus müssen sich entscheiden, ob sie sich uns anschließen wollen, um das Problem zu lösen, oder ob sie weiterhin mit der Grenze Politik machen wollen", erklärte Biden.
Zuvor hatte es nur ein einziges Mal in der US-Geschichte ein Impeachment gegen ein Kabinettsmitglied gegeben. Dies war 1876, als ein - letztlich gescheitertes - Amtsenthebungsverfahren gegen Kriegsminister William Belknap eingeleitet worden war. Die damaligen Vorwürfe waren allerdings sehr schwerwiegend und bezogen sich auf Korruption - und nicht lediglich politische Meinungsverschiedenheiten.
25 Rechtsexperten hatten in einem offenen Brief das republikanische Vorgehen gegen Mayorkas als "vollkommen ungerechtfertigt" angeprangert. Die US-Verfassung sieht die Amtsenthebung durch den Kongress wegen "Verrats, Bestechung oder anderer hoher Verbrechen und Vergehen" vor.
Für die Amtsenthebung ist allerdings eine Zweidrittelmehrheit im Senat erforderlich, von der die Republikaner weit entfernt sind. In dieser Kammer stellen Bidens Demokraten die Mehrheit.
Selbst innerhalb der republikanischen Reihen gibt es Kritik an dem Vorgehen gegen Mayorkas. So war noch vor einer Woche ein Impeachment-Antrag gegen den Minister im Repräsentantenhaus knapp gescheitert, was eine schwere Blamage für die Oppositionspartei war.
Ch.Havering--AMWN