-
Kallas: EU will Russland-Sanktionen deutlich ausweiten
-
Trump will Militärübungen mit Südkorea "wesentlich" verringern
-
Brand im Hohen Venn: Evakierung von Teilen von Monschau angeordnet
-
Lula und Flavio Bolsonaro umwerben bei Wahlkampfauftakt Brasiliens weibliche Wählerschaft
-
Bittere Pleite: Mihambo verpasst überraschend eine EM-Medaille
-
Speerwerferin Ulbricht holt überraschend Silber
-
Wie Krause: Ruppert rennt zu EM-Gold über die Hindernisse
-
Zehntausende fordern Untersuchung von Gründen für Tod von Cambridge-Professor Arday
-
In der Mixed-Staffel: Silbernes Happy End für Lückenkemper
-
Feuer im Hohen Venn in Belgien nur noch 25 Kilometer von deutscher Grenze entfernt
-
Drei Tote bei Waldbränden auf griechischer Insel Salamis und in Spanien
-
Soldat stirbt im Kampf gegen Waldbrand in Nordspanien
-
Trumps Gesandter Kushner trifft mit Hamas-Anführern zusammen
-
Wagenknecht ruft Höcke erneut zu Gespräch über neue Regierung in Thüringen auf
-
Schwimm-EM: Gose gewinnt wieder Silber - Werner holt Bronze
-
Cristiano Ronaldo: 2026 "wahrscheinlich" letztes Jahr als Fußballer
-
Mindestens 16 Todesopfer bei gegenseitigen Angriffen in Russland und der Ukraine
-
Jung zum zweiten Mal Weltmeister - Silber für Deutschland
-
Drittes Gold zum Abschluss: Varfolomeev siegt auch mit dem Band
-
Zwei Tote bei Waldbränden auf griechischer Insel Salamis
-
AfD sieht keinen Zusammenhang zwischen Waldbränden und Klimawandel
-
Lage bei Waldbränden in Nordrhein-Westfalen entspannt sich
-
Tausende Indonesier warten nach tödlichem Erdbeben auf Hilfe
-
Grodowski trifft dreifach: Bielefeld besiegt Cottbus
-
Reese trifft, Wolfsburg siegt
-
Elf Spiele ohne Sieg: Darmstadt kann nicht mehr gewinnen
-
Insgesamt zwölf Tote bei gegenseitigen Angriffen in Russland und der Ukraine
-
SPD-Ministerien legen Aktionsplan gegen Hitze vor - Union verlangt Präzisierung
-
Waldbrand in Belgien droht Lage in Deutschland zu verschärfen
-
Linke erwarten Scheitern des SPD-Projekts für Hitzeschutz im Grundgesetz
-
Zwölf Tote bei Busunfall in Ungarn - Fünf Menschen in Lebensgefahr
-
Hitzeschutz im Grundgesetz: Grüne bieten Koalition Unterstützung an
-
Nach Zusammenbruch: Musiala geht es soweit wieder gut
-
Zweites WM-Gold in Frankfurt: Varfolomeev siegt mit dem Ball
-
Waldbrand im belgischen Hohen Venn: Feuer breitet sich vor deutscher Grenze aus
-
Nächste Medaille: Varfolomeev holt WM-Bronze mit dem Reifen
-
Hitzeschutz im Grundgesetz: CDU fordert von SPD Klärung offener Fragen
-
Feuer anderthalb Kilometer von deutscher Grenze entfernt - Kein Übergreifen erwartet
-
Zwölf Menschen bei Busunglück in Ungarn gestorben
-
DFB-Vorstellung: Klopp räumt Fehler ein
-
Solo zum Titel: Petros gewinnt EM-Gold im Marathon
-
Durchhalteparolen für IS-Mitglieder: Haftstrafe für deutsche Sympathisantin
-
Waldbrand in Belgien nahe Deutschland hat 3000 Hektar Land zerstört
-
Je drei Tote in Russland und der Ukraine - massive Drohnenangriffe auf Moskau
-
Attacke auf Senioren in Hessen: Ein Toter und eine Schwerverletzte
-
Protest gegen Abtreibungsgegner eskaliert: Zwölf verletzte Polizisten in Göttingen
-
Medien: Neun Tote bei Starkregen im Osten Japans
-
SPD-Minister legen Aktionsplan gegen Hitze vor - Beharren auf Verfassungsänderung
-
Route durch die Arktis: Chinesisches Containerschiff nach Europa aufgebrochen
-
Waldbrand kommt näher - Bürger in Teilen Monschaus sollen bis 10 Uhr Häuser verlassen
Baerbock ruft zu Kampf für Frauenrechte auf - Paus warnt vor Geschlechterklischees
Anlässlich des internationalen Frauentags an diesem Freitag haben deutsche Spitzenpolitikerinnen und Sozialverbände zu mehr Geschlechtergerechtigkeit und zum den Kampf für weltweite Frauenrechte aufgerufen. "Frauenrechte sind weltweit ein Maßstab für den Zustand der Gesellschaften", sagte Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) in einer am Morgen veröffentlichten Videobotschaft. Frauenministerin Lisa Paus (Grüne) warnte vor einem Rückfall in traditionelle Geschlechterrollen. Pro Asyl mahnte besseren Schutz für geflüchtete Frauen in Deutschland an.
Je besser Frauen gesellschaftlich repräsentiert seien und je mehr Mittel ihnen zur Verfügung stünden, "umso stärker ist ein Land, sozial und wirtschaftlich", hob Außenministerin Baerbock hervor. "Größere wirtschaftliche Stärke, mehr innovative Ideen und Wohlstand sind nur einige Gründe, warum sich feministische Außenpolitik für alle auszahlt", sagte Baerbock weiter in dem englischsprachigen Video im Internetdienst X.
Bei weltweiter Gleichheit der Geschlechter würde sich die Wirtschaftskraft um 28 Billionen US-Dollar steigern, verwies sie auf diesbezügliche Berechnungen. Die Außenministerin rief "meine Kolleginnen und Kollegen auf der ganzen Welt" auf, durch feministische Außenpolitik ihre Länder stärker zu machen. "Bis Mädchen und Frauen gleichberechtigt an allen Tischen sitzen, bleiben unsere Gesellschaften unvollständig", schrieb Baerbock ergänzend auf X.
Bundesfamilienministerin Lisa Paus warnte vor einer Wiederbelebung alter Rollenbilder. "Das ist schon so, dass manche Parteien natürlich andere Frauen- und Familienbilder haben als andere", sagte Paus den Sendern RTL und ntv. "Wenn sie auf Tiktok gehen oder so, dann stellen sie fest, diese klassischen Klischees - Was sind Frauen, was sind Männer - Das hat durchaus eine gewisse Renaissance", so die Ministerin.
Früher habe es weniger geschlechtsspezifisches Kinderspielzeug gegeben, weniger Rosa und Hellblau. "Jetzt ist es durchgängig so, dass in verschiedenen Spielkategorien sie sehr, sehr zugespitzte Spielzeuge haben für die entsprechenden Geschlechter. Und das verstärkt natürlich Klischees."
Die FDP-Spitzenkandidatin zur Europawahl, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, forderte mehr Aufmerksamkeit für sexualisierte Gewalt gegen Frauen. Das sei ein Thema "so alt wie die Menschheit", werde aber trotz der jüngsten Beispiele aus Israel und der Ukraine oft ignoriert, sagte Strack-Zimmermann im TV-Sender Welt. "Bedauerlicherweise gibt es durchaus auch Frauen in Deutschland und in Europa, die das ungern hören, weil es natürlich ein Problem aufwirft, das uns alle berührt."
Beim Überfall der Hamas auf Israel und im Ukraine-Krieg zeige sich die ganze Brutalität sexualisierter Gewalt. "Man will Frauen schwängern, damit sie die Kinder der Feinde bekommen, man will sie schwerst verletzen", sagte Strack-Zimmermann. Das sei nach den 7. Oktober, "als man Frauen, von denen man wusste, sie sind schwanger, den Bauch aufgeschnitten und den Fötus rausgerissen hat" deutlich geworden. "Es gibt nichts, was es nicht gibt in dieser Form der sexualisierten Gewalt."
Der Flüchtlingsverband Pro Asyl mahnte zu mehr Sicherheit für geflüchtete Frauen in Deutschland. Insbesondere in Gemeinschaftsunterkünften seien Frauen nicht ausreichend vor Gewalt geschützt. In Asylverfahren werde geschlechtsspezifische Verfolgung häufig nicht ausreichend anerkannt. Vor allem im Krieg und in stark autoritär geprägten Verhältnissen müssten Frauen oft Zwangsverheiratung, Misshandlungen, sexuelle Übergriffe, Vergewaltigungen oder Genitalverstümmelung fürchten.
Insgesamt hätten knapp 94.000 Frauen und Mädchen 2023 in Deutschland einen Asylantrag gestellt. Nur bei knapp 4800 davon habe das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge eine geschlechtsspezifische Verfolgung festgestellt. In Deutschland seien die Betroffenen in den Unterkünften oft nicht ausreichend vor Gewalt geschützt und hätten keinen ungehinderten Zugang zu Beratung und Hilfsangeboten.
Der Sozialverband VdK forderte eine Abschaffung des Ehegattensplittings. "Nicht der Trauschein sollte der entscheidende Faktor für die steuerliche Förderung sein, sondern der Umstand, ob jemand Kinder großzieht oder nicht", sagte Verbandschefin Verena Bentele den Funke-Zeitungen vom Freitag. Ob die Eltern verheiratet seien oder nicht, sollte hingegen keine Rolle spielen. Das Ehegattensplitting trage dazu bei, dass die Armutsgefährdung bei Frauen mit dem Alter steige.
O.Johnson--AMWN