-
Malaysias Ex-Regierungschef Najib darf Rest einer Haftstrafe im Hausarrest verbüßen
-
Armenischer Regierungschef Paschinjan mit Hessischem Friedenspreis ausgezeichnet
-
Rechtsextremer Zemmour tritt bei Frankreichs Präsidentschaftswahl an
-
Abgestürzte Drohne: Bundesanwaltschaft prüft möglichen Zusammenhang mit Leipzig
-
Anthropic: KI wird zunehmend für Entwicklung neuer KI-Systeme eingesetzt
-
Prinz Harry absolviert ersten öffentlichen Auftritt nach seiner Rückkehr nach Großbritannien
-
Bremen feiert Tag der Deutschen Einheit mit mehr als 550 Veranstaltungen
-
CDU-Generalsekretärin: Bis zu 25 Cent Entlastung beim Spritpreis
-
Weitere Rückendeckung aus der CDU für Merz vor wegweisenden Wahlen am Sonntag
-
Brunner erstmals im U21-Kader - auch Tresoldi dabei
-
Klingbeil: Europa muss bei Künstlicher Intelligenz "schnell handeln"
-
Russland wählt neues Parlament inmitten des Ukraine-Kriegs
-
Bundeswehr liegt bei Personalaufwuchs im Plan
-
Spritpreise: Klingbeil nicht grundsätzlich gegen Senkung der Mehrwertsteuer
-
Klingbeil will engere Partnerschaft mit Kanada "zügig angehen"
-
"Großes Abenteuer": Pierce Brosnan denkt mit 73 Jahren nicht an den Ruhestand
-
Hohe Spritpreise dominieren Debatten vor Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern
-
"Er sollte weg": Watzke fordert Infantino-Ablösung
-
Fehlende Briefwahlstimmen: Ermittlungen gegen Bürgermeisterkandidaten eingestellt
-
Dieselpreis steigt auf weiteren Rekordwert - Benzinpreis leicht gesunken
-
Kommunen und Handwerk erinnern Regierung vor Wahlen an ihre Verantwortung
-
Überstunden-Urteil: Gewerkschaften fordern Handeln gegen Überlastung von Lehrkräften
-
E-Bike-Fahrer stirbt in Thüringen bei Unfall mit Polizeiauto
-
Finanzminister Klingbeil pocht auf EU-weite Übergewinnsteuer
-
Leiche von drittem Todesopfer nach Sturzflut im Grand Canyon geborgen
-
Kinderschutzbund gegen pauschale Zugangsbeschränkungen bei Social Media
-
Prien hält Umgang mit digitalen Medien in der Gesellschaft für fahrlässig
-
Wohnungsbau: Auch im Juli mehr Baugenehmigungen erteilt - Anstieg aber gering
-
BSW-Gründerin Wagenknecht macht Brandmauer für AfD-Höhenflug mitverantwortlich
-
Australien verschärft Regeln: Touristen droht bei Überschreiten von Visum-Dauer Abschiebehaft
-
"NYT"-Klage gegen KI-Firmen: Nutzung von Artikeln "unfassbarer Diebstahl"
-
Allen überragt: Bills schlagen Lions trotz starkem St. Brown
-
Lys scheitert im Achtelfinale von Sao Paulo
-
Zahl überschuldeter Menschen steigt - Alleinerziehende besonders betroffen
-
DFB-Ausbootung nagt an Baumann: "Gefällt mir nicht"
-
Rankel als Eisbären-Cheftrainer? "Wäre zu früh gekommen"
-
Freiburger Klopp-Geschichten: Hund, Sofa, Rückruf, Opa
-
Klopp über Wirtz: "Einfach Flo sein"
-
Werner Herzog wird bei Filmfestival in San Sebastián für sein Lebenswerk geehrt
-
EU-Finanzminister beraten in Dublin
-
Pistorius nimmt in Texas ersten F-35-Kampfjet für Bundeswehr in Empfang
-
Russland-Geschäft von Nestlé und Auchan unter russische Verwaltung gestellt
-
Europa League: Tor-Debüt für Woltemade, Baur trifft für Celtic
-
Vor Abgeordnetenhauswahl in Berlin: Linke in Umfrage knapp vor CDU
-
Wahllokale im Fernen Osten geöffnet: Parlamentswahl in Russland hat begonnen
-
Handball: Nur Magdeburg in Champions League noch ungeschlagen
-
Vor Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: SPD schiebt sich in Umfrage vor AfD
-
Rankel erlebt Zitterpartie: Meister Berlin gewinnt DEL-Auftakt
-
Prinz Harry absolviert ersten größeren Auftritt nach seiner Rückkehr nach Großbritannien
-
USA geben grünes Licht für möglichen F-35-Verkauf an Saudi-Arabien
UN-Sicherheitsrat stellt sich hinter Friedensbemühungen von Guterres im Ukraine-Krieg
Der UN-Sicherheitsrat hat sich in seiner ersten Erklärung zum Ukraine-Krieg hinter die Friedensbemühungen von UN-Generalsekretär António Guterres gestellt. "Der Sicherheitsrat drückt starke Unterstützung für die Bemühungen des Generalsekretärs bei der Suche nach einer friedlichen Lösung aus", hieß es in der am Freitag einstimmig beschlossenen Erklärung. Es ist die erste Stellungnahme des UN-Gremiums, dem auch Russland angehört, zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine.
Den Text der Erklärung hatten Norwegen und Mexiko verfasst. In einer früheren Version hatte es geheißen, der Sicherheitsrat in New York unterstütze eine Vermittlerrolle von Generalsekretär Guterres im Ukraine-Krieg. Diese Formulierung wurde gestrichen.
In der Erklärung zeigte sich der Sicherheitsrat "zutiefst besorgt" über den Erhalt von Frieden und Sicherheit in der Ukraine. Der Sicherheitsrat erinnerte zudem daran, dass alle UN-Mitgliedstaaten sich verpflichtet haben, internationale Streitigkeiten mit friedlichen Mitteln beizulegen.
Russland hatte Entscheidungen des Sicherheitsrats zum Ukraine-Krieg bisher verhindert. Auf die Frage, was Moskau nun zu einer Zustimmung bewegt habe, sagte ein Diplomat unter Zusicherung von Anonymität, "alle guten Sachen" seien aus dem Entwurf gestrichen worden.
Guterres begrüßte die Erklärung. Es sei das erste Mal, dass der Sicherheitsrat "mit einer Stimme für den Frieden in der Ukraine gesprochen hat", erklärte er. Die Welt müsse zusammenkommen, "um die Gewehre zum Schweigen zu bringen und die Werte der UN-Charta hochzuhalten". Der UN-Generalsekretär kündigte an, er werde "keine Mühen scheuen, um Leben zu retten, das Leiden zu verringern und den Weg des Friedens zu finden".
Mexikos Botschafter bei der UNO, Juan Ramón de la Fuente, sprach von einem "allerersten Schritt", der jedoch "in die richtige Richtung" weise. Die norwegische Vertreterin bei den Vereinten Nationen, Mona Juul, betonte, es handele sich um die erste einstimmig verabschiedete Entscheidung des Rates seit "dieser schreckliche Krieg in der Ukraine begonnen hat". Die Lage erfordere "maximale Anstrengungen" des Sicherheitsrates, des UN-Generalsekretärs und der gesamten UNO.
Russland hatte das Nachbarland Ukraine am 24. Februar angegriffen. Versuche des UN-Sicherheitsrats, den Angriffskrieg zu verurteilen, scheiterten am Veto-Recht Russlands. Als eines von fünf ständigen Mitgliedern des Gremiums kann Russland jede Resolution im Alleingang blockieren.
Die UNO spielt im Ukraine-Krieg bislang keine Vermittlerrolle, sondern setzt sich vor allem für humanitäre Ziele ein. Ein Besuch von Guterres in Moskau und Kiew Ende April führte schließlich dazu, dass mit Unterstützung der UNO und des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz mehrere hundert Zivilisten aus der seit Wochen umkämpften Hafenstadt Mariupol in Sicherheit gebracht werden konnten.
Am Montag und Dienstag reist Guterres nach Moldau, wo er unter anderem ein Flüchtlingslager besuchen wird. Seit Beginn der russischen Invasion in der Ukraine am 24. Februar sind fast eine halbe Million Ukrainer in das Nachbarland geflüchtet.
Y.Kobayashi--AMWN