-
Wiese setzt bei Rente auf Härtefallregelung und Vertrauensschutz bis 2032
-
Sorge um berufliche Zukunft lässt Interesse an Firmengründungen steigen
-
Zwei Männer in Augsburg getötet: 29-Jähriger in Untersuchungshaft
-
Fußverletzung: EM ohne Rekordläufer Abdilaahi
-
Bundesregierung: Maschine nahe Flughafen Leipzig mit unbekanntem Objekt kollidiert
-
Britisches Sicherheitsinstitut: KI-Modell verschickt Phishing-Mail
-
46-Jährige in Nordrhein-Westfalen getötet: Partner in Untersuchungshaft
-
BMW i3 First Edition startet mit 906 Kilometern Reichweite
-
Nach heißen Tagen und Gewitter: Hoffnung auf Entspannung bei Wetterlage
-
Gebrauchtwagen: Bundesweite Suche spart Tausende Euro
-
Zeitung: Unbekanntes Flugobjekt an Flughafen Leipzig möglicherweise Sprengsatz
-
Schwimm-EM: Wellbrock auch über fünf Kilometer Europameister
-
Interesse an Firmengründungen im vergangenen Jahr deutlich gestiegen
-
Vulkanausbruch in Guatemala: Weitere Menschen evakuiert
-
Jährliches Manöver: Taiwan probt für chinesischen Angriff
-
17 Tote bei russischen Angriffen auf Region Kiew - Luftwaffe fängt keine Rakete ab
-
Ifo-Institut: Geschäftserwartungen in der Autoindustrie gehen "steil nach oben"
-
Nach CSD-Anschlag: Neuer Baum und Regenbogenbank in Berliner Tiergarten
-
Hyundai Ioniq 6 N: Fahrspaß statt bloßer Beschleunigung
-
Grimaldo-Nachfolger: Bayer verpflichtet Spanier Gutiérrez
-
Klingbeil pocht auf "Brandmauer" zur AfD und Prüfung von Verbot
-
Audi stoppt E-Türgriffe: Warum der Q9 wieder auf Mechanik setzen könnte?
-
Mitglied von internationaler Schleuserbande im Saarland festgenommen
-
Wilde Szenen vor der Kabine: Neymar eskaliert nach Pokalsieg
-
Widerstand in SPD gegen verpflichtenden Zivildienst
-
Ausgebüxte Würgeschlange in Hessen wieder aufgetaucht
-
Netanjahu: Israel hat Trumps Plan für Gazastreifen nicht zugestimmt
-
CDU-Fraktionschef Frei erteilt Zusammenarbeit mit Linke Absage
-
Selenskyj: Abwehrraketen hätten in der Nacht in der Ukraine "Leben retten können"
-
Großes jährliches Militärmanöver in Taiwan begonnen
-
Immer mehr Rentnerinnen und Rentner ab 65 Jahren haben noch einen Job
-
Statistik: Zahl der Bafög-Empfänger erneut gesunken
-
Nordkorea will wegen Aufrüstung Japans "zusätzliche militärische Optionen" schaffen
-
Mann und Hund in Nordrhein-Westfalen von Zug erfasst und getötet
-
Wolfsburg will kein "FC Bayern der 2. Liga" sein
-
Neugebauer mit "viel Zuversicht" Richtung EM
-
Behörden: 15 Tote und dutzende Verletzte bei russischen Angriffen auf Region Kiew
-
Masters in Montréal: Hanfmann weiter, Altmaier raus
-
Tennis: Alcaraz sagt auch für Cincinnati ab
-
Trump: Iran muss Hormus-Straße "sehr bald" öffnen oder wird "sehr hart getroffen"
-
Behörden: Zwei Tote und dutzende Verletzte bei russischen Angriffen auf Region Kiew
-
Kompany stärkt Jugendspieler: "Können nichts falsch machen"
-
Deutlich mehr Firmengründungen in Deutschland im vergangenen Jahr
-
Urteil in Prozess um rechte Gruppe Letzte Verteidigungswelle in Hamburg erwartet
-
Möglicher neuer Zivildienst: ASB und DRK stellen konkrete Forderungen
-
Vor Präsidenten-Besuch: Bewaffneter auf Trump-Golfplatz festgenommen
-
Jüdische Organisation: Deutlich mehr antisemitische Angriffe in Großbritannien
-
Customer Service Transformation beginnt vor der Technik
-
RE Royalties gibt dritte Investition in das Portfolio von Solaris Energy sowie eine Absichtserklärung über eine erweiterte Royalty-Partnerschaft im Wert von weiteren 62,7 Mio. US$ bekannt
-
Wieder Explosionen in Kiew - Luftwaffe warnt vor ballistischen Raketen
Brandenburg-Wahl facht Debatte über Ampel-Zukunft weiter an
Ein Jahr vor der Bundestagswahl haben die Ergebnisse der Landtagswahl in Brandenburg die Debatte über die Zukunft der Ampel-Koalition weiter angefacht. Während FDP-Chef Christian Lindner am Montag Druck auf die Koalitionspartner machte und auf rasche Entscheidungen in zentralen Fragen drängte, warnte die SPD die Liberalen vor einem Ausstieg aus dem notorisch zerstrittenen Ampel-Bündnis. Die Grünen dämpften die Erwartungen an Koalitions-Harmonie im vierten Jahr der "Ampel".
Lindner forderte rasche Weichenstellungen in den Bereichen Wirtschaft, Finanzen und Migration. Das seien die "Fragen, die in diesem Herbst geklärt werden müssen", sagte er. Konkret sprach er vom Zeitraum bis zum 21. Dezember. An diesen Fragen werde die Koalition von den Bürgerinnen und Bürgern gemessen, zeigte sich Lindner überzeugt. "An diesen Fragen messen auch wir als FDP die Regierung."
Generalsekretär Bijan Djir-Sarai sagte bei Phoenix, eine Koalition sei erfolgreich, wenn sie in der Lage sei, "die Probleme im Land anzupacken und zu lösen". Wenn eine Koalition dazu nicht in der Lage sei, "besteht ein reales Problem".
Zuvor waren nach den herben Verlusten für die Liberalen in Brandenburg aus der FDP vereinzelt Zweifel am Fortbestand der "Ampel" laut geworden. Vize-Parteichef Wolfgang Kubicki spekulierte über ein Koalitions-Aus vor Weihnachten. Der bayerische Landesparteichef Martin Hagen plädierte sogar offen für einen Ampel-Bruch.
Auch Grünen-Co-Chef Omid Nouripour glaubt nicht mehr an Einigkeit in der Koalition. "Der große Feng-Shui-Moment wird nicht mehr kommen", sagte Nouripour. "Ich würde jetzt nicht zwingend mein Herz an die Konstellation hängen." Er würde "niemandem raten, in diese Koalition noch viele Emotionen zu stecken." Die Grünen fühlten sich an den Koalitionsvertrag gebunden - aber das ist es dann auch", betonte Nouripour nach dem Ausscheiden der Grünen aus dem Potsdamer Landtag. Neuwahlen im Bund wolle er vermeiden.
SPD-Chef Lars Klingbeil rief zur Koalitionsdisziplin auf. "Wir sind gewählt und wir haben einen Job zu erledigen in diesem Land", sagte Klingbeil. Er hoffe, "dass niemand in dieser Koalition auf die Idee kommt, vor Verantwortung wegzurennen".
Klingbeil wies nach dem Wahlsieg der Sozialdemokraten zugleich Mutmaßungen zurück, in der SPD könne nun eine Debatte über die Frage beginnen, ob Amtsinhaber Olaf Scholz der richtige Kanzlerkandidat für 2025 sei. Die SPD-Führung habe sich klar für Scholz ausgesprochen, sagte Klingbeil. "Es gibt an keiner Stelle eine Diskussion darüber."
Die Kanzlerkandidatur geklärt hat nun die Union, die am Montag offiziell CDU-Chef Friedrich Merz nominierte. Dieser nannte die Verluste für seine Partei in Brandenburg "schmerzhaft". Die CDU sei "zerrieben worden zwischen AfD und SPD". Die Polarisierung habe aber auch den Ampel-Parteien FDP und Grünen geschadet. "Die FDP ist jetzt bei 0,8 Prozent - das ist weniger als die Hälfte der Tierschutzpartei. Wie weit kann man eigentlich oder wie weit will man eigentlich als FDP noch sinken?", fragte Merz.
Die AfD kündigte an, ebenfalls bald Klarheit über eine mögliche Kanzlerkandidatur schaffen zu wollen. Diese Frage werde der Bundesvorstand "in den nächsten Wochen" beraten und "dieses Jahr noch eine Entscheidung" treffen, sagte Co-Parteichef Tino Chrupalla. Nach den erheblichen Zugewinnen bei den Landtagswahlen in Brandenburg, Thüringen und Sachsen sowie der Europawahl im Juni gehe die AfD mit "enormem Rückenwind" in die Bundestagswahl.
BSW-Co-Chefin Amira Mohamed Ali sieht in den Verlusten für FDP und Grüne den Ausdruck einer Unzufriedenheit mit der "Ampel". "Wir würden begrüßen, wenn die 'Ampel' den Weg frei macht für Neuwahlen", sagte Mohamed Ali. Ihre Partei sieht sich nach Platz drei in Brandenburg im Aufwind. "Wir bereiten uns mit großen Schritten auf das nächste Jahr vor", sagte sie.
L.Harper--AMWN