-
Medien: Vier Menschen in London niedergestochen - eine Frau festgenommen
-
Verkehrsminister Bilger will Wasserstraßen "widerstandsfähiger" machen
-
Gruppierung Letzte Verteidigungswelle: Haftstrafen für junge Rechtsextremisten
-
Zivildienst-Pläne stoßen in SPD auf Widerstand - Verbände stellen Bedingungen
-
Weiter Widerstand in SPD gegen Aus für Rente ab 45 Versicherungsjahren
-
Drohne mit Sprengsatz an Leipziger Flughafen: Sächsische Behörden ermitteln
-
Nach Kompany-Kritik: UEFA ändert Gelbsperren-Regel
-
European Leagues stellt sich gegen WM-Aufstockung
-
Sprengstoff auf Nordseeinsel Norderney gefunden: Strand abgesperrt
-
Industrie erwartet niedrige Kartoffelernte wegen extremer Trockenheit
-
Polizei: Drohne auf Leipziger Flughafen verfügte über "Sprengvorrichtung"
-
ヌーシャ・オーベル:彼女はポツダムの抱える問題に対処できるのか?
-
누샤 오벨: 그녀가 포츠담의 문제들을 해결할 수 있을까?
-
努莎·奧貝爾:她能否應對波茨坦面臨的問題?
-
नूशा ऑबेल: क्या वह पॉट्सडैम की समस्याओं से निपटने के लिए तैयार हैं?
-
Нооша Аубель: Чи зможе вона впоратися з проблемами Потсдама?
-
IWH-Studie: AfD-Wahlprogramm Sachsen-Anhalt ist nicht finanzierbar
-
Niedrigwasser im Rhein: Unternehmen weichen auf Schiene und Lkw aus
-
Zwei Mitglieder von internationaler Schleuserbande im Saarland festgenommen
-
Betrug: 89-Jähriger aus Nordrhein-Westfalen verliert Gold in mittlerem sechsstelligen Wert
-
Behörden nach möglichen Drohnenvorfällen an Leipziger Flughafen alarmiert
-
Haftstrafen in Hamburger Prozess um rechtsextreme Letzte Verteidigungswelle
-
Nach versuchter Walfang-Sabotage: Island verweist 21 Aktivisten des Landes
-
Wiese setzt bei Rente auf Härtefallregelung und Vertrauensschutz bis 2032
-
Sorge um berufliche Zukunft lässt Interesse an Firmengründungen steigen
-
Zwei Männer in Augsburg getötet: 29-Jähriger in Untersuchungshaft
-
Fußverletzung: EM ohne Rekordläufer Abdilaahi
-
Bundesregierung: Maschine nahe Flughafen Leipzig mit unbekanntem Objekt kollidiert
-
Noosha Aubel: Ist sie Potsdams Problemen gewachsen?
-
Britisches Sicherheitsinstitut: KI-Modell verschickt Phishing-Mail
-
46-Jährige in Nordrhein-Westfalen getötet: Partner in Untersuchungshaft
-
BMW i3 First Edition startet mit 906 Kilometern Reichweite
-
Nach heißen Tagen und Gewitter: Hoffnung auf Entspannung bei Wetterlage
-
Gebrauchtwagen: Bundesweite Suche spart Tausende Euro
-
Zeitung: Unbekanntes Flugobjekt an Flughafen Leipzig möglicherweise Sprengsatz
-
Schwimm-EM: Wellbrock auch über fünf Kilometer Europameister
-
Interesse an Firmengründungen im vergangenen Jahr deutlich gestiegen
-
Vulkanausbruch in Guatemala: Weitere Menschen evakuiert
-
Jährliches Manöver: Taiwan probt für chinesischen Angriff
-
17 Tote bei russischen Angriffen auf Region Kiew - Luftwaffe fängt keine Rakete ab
-
Ifo-Institut: Geschäftserwartungen in der Autoindustrie gehen "steil nach oben"
-
Nach CSD-Anschlag: Neuer Baum und Regenbogenbank in Berliner Tiergarten
-
Hyundai Ioniq 6 N: Fahrspaß statt bloßer Beschleunigung
-
Grimaldo-Nachfolger: Bayer verpflichtet Spanier Gutiérrez
-
Klingbeil pocht auf "Brandmauer" zur AfD und Prüfung von Verbot
-
Audi stoppt E-Türgriffe: Warum der Q9 wieder auf Mechanik setzen könnte?
-
Mitglied von internationaler Schleuserbande im Saarland festgenommen
-
Wilde Szenen vor der Kabine: Neymar eskaliert nach Pokalsieg
-
Widerstand in SPD gegen verpflichtenden Zivildienst
-
Ausgebüxte Würgeschlange in Hessen wieder aufgetaucht
Erster Urnengang seit Massenprotesten: Sri Lanka hat seinen Präsidenten gewählt
Zwei Jahre nach den Massenprotesten in Sri Lanka haben die Bürger des südasiatischen Inselstaats ihr künftiges Staatsoberhaupt gewählt. Die Wahllokale schlossen am Samstag um 16.00 Uhr Ortszeit (12.30 Uhr MESZ). Die Wahl verlief friedlich - dennoch verhängten die Behörden kurzfristig eine achtstündige Ausgangssperre während der Nacht zum Sonntag. Mit den Wahlergebnissen wird erst für Sonntag gerechnet, einen klaren Favoriten gab es nicht.
Übergangspräsident Ranil Wickremesinghe, der zu den 39 Kandidaten bei der Wahl zählte, bezeichnete die Ausgangssperre als "zusätzliche Maßnahme zum Schutz der Menschen", wie die Polizei mitteilte. Zuvor hatte die Wahlkommission den Urnengang allerdings als den friedlichsten in der Geschichte des Landes bezeichnet.
Zu der Wahl waren mehr als 17 Millionen Stimmberechtigte aufgerufen gewesen. Die Wahlbeteiligung lag laut vorläufigen Zahlen bei rund 75 Prozent, wie ein Vertreter der Wahlkommission mitteilte. Die bisherige Rekordbeteiligung an einer Präsidentschaftswahl in Sri Lanka war 2019 mit 83,7 Prozent erreicht worden.
Es war die erste Präsidentschaftswahl in dem südasiatischen Land seit den Protesten während der massiven Wirtschafts- und Finanzkrise, die 2022 zum Sturz von Präsident Gotabaya Rajapaksa geführt hatten. Nach seinem Sturz hatte das Parlament damals Wickremesinghe zum Interims-Staatschef ernannt.
Die Wahl am Samstag war de facto eine Abstimmung über den strikten Sparkurs, der dem südasiatischen Land vom Internationalen Währungsfonds (IWF) im Gegenzug für Hilfen auferlegt worden ist. "Ich habe dieses Land aus dem Bankrott herausgeführt", sagte der 75-jährige Wickremesinghe nach seiner Stimmabgabe. "Ich werde Sri Lanka nun eine entwickelte Wirtschaft, ein entwickeltes Sozialsystem und ein entwickeltes politisches System liefern", versicherte er.
Die von Wickremesinghe eingeführten Steuererhöhungen und andere an das Rettungspaket von 2,9 Milliarden Dollar (rund 2,6 Milliarden Euro) geknüpfte Maßnahmen haben dazu geführt, dass Millionen Menschen in dem Land nicht mehr über die Runden kommen. Mehr als ein Viertel der 22 Millionen Einwohner des Inselstaats im Indischen Ozean leben laut der Weltbank unter der Armutsgrenze.
Es wird allerdings erwartet, dass Wickremesinghe das Amt abgeben muss. Die größten Chancen wurden Anura Kumara Dissanayaka von der linksgerichteten JVP und dem Oppositionsführer Sajith Premadasa eingeräumt.
Dissanayakas Partei hatte in den 1970er und 1980er Jahren zwei gescheiterte Aufstände angeführt, bei denen mehr als 80.000 Menschen um Leben kamen. Sie erhielt bei der jüngsten Parlamentswahl weniger als vier Prozent der Stimmen. Die Wirtschaftskrise hat sich jedoch als Chance für den 55-Jährigen erwiesen, der durch sein Versprechen, die "korrupte" politische Kultur der Insel zu ändern, starken Zulauf erhielt.
In einem Wahllokal zeigte sich Dissanayaka siegessicher. "Nach dem Sieg darf es keine Zusammenstöße und keine Gewalt geben", sagte der linksgerichtete Kandidat. "Unser Land braucht eine neue politische Kultur." Sowohl Dissanayaka als auch sein 57-jähriger Rivale Sajith Premadasa haben versprochen, die Bedingungen des IWF-Rettungspakets neu auszuhandeln.
Viele Wähler seien "sehr enttäuscht von der Art und Weise, wie das Land regiert wurde" und versuchten, eine deutliche Botschaft zu senden, sagte Murtaza Jafferjee vom Politikinstitut Advocata der Nachrichtenagentur AFP.
"Das Land hat viel durchgemacht", sagte die Anwältin und Musikerin Soundarie David Rodrigo der AFP, nachdem sie in Colombo ihre Stimme abgegeben hatte. "Ich möchte einfach nicht, dass es bald wieder zu einem Umbruch kommt."
Landesweit sorgten mehr als 63.000 Polizisten für Sicherheit während der Wahl. Nach Polizeiangaben wurden zudem Spezialkräfte in Bereitschaft versetzt. "In einigen Gegenden mussten wir Polizei einsetzen, um die Wahllokale vor wilden Tieren zu sichern, vor allem vor wilden Elefanten", sagte ein Polizeisprecher.
P.Stevenson--AMWN