-
Jährliches Manöver: Taiwan probt für chinesischen Angriff
-
Ifo-Institut: Geschäftserwartungen in der Autoindustrie gehen "steil nach oben"
-
Nach CSD-Anschlag: Neuer Baum und Regenbogenbank in Berliner Tiergarten
-
Hyundai Ioniq 6 N: Fahrspaß statt bloßer Beschleunigung
-
Grimaldo-Nachfolger: Bayer verpflichtet Spanier Gutiérrez
-
Klingbeil pocht auf "Brandmauer" zur AfD und Prüfung von Verbot
-
Audi stoppt E-Türgriffe: Warum der Q9 wieder auf Mechanik setzen könnte?
-
Mitglied von internationaler Schleuserbande im Saarland festgenommen
-
Wilde Szenen vor der Kabine: Neymar eskaliert nach Pokalsieg
-
Widerstand in SPD gegen verpflichtenden Zivildienst
-
Ausgebüxte Würgeschlange in Hessen wieder aufgetaucht
-
Netanjahu: Israel hat Trumps Plan für Gazastreifen nicht zugestimmt
-
CDU-Fraktionschef Frei erteilt Zusammenarbeit mit Linke Absage
-
Selenskyj: Abwehrraketen hätten in der Nacht in der Ukraine "Leben retten können"
-
Großes jährliches Militärmanöver in Taiwan begonnen
-
Immer mehr Rentnerinnen und Rentner ab 65 Jahren haben noch einen Job
-
Statistik: Zahl der Bafög-Empfänger erneut gesunken
-
Nordkorea will wegen Aufrüstung Japans "zusätzliche militärische Optionen" schaffen
-
Mann und Hund in Nordrhein-Westfalen von Zug erfasst und getötet
-
Wolfsburg will kein "FC Bayern der 2. Liga" sein
-
Neugebauer mit "viel Zuversicht" Richtung EM
-
Behörden: 15 Tote und dutzende Verletzte bei russischen Angriffen auf Region Kiew
-
Masters in Montréal: Hanfmann weiter, Altmaier raus
-
Tennis: Alcaraz sagt auch für Cincinnati ab
-
Trump: Iran muss Hormus-Straße "sehr bald" öffnen oder wird "sehr hart getroffen"
-
Behörden: Zwei Tote und dutzende Verletzte bei russischen Angriffen auf Region Kiew
-
Kompany stärkt Jugendspieler: "Können nichts falsch machen"
-
Deutlich mehr Firmengründungen in Deutschland im vergangenen Jahr
-
Urteil in Prozess um rechte Gruppe Letzte Verteidigungswelle in Hamburg erwartet
-
Möglicher neuer Zivildienst: ASB und DRK stellen konkrete Forderungen
-
Vor Präsidenten-Besuch: Bewaffneter auf Trump-Golfplatz festgenommen
-
Jüdische Organisation: Deutlich mehr antisemitische Angriffe in Großbritannien
-
Customer Service Transformation beginnt vor der Technik
-
Wieder Explosionen in Kiew - Luftwaffe warnt vor ballistischen Raketen
-
Möglicher neuer Zivildienst: Arbeiter-Samariter-Bund stellt konkrete Forderungen
-
SpaceX schreibt rote Zahlen: Raumfahrtkonzern enttäuscht nach Rekordbörsengang
-
Medien: Infantino ruft FIFA-Mitarbeiter zu Krisentreffen
-
Schwimm-EM: Hentschel und Turmduo verpassen Medaille
-
Neuer US-Geheimdienstkoordinator Clayton vereidigt
-
Schwimm-EM: Avila Sanchez und Eikermann verpassen Medaille
-
Vulkanausbruch in Guatemala: Höchste Warnstufe und hunderte Evakuierte
-
Feuerwehrleute und Hubschrauber bekämpfen Brand in Naturschutzgebiet in Niederlanden
-
Steinmeier-Nachfolge: Linke regt Staatsoberhaupt aus Zivilgesellschaft an
-
Berliner CSD-Anschlag: "Viele offene Fragen" bei Sitzung von Innenausschuss
-
Tour de France Femmes: Sieg und Gelb für Reusser
-
Trumps umstrittener Justizminister Blanche nimmt Hürde für Ernennung
-
Feuerwehr meldet Fortschritte bei Bekämpfung der Waldbrände nahe Athen
-
Nach Massenandrang auf Ceuta: EU-Innenminister demonstrieren Geschlossenheit
-
Italienische Müllabfuhr findet verlorenen Millionen-Lottoschein
-
Feuerwehr kämpft weiter gegen Waldbrand in Naturschutzgebiet im Südosten der Niederlande
Seltener Test: China feuert Interkontinentalrakete in den Pazifik ab
China hat nach eigenen Angaben eine Interkontinentalrakete getestet und in den Pazifischen Ozean abgefeuert. Die Rakete sei mit einer Sprengkopfattrappe ausgestattet gewesen, erklärte am Mittwoch das Verteidigungsministerium in Peking. Ein Experte bezeichnete den Test als "außergewöhnlich", es sei wahrscheinlich der erste dieser Art seit Jahrzehnten. Andere Länder in der Pazifikregion reagierten mit Besorgnis.
Die ballistische Rakete sei in den "erwarteten Seegebieten" niedergegangen, erklärte das Verteidigungsministerium in Peking. Es bezeichnete den Testabschuss als "Routinemaßnahme in unserem jährlichen Trainingsplan". Zudem betonte das Ministerium: "Er steht in Einklang mit internationalem Recht und ist nicht gegen ein Land oder ein Ziel gerichtet."
Chinas Nachbarland Japan kritisierte allerdings, dass es "von der chinesischen Seite nicht vorab informiert" worden sei. Pekings Aufrüstung gebe Anlass zu "ernsthafter Besorgnis", erklärte ein Sprecher der japanischen Regierung. Neuseeland bezeichnete den Test der Rakete, die im Südpazifik landete, als "unerwünschte und beunruhigende Entwicklung". Ein Sprecher des Außenministeriums in Wellington kündigte Beratungen mit Verbündeten in der Pazifikregion an, sobald nähere Informationen vorlägen.
"Dies ist außergewöhnlich und wahrscheinlich das erste Mal in Jahrzehnten, dass wir einen solchen Test gesehen haben", sagte der Sicherheitsexperte Ankit Panda von der Denkfabrik Carnegie Endowment for International Peace. Der Test sei wahrscheinlich ein Hinweis auf "Chinas fortschreitende nukleare Modernisierung, die sich in neuen Anforderungen für Tests offenbart".
Seinen ersten Test einer Interkontinentalrakete im Südpazifik hatte China in den 1980er Jahren vorgenommen. Seitdem führte Peking derartige Tests dem Experten Panda zufolge nur im eigenen Luftraum aus.
Peking hat in den vergangenen Jahren die Entwicklung seiner nuklearen Fähigkeiten verstärkt und seine Verteidigungsausgaben massiv erhöht. Das US-Verteidigungsministerium warnte im Oktober vergangenen Jahres, dass China sein Arsenal weitaus schneller entwickle als die USA es erwartet hätten. Im Mai 2023 verfügte China demnach über mehr als 500 einsatzfähige Atomsprengköpfe. Bis 2030 werde das Land wahrscheinlich über mehr als tausend verfügen, hieß es. Nach Angaben des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri hat China den drittgrößten Bestand an Atomsprengköpfen nach Russland und den USA.
Washington und Peking hatten im November Gespräche über nukleare Rüstungskontrollen geführt, um im Vorfeld eines Gipfeltreffens zwischen Präsident Joe Biden und Chinas Staatschef Xi Jinping gegenseitiges Misstrauen abzubauen. Derartige Gespräche finden äußerst selten statt. Im Juli setzte China diese Gespräche als Reaktion auf US-Waffenverkäufe an Taiwan aus.
Die Führung in Peking kündigte in diesem Jahr eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben um 7,2 Prozent an. China hat den zweithöchsten Verteidigungshaushalt der Welt nach den USA.
Ch.Kahalev--AMWN