-
Argentinien: Polizei geht mit Tränengas und Gummigeschossen gegen Proteste vor
-
WNBA: Toronto bleibt trotz starker Sabally in der Krise
-
Grindel erwartet nahendes Ende der Ära Infantino
-
Regierung will bei Klimaschutz vorerst nicht nachsteuern - Kritik der Grünen
-
Hitze und Niedrigwasser: Städte- und Gemeindebund fordert "nationalen Kraftakt"
-
Infantinos Investorenplan: FIFA-Experte fordert Aufarbeitung
-
Biathlon-Olympiasieger Jacquelin wird Teilzeit-Radprofi
-
Kircher: VAR nicht "zu kleinteilig" einsetzen
-
Kreise: Türkei will mit Pakistan und Saudi-Arabien Verteidigungspakt schließen
-
Sprengstoff-Drohne am Leipziger Flughafen: Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen
-
Ungenügender Schutz von Kindern: Meta muss in USA 567 Millionen Dollar zahlen
-
Regierung und Opposition in Venezuela beginnen offiziellen Dialog - ohne Machado
-
USA wollen bei Visa-Anträgen offenbar Online-Aktivitäten noch stärker überprüfen
-
Röwekamp: Innenministerium muss zentral für Drohnenabwehr zuständig sein
-
Trump unternimmt neuen Vorstoß im Streit um US-Staatsbürgerschaft
-
Erdogan reist zu Dreier-Gipfel mit Pakistan nach Saudi-Arabien
-
58 Soldaten im Jemen bei Huthi-Angriffen getötet - Regierung kündigt Vergeltung an
-
UEFA hält an FIFA-Boykott fest - CAF hält zu Infantino
-
Jemen: 38 Soldaten bei Huthi-Angriffen getötet - Regierung kündigt Vergeltung an
-
Mindestens zwei Tote bei Bombenexplosion in Kleinbus nahe Damaskus
-
Real Madrid verlängert mit Vinicius Jr. bis 2032
-
Schwimm-EM: Eikermann und Rösler gewinnen Silber und Bronze
-
Syrische Staatsmedien: Bombe in Kleinbus nahe Damaskus explodiert
-
Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen zu Sprengstoff-Drohne in Leipzig
-
42,2 Grad: Allzeit-Hitzerekord in der Slowakei nach nur einem Tag gebrochen
-
Französische Sängerin Vanessa Paradis gibt Trennung von Regisseur Benchetrit bekannt
-
Tour de France Femmes: Lippert sprintet am Etappensieg vorbei
-
Schwimm-EM: Hentschel/Müller gewinnen Synchron-Bronze
-
Höhere Trassenpreise: Länder drohen mit Klage
-
RWE gibt Offshore-Windparkprojekte in den USA auf
-
Mindestens 38 Soldaten bei Angriffen im Jemen getötet - Huthis reklamieren Attacke
-
UEFA hält an FIFA-Boykott fest
-
Niedrigwasser: Bilger für Aussetzung von Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lkw
-
Millionendeal perfekt: Diomande wechselt nach Madrid
-
US-Republikaner wollen früheren Corona-Berater Fauci vor Gericht stellen lassen
-
Forlán wird Nationaltrainer in Uruguay
-
Böden in Deutschland ähnlich trocken wie in Dürrejahren 2018 und 2022
-
Mutter mit 71 Stichen getötet und Leiche zerstückelt: Mann muss in Psychiatrie
-
Nach Ausweisung von Journalistin: Russland wirft Frankreich "politische Verfolgung" vor
-
Iran-Krieg: Berichte über US-Munitionsknappheit - Pakistan will neue Gespräche
-
Fund von Sprengstoffdrohne sorgt für Debatte über Luftsicherheit
-
Für zwei Jahre: Salah-Wechsel zu Trabzonspor perfekt
-
Niedrigwasser: Bilger erwägt Aufhebung von Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lkw
-
Kritik von Naturschützern: Kreuzfahrtbranche weiter auf "fossilem Kurs"
-
Knöchelbruch: Lamparter muss nach Sturz operiert werden
-
Medien: Ukrainisches Flugzeug in Leipzig neben Drohne war mit Munition beladen
-
Schauspielerin Iris Berben bekommt Deutschen Kulturpolitikpreis
-
Passagierverkehr an deutschen Flughäfen im ersten Halbjahr gesunken
-
Papst Leo bei Besuch in Assisi von tausenden jungen Menschen begeistert empfangen
-
Hausärzte kritisieren Untätigkeit der Regierung in Hitzekrise
Britischer Premier Starmer kündigt "schmerzhaften" ersten Haushalt an
Knapp zwei Monate nach dem haushohen Wahlsieg seiner Labour-Partei hat der britische Premierminister Keir Starmer "schmerzhafte" Einschnitte im neuen Staatshaushalt angekündigt. "Im Oktober wird es einen neuen Haushalt geben, und der wird schmerzhaft sein", sagte er am Dienstag vor Journalisten. "Diejenigen mit den breitesten Schultern sollten die schwerste Last tragen", fügte er hinzu. Seine Partei hatte im Wahlkampf stets versichert, die Steuern für die "Arbeiterklasse" nicht anzuheben.
Deswegen gelten Erhöhungen bei der Einkommenssteuer, den Sozialabgaben und der Umsatzsteuer als eher unwahrscheinlich. Stattdessen wird in Großbritannien über höhere Steuern auf Kapitalgewinne spekuliert. In der Zukunft könnten die Probleme des Landes jedoch nicht nur über die Steuereinnahmen geregelt werden, sagte Starmer weiter. Die Priorität sei es, das Wirtschaftswachstum anzukurbeln.
Seine Regierung habe ein milliardenschweres Haushaltsloch von der konservativen Vorgängerregierung geerbt, hob der Labour-Chef hervor. Das sei nicht leicht wieder in den Griff zu bekommen. "Wir werden schwere Entscheidungen treffen müssen", sagte er. "Ich habe nicht für ein schwarzes Loch von 22 Milliarden Pfund (26,5 Milliarden Euro) vorgesorgt."
Die Labour-Regierung hatte den Tories vorgeworfen, das Finanzloch "vertuscht" zu haben. Finanzministerin Rachel Reeves kündigte an, "den Druck auf die öffentlichen Finanzen" zu senken. Die Tories wiesen die Vorwürfe zurück. Ex-Finanzminister Jeremy Hunt sprach von einem "schamlosen Versuch, den Boden für Steuererhöhungen zu bereiten".
Die neue Regierung hat angesichts der Wirtschaftslage nur einen geringen finanziellen Spielraum für die angekündigten Reformen, unter anderem in den Bereichen Gesundheit und Bildung. Hinzu kommt die enorme Staatsverschuldung, die seit Monaten bei knapp 100 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) liegt. Die Kreditaufnahme der öffentlichen Hand stieg im Juli stärker als erwartet.
Starmer kam bei seiner Pressekonferenz auch auf die rechtsextremen Ausschreitungen von Anfang August zu sprechen, die nach einem tödlichen Messerangriff auf mehrere Kinder ausgebrochen waren. Die Ausschreitungen hätten eine "zutiefst ungesunde Gesellschaft offenbart, [...] geschwächt durch ein Jahrzehnt der Spaltung und des Niedergangs, infiziert von einer Spirale des Populismus", die gespeist worden sei durch das "Versagen" der Vorgängerregierung, sagte der Premier.
Die Tories hatten nach 14 Jahren an der Regierung bei der Wahl am 4. Juli das schlechteste Ergebnis ihrer Parteigeschichte erzielt. Am Mittwoch wird Starmer zu seinem Antrittsbesuch bei Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in Berlin erwartet.
Th.Berger--AMWN