-
USA, Südkorea und Japan fordern "vollständige Denuklearisierung" Nordkoreas
-
UN-Mission in Somalia nach mehr als 30 Jahren beendet
-
Offiziell: Chatzialexiou wird Eintracht-Sportvorstand
-
Burnham "offen" für Entschuldigung für britische Rolle im Sklavenhandel
-
Linken-Parteitag: Eralp gibt nach "Angst"-Bericht "Schutzversprechen"
-
Protesttag in Frankreich: Streit um Route von zentralem Demonstrationszug in Paris
-
Medien: Chatzialexiou wird Eintracht-Sportvorstand
-
Parteitag der Linken in Berlin: Eralp sieht ihre Partei geeint
-
Nach fünf Monaten: Boldt muss in Hannover gehen
-
Streit um Verfassungsgericht: Polens Präsident bestellt Regierung und Opposition ein
-
Verstappen schimpft nach Lawson-Kollision: "Nicht sehr klug"
-
UN-Biodiversitätskonferenz endet mit Kompromissen - gemischte Reaktionen von Umweltschützern
-
Martín reist aus Sepang ab - Márquez nutzt Chance im Sprint
-
Flávio Bolsonaro begründet Flucht aus Brasilien mit angeblicher "Verfolgung"
-
Grubauer muss vom Eis - Kraken gehen baden
-
Orlando gelingt Revanche: Wagner lobt "starke Reaktion"
-
UN-Biodiversitätskonferenz einigt sich auf zentrale Naturschutz-Beschlüsse
-
Drei Pleiten - und nun die Bayern: FSV trifft "harter Schlag"
-
"Die Gejagten": Gestiegene Erwartungen für DHB-Frauen
-
Eberl: Bayern fiebern Klassiker entgegen
-
"Bin anders gebaut": Hamilton bis 2030 in der Formel 1?
-
US-Regierung billigt Patriot-Verkauf - Selenskyj warnt vor langen Lieferfristen
-
Neue Proteste in Frankreich - Furcht vor Ausschreitungen
-
Bundesweite Jugendproteste geplant - Forderung nach bezahlbarem Leben
-
Parteitag der Linken in Berlin entscheidet über Koalitionsverhandlungen
-
Trump wettert bei Wahlkampfauftritt in Florida gegen "Kommunisten" bei Demokraten
-
Eskalation um Polens Verfassungsgericht: Regierungsgegner versuchen auf Gelände vorzudringen
-
Russischer Außenminister Lawrow: Hatte "angenehmes" Gespräch mit Rubio in Atlanta
-
EU-Außenbeauftragte Kallas wirft Lawrow bei G20-Treffen "Lügen" über Ukraine vor
-
Antonelli voll im Soll - Leclerc in Mexiko ganz vorne
-
US-Regierung gibt grünes Licht für Verkauf von 500 Patriot-Raketen an die Ukraine
-
UN-Biodiversitätskonferenz einigt sich bei mehreren zentralen Themen
-
Südwest-Duell: Elversberg stoppt Mainzer Auswärtslauf
-
Antonelli wieder fit - nur Leclerc ist schneller
-
47,9 Millionen Wähler: Neuer Rekord bei vorzeitiger Stimmabgabe für Midterms
-
Kryptowährungsbörse Binance will nach Hackerangriff "alle Verluste" ersetzen
-
Berliner Politik erinnert an deutsch-türkisches Anwerbeabkommen vor 65 Jahren
-
Social-Media-Sucht: Meta wendet in USA Prozess durch Vergleich ab
-
EU und Kanada starten neue Allianz mit Abkommen über Ukraine, Rohstoffe und KI
-
Wie eine Nummer eins: Zverev spaziert ins Halbfinale
-
Großdemos in Italien gegen hohe Preise - mehr Geld für Bildung gefordert
-
Feuerpause in Oleschky: Einwohner fliehen aus besetzter ukrainischer Stadt
-
Frankreichs Behörden befürchten bei Protesten erneut massive Randale
-
Nach fehlgeschlagener Hinrichtung: Christa Pike leidet unter ständigen Schmerzen
-
EU und Kanada wollen mit neuer Allianz "gemeinsam Krisen standhalten"
-
G20-Außenministertreffen in Atlanta: Wadephul gegen Familienfoto mit Lawrow
-
Merz und Wadephul fordern Diplomatie statt neuer Angriffe auf Iran nach Midterms
-
Feuerpause in Oleschky: Einwohner aus besetzter ukrainischer Stadt evakuiert
-
Wetterbilanz: Oktober war golden - aber auch überdurchschnittlich nass
-
Prozess um Mord an Fabian aus Güstrow: Verteidigung fordert Freispruch
Dutzende Tote bei Angriffen in Ukraine und Russland - 14 Menschen in Odessa getötet
Am ersten Tag der Präsidentschaftswahl in Russland sind bei massiven gegenseitigen Angriffen nach Angaben aus Moskau und Kiew dutzende Zivilisten getötet worden. Allein aus dem südukrainischen Odessa meldeten die Behörden am Freitag 14 Tote und dutzende Verletzte. Auch in der russischen Regionen wie dem grenznahen Belgorod kam es nach örtlichen Angaben erneut zu ukrainischem Beschuss. Unterdessen nahm der russische Geheimdienst FSB nach eigenen Angaben drei Menschen wegen des Vorwurfs der pro-ukrainischen Sabotage fest.
Unter den Toten des Luftangriffs in Odessa seien Bewohner der Stadt, ein Sanitäter und ein Rettungsdienstmitarbeiter, erklärte der Gouverneur der gleichnamigen Region Odessa, Oleh Kiper, am Freitag in den Onlinenetzwerken. "Weitere 46 Menschen, darunter sieben Mitarbeiter des staatlichen Rettungsdienstes, wurden verletzt." Schon einige Tage zuvor waren in der Stadt am Schwarzen Meer dutzende Menschen, darunter fünf Kinder, getötet worden, als eine russische Drohne einen Wohnblock traf.
"Der russische Terror in Odessa ist ein Zeichen der Schwäche des Feindes, der ukrainische Zivilisten in einer Zeit bekämpft, in der er den Menschen auf seinem eigenen Territorium keine Sicherheit garantieren kann", erklärte der ukrainische Präsidentenberater Andrij Jermak. Damit schien sich Jermak auf eine Serie ukrainischer Angriffe auf russisches Staatsgebiet und die Versuche pro-ukrainischer Kämpfer zu beziehen, im russischen Grenzgebiet Fuß zu fassen.
Auch in anderen Teilen der Ukraine meldeten die Behörden Tote. Im zentralukrainischen Winnyzja hätten die russischen Soldaten in der Nacht zu Freitag mit Drohnen angegriffen, erklärte die ukrainische Polizei. Dabei sei ein 52-Jähriger getötet worden, seine 53-jährige Frau sei im Krankenhaus gestorben. Weiter südlich in der Region Saporischschja, die Moskau für annektiert erklärt hat und teilweise kontrolliert, wurde nach Angaben des örtlichen ukrainischen Gouverneurs Iwan Fedorow eine 76-Jährige getötet.
Unterdessen erklärte der von Russland eingesetzte Bürgermeister von Donezk, Alexej Kulemsin, am Freitag im Onlinedienst Telegram, infolge des "barbarischen nächtlichen Beschusses" sei ein Haus in einem Wohngebiet der Stadt getroffen worden. Es seien zwei im Jahr 2007 und 2021 geborene Mädchen sowie ein 2014 geborener Junge getötet worden, fügte er hinzu.
Das Stadtzentrum von Donezk liegt etwa 20 Kilometer von der Front entfernt. Bereits 2014 hatten von Russland unterstützte Separatisten dort einen bewaffneten Konflikt mit dem Ziel einer Abspaltung von Kiew begonnen.
Im vergangenen Monat hatten russische Streitkräfte die nur wenige Kilometer nördlich von Donezk gelegene Stadt Awdijiwka eingenommen und erklärt, dass die Zurückdrängung der ukrainischen Streitkräfte dazu beitragen werde, die Bewohner der von ihnen kontrollierten Gebiete vor Beschuss zu schützen. Der ukrainische Armeechef Oleksandr Syrsky erklärte am Freitag, Russland habe eine neue Angriffswelle in dem Gebiet begonnen, um dort weiter vorzudringen.
Unterdessen war auch die grenznahe russische Region Belgorod erneut unter Beschuss. Bei einem Angriff auf die Stadt Graiworon sei ein russischer Kämpfer getötet worden, schrieb der örtliche Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bei Telegram. Später meldete er einen weiteren Toten nach Beschuss der Stadt Belgorod.
In den Regionen Belgorod und Kursk hatten sich kurz vor Beginn der Präsidentschaftswahl die Angriffe pro-ukrainischer Kämpfer verstärkt. Das Verteidigungsministerium in Moskau erklärte am Freitag, alle Attacken "in den vergangenen drei Tagen" vereitelt zu haben.
Russische Staatsmedien zitierten aus einer Reihe von Mitteilungen des FSB, nach denen zwei Männer und eine Frau festgenommen wurden, da sie mit der Ukraine zusammengearbeitet hätten, um Angriffe gegen Moskau zu planen. Einer der Männer habe versucht, die Luftabwehrsysteme zu stören, der andere habe eine Reihe von Explosionen zur Störung der Wahl geplant. Die Frau bereitete demnach einen Anschlag auf Eisenbahnschienen vor.
Das russische Verteidigungsministerium erklärte überdies am Freiatg, es habe Drohnen und Raketen über der Region Belgorod und der Region Kaluga südwestlich von Moskau zerstört. Zwei weitere Drohnen seien über Lipezk etwa 400 Kilometer von der Ukraine entfernt abgeschossen worden, erklärte der dortige Regionalgouverneur.
Die ukrainische Luftwaffe erklärte ihrerseits, Russland habe in der Nacht 27 Drohnen und acht Raketen abgefeuert. Alle Drohnen seien zerstört worden, hieß es.
In Russland hat mit der Öffnung der Wahllokale im Osten des Landes am Freitag die bis Sonntag dauernde Präsidentschaftswahl begonnen. Eine Wiederwahl von Präsident Wladimir Putin gilt als sicher.
M.Fischer--AMWN