-
Christine Wunnicke mit Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet
-
Neue Proteste in Frankreich: Tränengas-Einsatz in mehreren Städten - ruhige Lage in Paris
-
Sieg in Dänemark: Handballerinnen schon in EM-Form
-
Kehlsteinhaus am Obersalzberg abgebrannt: Psychisch kranker Verdächtiger festgenommen
-
Füllkrug trifft und trifft: Bremen schlägt Mainz
-
Harmlose Schalker holen Punkt in Köln
-
Frankreichs Rechtspopulisten bestätigen Jordan Bardella an Parteispitze
-
Turn-WM: Kevric gewinnt Silber am Stufenbarren
-
Kiew: "Stabile Verbindung" mit Satelliten-Internetdienst Starlink
-
FC Bayern: Auch Neuer fällt in Freiburg aus
-
Londoner Polizei leitete Vorwürfe gegen Meghans Vater nicht an andere Behörden weiter
-
Kehlsteinhaus am Obersalzberg abgebrannt: Verdächtiger festgenommen
-
Wolfsburg bleibt an Bayern dran, Frankfurt siegt in Stuttgart
-
Massendemonstration für Erhalt des staatlichen Rentensystems in Spanien
-
Neue Proteste in Frankreich: Mehr als 130 Festnahmen und Einsatz von Tränengas
-
Vor Pokal-Kracher gegen Bayern: Magdeburg deklassiert KSC
-
Hertha BSC festigt die Tabellenführung
-
Riesenslalom in Sölden: Aicher glänzt als Dritte
-
Tschechiens Parlament stimmt in erster Lesung für Abschaffung von Rundfunkgebühren
-
Nach tödlichem Angriff: Israelische Armee startet Großoffensive in Hebron
-
CSU-Parteitag: Merz äußert sich nicht zu Steinmeier-Nachfolge
-
Siebter Saisonsieg: Wolfsburg bleibt an Bayern dran
-
Merz äußert sich nicht zu Aigners Ambitionen als Bundespräsidentin
-
Frankreich: Tausende protestieren gegen Parteitag des rechtspopulistischen RN
-
Merz fordert CDU und CSU zu maximaler Geschlossenheit auf: Union werde bekämpft
-
Großbrand im Kehlsteinhaus am Obersalzberg: Verdacht auf Brandstiftung
-
Netanjahu: Palästinenserbehörde steht "große Überraschung" bevor
-
Riesenslalom in Sölden: Shiffrin führt, Aicher Neunte
-
Nordkoreas Machthaber Kim besucht unangekündigt chinesische Grenzstadt
-
Herbststurm "Luise" sorgt für Zugausfälle und Feuerwehreinsätze
-
FC Bayern: "Stabiler" Kompany fehlt wochenlang
-
70.000 Sicherheitskräfte im Einsatz: Neue landesweite Proteste in Frankreich
-
VfB in der Liga-Krise: "Ein Tiefpunkt"
-
Früheres Nazi-Sperrgebiet Obersalzberg: Großbrand am Kehlsteinhaus - Verdächtiger festgenommen
-
MotoGP-Drama: Márquez siegt - Martín fliegt ab und fällt aus
-
Baseball: Brewers eröffnen World Series mit Heimsieg
-
Nach tödlichem Angriff: Israelische Armee startet Großoffensive im Westjordanland
-
NBA: Pleiten für die deutschen Stars
-
Zehntausende in Taiwan nach Durchzug von Taifun "Champi" ohne Strom
-
Gladbacher Matchwinner Mohya: "Top, top, top"
-
Rummenigge über Kane: "Alle lieben Harry"
-
Proteste erwartet: Frankreichs Rechtspopulisten treffen sich zu Parteitag in Orléans
-
Eine Woche nach Ausschreitungen: Neue landesweite Proteste in Frankreich
-
Betrug mit Kryptowährung: Verfahren gegen Argentiniens Staatschef Milei eingestellt
-
Bundesverkehrsminister: Deutschlandticket für Gelegenheitsfahrer "spannende Idee"
-
Früheres Nazi-Sperrgebiet: Kehlsteinhaus am Obersalzberg in Flammen aufgegangen
-
CDU-Außenpolitiker: "Trump steht aktuell auf der Seite Russlands"
-
Formel 1: Antonelli Zweiter im Training von Austin
-
Gladbach wendet historischen Fehlstart ab
-
"Get well soon, Vinny!": Viele Genesungswünsche für Kompany
Emotionale Parteitagsrede: Biden zieht Bilanz und rühmt Harris
US-Präsident Joe Biden hat in einer emotionalen Parteitagsrede auf sein politisches Vermächtnis zurückgeblickt und zugleich die US-Demokraten auf Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris eingeschworen. Der 81-Jährige, der erst vor einem Monat auf die erneute Präsidentschaftskandidatur verzichtet hatte, sagte in seinem stürmisch bejubelten Auftritt am Montagabend (Ortszeit) bei der Versammlung der Demokratischen Partei in Chicago seine energische Unterstützung für Harris zu: Er verspreche, "der beste Freiwillige" der Harris-Kampage zu sein.
Nach Bidens rund einstündiger Rede kam Vizepräsidentin Harris auf die Bühne und gab ihm eine lange Umarmung. Es war ein hochemotionaler Moment, in dem sich die Übergabe der Führungsrolle in der Demokratischen Partei von Biden an Harris kristallisierte. Zuvor hatte Biden seine Stellvertreterin als "zäh" und "erfahren" sowie als Menschen von "enormer Integrität" gerühmt. Sie zur Vizepräsidentin gemacht zu haben, sei die "beste Entscheidung" seiner gesamten Laufbahn gewesen.
Biden hatte im Juli angesichts der heftigen parteiinternen Debatte über seinen geistigen Zustand auf seine Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl im November verzichtet und für Harris als seine Nachrückerin plädiert. Sie wurde dann Anfang August in einem elektronischen Votum als Präsidentschaftskandidatin der Demokraten nominiert.
Biden bestritt, "wütend" auf jene in der Partei zu sein, die ihn zum Rückzug aus dem Präsidentschaftsrennen gedrängt hatten. "Ich liebe meinen Job, aber ich liebe mein Land mehr", sagte er und fügte hinzu: "All das Gerede darüber, dass ich wütend auf all die Leute bin, die gesagt haben, ich soll abtreten - das stimmt nicht."
Den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump bezeichnete Biden als "Verlierer" sowie erneut auch als Gefahr für die US-Demokratie. Trump habe ein "Blutbad" angekündigt, wenn er die Wahl verliere - und dass er bei seinem Sieg ein "Diktator" an Tag eins seiner neuen Amtszeit sein werde - und "dieser Trottel meint das so", warnte Biden.
Biden pries seine Bilanz in der Wirtschafts- und Sozialpolitik und bescheinigte sich selbst, nach der Trump-Präsidentschaft und dem Sturm von fanatischen Trump-Anhänger auf das Kapitol in Washington im Januar 2021 "die Seele Amerikas" geheilt zu haben.
In der Rede blickte Biden mit viel Emotion auf seine lange politische Laufbahn zurück. Mit einem Zitat aus einem Lied der Sängerin Norah Jones fasste er sein Vermächtnis zusammen: "Amerika, Amerika, ich habe Dir mein Bestes gegeben."
Harris hatte Bidens Lebensleistung zu Beginn des Parteitags gewürdigt. Die Partei sei ihm "auf ewig dankbar", sagte die 59-Jährige in einer unangekündigten Kurzansprache. Biden standen dann zu Beginn seines Auftritts die Tränen in die Augen, nachdem ihn seine Tochter Ashley angekündigt hatte. Von der Menge im Saal wurde er mit etwa vierminütigem Jubel und "Wir lieben Joe!"-Sprechchören begrüßt. "Ich liebe Euch", antwortete der Präsident.
Nach seiner Rede kamen neben Harris auch First Lady Jill Biden sowie weitere Mitglieder der Biden-Familie auf die Bühne. Der weitere Verlauf des Parteitags wird nun vor allem darauf ausgerichtet sein, Harris als Lichtgestalt zu inszenieren. In einer Rede zum Abschluss der Versammlung am Donnerstag wird sie ihre Nominierung für die Wahl im November formell akzeptieren.
Die Kandidatur der 59-Jährigen hat enormen Enthusiasmus in der Demokratischen Partei ausgelöst. Harris wäre die erste Frau, Afroamerikanerin und Person mit asiatischen Wurzeln im US-Präsidentenamt.
G.Stevens--AMWN