-
Hitzeschutz im Grundgesetz: Grüne bieten Koalition Unterstützung an
-
Nach Zusammenbruch: Musiala geht es soweit wieder gut
-
Zweites WM-Gold in Frankfurt: Varfolomeev siegt mit dem Ball
-
Waldbrand im belgischen Hohen Venn: Feuer breitet sich vor deutscher Grenze aus
-
Nächste Medaille: Varfolomeev holt WM-Bronze mit dem Reifen
-
Hitzeschutz im Grundgesetz: CDU fordert von SPD Klärung offener Fragen
-
Feuer anderthalb Kilometer von deutscher Grenze entfernt - Kein Übergreifen erwartet
-
Zwölf Menschen bei Busunglück in Ungarn gestorben
-
DFB-Vorstellung: Klopp räumt Fehler ein
-
Solo zum Titel: Petros gewinnt EM-Gold im Marathon
-
Durchhalteparolen für IS-Mitglieder: Haftstrafe für deutsche Sympathisantin
-
Waldbrand in Belgien nahe Deutschland hat 3000 Hektar Land zerstört
-
Je drei Tote in Russland und der Ukraine - massive Drohnenangriffe auf Moskau
-
Attacke auf Senioren in Hessen: Ein Toter und eine Schwerverletzte
-
Protest gegen Abtreibungsgegner eskaliert: Zwölf verletzte Polizisten in Göttingen
-
Medien: Neun Tote bei Starkregen im Osten Japans
-
SPD-Minister legen Aktionsplan gegen Hitze vor - Beharren auf Verfassungsänderung
-
Route durch die Arktis: Chinesisches Containerschiff nach Europa aufgebrochen
-
Waldbrand kommt näher - Bürger in Teilen Monschaus sollen bis 10 Uhr Häuser verlassen
-
Waldbrände: SPD nimmt Strafverschärfung für Brandstiftung ins Visier
-
Zverev müht sich zu Auftaktsieg in Cincinnati
-
"Glamourdale-Airlines": Überfliegerin Fry hebt wieder ab
-
Messi vergibt Elfer: Miami verliert MLS-Topspiel
-
Weltrekordler Liebmann: "Weiß noch nicht, was in mir vorgeht"
-
DBB-Kapitänin Gülich nach Comeback: "War ziemlich aufgeregt"
-
Kieferschmerzen vom Schreien: Goldjunge Weber mit Kampfansage
-
SPD-Gesundheitsexperte: Bund muss massiv in Hitzeschutz investieren
-
Neue Kanzleramtsministerin Warken will Geheimdienst-Reform schnell voranbringen
-
Einschüchterungen und Auszählungspause: Wahlbeobachter in Sambia beklagen Unregelmäßigkeiten
-
Werth gewinnt Bronze in der Kür - Fry mit dem Double
-
Auch ohne Ansah: Sprintstaffel stürmt zu Silber
-
Im letzten Versuch: Weber holt Speer-Gold - Thumm Silber
-
Hattrick: Bayern-Frauen gewinnen Supercup
-
Bei Gülich-Comeback: DBB-Frauen unterliegen Spanien knapp
-
Schwimm-EM: Märtens gewinnt mit Mixed-Staffel Silber
-
Nach Erdbeben in Kolumbien aus Trümmern gerettete Frau gestorben
-
Schwimm-EM: Liebmann siegt mit Weltrekord auch über 1500 m
-
Tausende Fans nehmen Abschied von Rocksängerin Bonnie Tyler
-
Islamistische Taliban feiern fünften Jahrestag ihrer Machtübernahme in Afghanistan
-
Klopp startet als Bundestrainer: "Es fühlt sich nicht fremd an"
-
Waldbrand in Belgien nahe deutscher Grenze breitet sich aus - Erste Evakuierungen
-
Schreckmoment um Musiala bei Bayern-Sieg
-
Nach Anschlag am Bondi Beach: Australien kündigt Schusswaffen-Rückkauf an
-
Behörden: Elf Tote bei israelischen Angriffen im Südlibanon
-
Bundeswehr unterstützt UN-Einsatz in Krisenstaat Haiti mit Lufttransport
-
Dutzende Todesopfer bei schwerem Erdbeben in Indonesien - Suche nach Verschütteten
-
Turn-EM: Kevric erstmals Europameisterin am Stufenbarren
-
Wüst sieht Grund zur Hoffnung in NRW-Waldbrandgebieten
-
Liechtenstein ändert seine Thronfolge: Frauen dürfen künftig Fürstin werden
-
Flughafen auf Sizilien nach Ausbruch des Ätna wieder geöffnet
Blinken will bei Nahost-Reise Verhandlungen über Feuerpause voranbringen
Vor dem Hintergrund der Verhandlungen für ein neues Abkommen zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas ist US-Außenminister Antony Blinken am Mittwoch zu einem mehrtägigen Besuch im Nahen Osten eingetroffen. Neben Saudi-Arabien und Ägypten ist Ende der Woche auch ein Besuch in Israel vorgesehen. Dort werde Blinken mit Vertretern der Regierung über die laufenden Verhandlungen zur "Freilassung aller Geiseln" sprechen, hieß es aus dem Außenministerium. Unterdessen erklärte die Hamas, Israel stünde der von der Palästinenserorganisation vorgeschlagenen sechswöchigen Feuerpause "insgesamt negativ" gegenüber.
Blinken wollte in der Stadt Dschidda zunächst mit dem saudiarabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman zusammentreffen, am Donnerstag setzt er seine Reise in Ägypten fort. Im Zentrum der Gespräche in Dschidda und Kairo stehen nach Angaben des US-Außenministeriums die Bemühungen um eine "sofortige" Waffenruhe und die Freilassung aller verbliebenen Geiseln.
Seit Wochen wird in Katar über ein neues Abkommen zwischen Israel und der Hamas verhandelt. Vergangene Woche hatte die islamistische Palästinenserorganisation einen Vorschlag für eine sechswöchige Feuerpause und einen Austausch von 42 israelischen Geiseln für je 20 bis 50 palästinensische Gefangene unterbreitet.
Die Antwort Israels auf diesen Vorschlag sei "insgesamt negativ und entspricht nicht den Wünschen unseres Volkes", sagte ein Vertreter der Hamas. Sie stelle zudem "einen Rückschritt" dar und könne die Verhandlungen behindern und "in eine Sackgasse führen", betonte er. Weitere Details zur israelischen Position nannte der Hamas-Vertreter nicht.
Der Krieg im Gazastreifen war am 7. Oktober durch den beispiellosen Angriff der Hamas auf Israel am ausgelöst worden, bei dem nach israelischen Angaben etwa 1160 Menschen getötet sowie rund 250 weitere als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt wurden.
Israel geht seither massiv militärisch im Gazastreifen vor. Dabei wurden nach Angaben des von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums, die sich nicht unabhängig überprüfen lassen, bisher mehr als 31.900 Menschen getötet.
Insbesondere rund um das Al-Schifa-Krankenhaus in der Stadt Gaza wurde zuletzt heftig gekämpft. Bisher hätten die israelischen Soldaten dort "etwa 90 Terroristen getötet", erklärte das Militär. 160 Verdächtige seien festgenommen und zur Befragung nach Israel gebracht worden. Die Soldaten hätten bei dem Einsatz auch Waffen gefunden.
Auch in der südlichen Stadt Rafah, in der rund 1,5 Millionen Menschen Zuflucht gefunden haben, steht ein israelischer Angriff bevor. Während Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu diesen mit der endgültigen Vernichtung der Hamas begründet, warnten die USA und andere Verbündete vor der Offensive. Bei seinem Besuch in Israel will US-Außenminister Blinken laut seinem Ministerium mit der Regierung über Alternativen zu einem Angriff auf die Stadt sprechen.
Bereits zu Beginn der Woche hatte US-Präsident Joe Biden eine Offensive in Rafah gegenüber dem israelischen Regierungschef Netanjahu als "Fehler" bezeichnet. Er habe Netanjahu gebeten, eine Delegation nach Washington zu schicken, um Möglichkeiten zu besprechen, wie die Hamas ohne eine größere Bodenoffensive in Rafah bekämpft werden könne, erklärte das Weiße Haus. In der kommenden Woche wird nun der israelische Verteidigungsminister Joav Gallant nach Washington reisen.
Unterdessen erklärte Kanada, wegen des Gaza-Kriegs seine Waffenlieferungen an Israel zu stoppen. Die Situation vor Ort erlaube es nicht mehr, Waffen nach Israel zu exportieren, hieß es aus Regierungskreisen. Israel kritisierte die Entscheidung scharf. Damit untergrabe die kanadische Regierung "Israels Recht auf Selbstverteidigung gegen Hamas-Terroristen", schrieb Außenminister Israel Katz im Onlinedienst X.
Im besetzten Westjordanland wurden unterdessen nach Angaben der palästinensischen Autonomiebehörde bei einem israelischen Angriff auf ein Fahrzeug drei Menschen getötet. Ein weiterer sei bei dem Vorfall in der Stadt Dschenin verletzt worden. Die israelische Armee erklärte, einen Anführer der militanten Palästinensergruppe Islamischer Dschihad "eliminiert" und zwei weitere Kämpfer getroffen zu haben.
In Dschenin befindet sich eines der am meisten bevölkerten Flüchtlingslager in den palästinensischen Gebieten. Zudem gilt die Stadt als eine Hochburg von Gruppen, die sich dem bewaffneten Kampf gegen Israel verschrieben haben. Seit Beginn des Kriegs zwischen Israel und der Hamas hat auch die Gewalt im besetzten Westjordanland zugenommen.
T.Ward--AMWN