-
Mindestens 111 Tote bei schwerem Erdbeben in Kolumbien - Katastrophenfall ausgerufen
-
Trump fordert Entschädigungen vom Iran
-
Russische Oppositionspartei Jabloko von Parlamentswahl ausgeschlossen
-
Schwimm-EM: Märtens holt mit Staffel erste Becken-Medaille
-
Kosovo-Schutztruppe KFOR will Präsenz an Schlüsselpositionen zurückfahren
-
Regierung baut Drohnenabwehr an Flughäfen aus - Absage an Bundeswehr-Einsatz
-
Präsident von Ceuta will Migranten bis zu ihrer Ausweisung internieren
-
Mindestens 18 Tote bei schwerem Erdbeben in Kolumbien
-
US-Demokratin Alexandria Ocasio-Cortez lässt Eizellen einfrieren
-
Feuerwehren in Südeuropa im Einsatz gegen Waldbrände
-
"Bild": Konkrete DNA-Spur im Fall von Leipziger Drohnen-Attacke ermittelt
-
Verletzte bei schwerem Erdbeben in Kolumbien
-
Stuttgart holt Stürmer Pejcinovic aus Wolfsburg
-
OVG: Waffenentzug bei AfD-Mitgliedern in Sachsen-Anhalt rechtskräftig bestätigt
-
Versehentlich Tod des Königs gemeldet: Britischer Sender verstieß gegen Regeln
-
Binnenschiffer: Rhein könnte bald nicht mehr durchgängig befahrbar sein
-
Bund will NS- und SED-Gedenkstätten stärker fördern
-
Anschlag auf italienischen Journalisten: Mutmaßlicher Auftraggeber festgenommen
-
Regierung baut Drohnenabwehr an Flughäfen aus - aber Absage an Bundeswehr-Einsatz
-
"Lust am Fußball verloren": Karius erinnert sich an dunkle Zeit
-
Medien: Kane vor Vertragsverlängerung
-
Erneut Waldbrand nahe Athen ausgebrochen - Waldbrand in Südfrankreich unter Kontrolle
-
Linke befürchtet durch Regierungspolitik drastische Zunahme von Armut
-
Schon fast 1000 Übergriffe: DB Regio kündigt Tonaufnahmen bei Bodycams an
-
Drohnenabwehr an Flughäfen: Regierung weist Forderung nach Bundeswehreinsatz zurück
-
Erste vertriebene syrische Kurden kehren in Gebiet an der Grenze zur Türkei zurück
-
Explosion bei Böllerclub in Wohnhaus: Acht Verletzte in Nordrhein-Westfalen
-
13 Tote und 75 Verletzte bei ukrainischem Drohnenangriff in Zentralrussland
-
E-Mail-Anbieter: Weniger Spam im ersten Halbjahr - dafür aber gezielter
-
Gewaltverbrechen an 19-Jähriger: Mordanklage gegen Jugendlichen in Mannheim
-
FC Bayern: Saibari erstmals im Training
-
Schwimm-EM: Starker Start für Märtens
-
Uefa und zwei weitere Fußballdachverbände erhöhen mit Brief Druck auf Infantino
-
Wegen Patientenmorden verurteilter Krankenpfleger: Rund 140 weitere Verdachtsfälle
-
13 Tote bei ukrainischem Drohnenangriff in Zentralrussland
-
Leichtathletik-EM: Starke Mabry erreicht Finale als Beste
-
Goldener Schuh: Verleihung für Kane am 19. August
-
Leichtathletik-EM: Starke Mabry erreicht Finale
-
Kampf gegen Geldwäsche: Klingbeil will Beschlagnahme von Vermögen erleichtern
-
Drohnenabwehr an Flughäfen: Ministerpräsident Günther für Einsatz der Bundeswehr
-
30-Jähriger nach Streit an Bahnhof Zoo erschossen: Täter in Berlin flüchtig
-
Sonnenfinsternis: Forscher untersuchen Auswirkungen auf Navigation und Funksysteme
-
Wegen Patientenmorden verurteilter Krankenpfleger: Rund 120 weitere Verdachtsfälle
-
"Vertrauen gebrochen": UEFA und Co. legen gegen Infantino nach
-
SCANDIC TRADE Ultimate 2.6 är färdigutvecklat – SNC SCANDIC ECO-Systemet är nu komplett
-
SCANDIC TRADE Ultimate 2.6 je hotový – systém SNC SCANDIC ECO je kompletní
-
SCANDIC TRADE Ultimate 2.6 jest gotowy – system SNC SCANDIC ECO jest kompletny
-
تم الانتهاء من تطوير SCANDIC TRADE Ultimate 2.6 – وبذلك أصبح نظام SNC SCANDIC ECO متكاملاً
-
स्कैंडिक ट्रेड अल्टीमेट 2.6 अब पूरा हो गया है – SNC स्कैंडिक इको-सिस्टम अब पूरी तरह से चालू है।
-
SCANDIC TRADE Ultimate 2.6が完成――SNC SCANDIC ECOシステムが完成しました
Israelische Medien: Neue Anti-Regierungsproteste in Jerusalem erwartet
Bei Protesten gegen die Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu haben tausende Menschen in Israel Neuwahlen und ein Abkommen mit der Hamas zur Geiselfreilassung gefordert. Die Demonstranten zogen am Montagabend vom Parlament in Jerusalem zu Netanjahus Residenz, israelischen Medien zufolge ist für Dienstag ein weiterer Protest vor der Knesset geplant. Während Augenzeugen am Dienstag von vereinzelten israelischen Angriffen im Gazastreifen berichteten, drang der US-Gesandte Amos Hochstein auf eine Deeskalation zwischen der Hisbollah und Israel.
Seit Monaten gehen in Israel immer wieder zehntausende Menschen gegen Netanjahu auf die Straße. Sie werfen ihm vor, aus Rücksicht auf seine rechtsextremen Koalitionspartner Verhandlungslösungen für eine Waffenruhe und die Rückkehr der Hamas-Geiseln zu verzögern.
Bei ihrem brutalen Großangriff auf Israel am 7. Oktober hatten die Islamisten der Hamas und des Palästinensischen Dschihad laut israelischen Angaben 1194 Menschen getötet und 251 Menschen als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Einige von ihnen wurden inzwischen freigelassen, andere befreit, wieder andere sind vermutlich tot.
Aber "dutzende Geiseln sind mit Sicherheit noch am Leben", sagte am Montag ein mit den Verhandlungen vertrauter hochrangiger israelischer Regierungsvertreter. "Wir können sie nicht mehr lange dort lassen, sie werden sterben", sagte der Unterhändler, der anonym bleiben wollte, der Nachrichtenagentur AFP. "Wir erwarten und warten darauf, dass die Hamas 'Ja' sagt", fügte er hinzu.
Als Reaktion auf den Hamas-Angriff geht Israel seit Oktober massiv militärisch im Gazastreifen vor. Nach Angaben des von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums, die nicht unabhängig überprüft werden können, wurden dabei bislang mehr als 37.340 Menschen getötet.
Netanjahu steht innenpolitisch wegen seiner Kriegsführung und fehlender Nachkriegsperspektiven immer mehr unter Druck - nicht zuletzt auch nach dem Rückzug des Oppositionspolitikers Benny Gantz aus dem Kriegskabinett. Am Montag, eine Woche nach dessen Rückzug, teilte ein Regierungssprecher mit, dass das Kriegskabinett aufgelöst worden sei. Entscheidungen im Zusammenhang mit dem Krieg werde Netanjahu künftig im Sicherheitskabinett besprechen.
Zu den dort besprochenen Themen dürfte auch die sich immer weiter verschärfende Lage zwischen Israel und der Hisbollah im Grenzgebiet zum Libanon gehören. Dieser Konflikt dauere "schon lange genug an", sagte der Sondergesandte von US-Präsident Joe Biden, Amos Hochstein, am Dienstag bei einem Besuch in Beirut. Es liege "im Interesse aller, ihn schnell und diplomatisch zu lösen", betonte er. "Das ist sowohl möglich als auch dringend notwendig."
Hochstein traf in Beirut auch den Parlamentsvorsitzenden Nabih Berri, mit dem er nach eigenen Angaben ein "sehr gutes Gespräch" hatte. Zuvor war er in Israel mit Netanjahu und Präsident Isaac Herzog zusammengekommen. Mit Herzog habe der US-Gesandte über die "unerbittlichen Angriffe und den Raketenbeschuss durch die Hisbollah, die vom Iran angezettelt wurden, auf Israels nördliche Städte" beraten, sagte Israels Regierungssprecher David Mencer.
Seit Beginn des Krieges zwischen Israel und der Hamas vor mehr als acht Monaten feuert die vom Iran unterstützte und mit der Hamas verbündete Schiiten-Miliz Raketen und Drohnen auf Israel ab. Zehntausende Menschen mussten seitdem ihre Häuser verlassen. Israel reagiert auf den Beschuss verstärkt mit Angriffen auf Hisbollah-Stellungen im Südlibanon.
Im Gazastreifen hat die Intensität der Kämpfe hingegen offenbar etwas abgenommen. Im nördlichen Gazastreifen und im Zentrum des Küstengebiets berichteten Zeugen und das Hamas-Medienbüro am Dienstag von einigen Angriffen und Gefechten. Ein AFP-Korrespondent berichtete von israelischen Angriffen in der Nähe der Stadt Gaza. In Rafah im Süden des Gazastreifens wurden israelische Militärfahrzeuge gesichtet.
Nahe der Flüchtlingssiedlung Nuseirat im Zentrum des Gazastreifens, wo die israelische Armee vor gut einer Woche vier Geiseln befreit hatte, berichteten Zeugen von Schüssen und Artilleriebeschuss. Nach Angaben der Hamas-Zivilschutzbehörde wurden bei zwei separaten Angriffen auf ein Wohnhaus und ein Geschäftsgebäude mindestens 13 Menschen getötet.
Die israelische Armee erklärte, dass ihre Einsätze im Süden und Zentrum des Gazastreifens am Dienstag fortgesetzt würden. Am Vortag seien mehrere militante Angreifer getötet worden. Im Zentrum des Gazastreifens gehe die Armee "aus nächster Nähe" bei Einsätzen vor, zu denen auch Luftangriffe auf Kämpfer des Islamischen Dschihad gehörten.
Die israelische Armee hatte am Sonntag zum Auftakt des islamischen Opferfestes Eid al-Adha angekündigt, im Süden des Gazastreifens bis auf Weiteres tagsüber eine "taktische Pause der militärischen Aktivität" einzuhalten. Die taktische Pause sei dafür da, "den Vereinten Nationen die Möglichkeit zu geben, mehr Hilfsgüter einzusammeln und zu verteilen".
B.Finley--AMWN