-
NS-Parolen in sozialen Netzwerken: Zweieinhalb Jahre Haft in Rheinland-Pfalz
-
Nvidia-Chef Huang fordert von deutscher Wirtschaft Fokus auf KI
-
Selenskyj zum Einfrieren der Front im Ukraine-Krieg bereit
-
Bundeswehr: Personalaufwuchs erstmals über Jahresziel
-
13-Jährige geschwängert: Sechseinhalb Jahre Haft in Kölner Missbrauchsprozess
-
Rendite französischer Staatsanleihen steigt erstmals seit 2002 über fünf Prozent
-
Tausende Schüler und Studenten nehmen an Bildungsprotesten in Griechenland teil
-
Deutscher in Russland festgenommen - US-Bürger Hubbard nach vier Jahren frei
-
Frankreich: Gewerkschaft ruft nach erfolglosem Treffen mit Lecornu zu Streiks auf
-
Steinmeier besucht Ende Oktober China
-
Hubig und Klingbeil legen Eckpunkte für Elementarschadenversicherung vor
-
Panamakanal verzeichnet Rekordjahr
-
Gespräche in Russland: Witkoff legt Putin "Ideen" für Ukraine-Friedensabkommen vor
-
Bundeswehr sieht sich durch russische Sabotage "erheblich" bedroht
-
Arbeiter in Bayern von herabfallenden Brettern erschlagen
-
El Niño: Appell der Vereinten Nationen zu gemeinsamen Schutzvorkehrungen
-
Korruptionsfall in Ungarn: Ex-Zentralbankchef und Orban-Vertrauter festgenommen
-
Institut: Ländliche Regionen stärker von Ruhestand der Babyboomer betroffen
-
Trump: In Russland inhaftierter US-Bürger Hubbard ohne Gegenleistung freigelassen
-
Niedersachsens AfD-Chef Schledde in Zusammenhang mit Parteispenden angeklagt
-
Nach Wechsel von Schweitzer nach Berlin: Rauschkolb neue SPD-Fraktionschefin in Mainz
-
Verkehrsminister fordern Geld vom Bund für höhere Schienenmaut im Regionalverkehr
-
Macron: Staatenlenker machen nach Ausschreitungen Wahlkampf auf Kosten Frankreichs
-
Mitarbeiterbefragung: Bahn-Angestellte etwas zufriedener - Pessimimus überwiegt
-
Ein Toter nach Explosion in Gewerbegebiet in Nordrhein-Westfalen
-
Mitbewohner getötet: Dauerhafte Unterbringung in Psychiatrie in Rheinland-Pfalz
-
Erster Ebola-Fall in Nigeria: Gefährlicher Bundibugyo-Virusstamm nachgewiesen
-
Verstöße gegen Parteiengesetz: Anklage gegen Niedersachsens AfD-Chef Schledde
-
Gewalt bei Protesten in Frankreich: Lecornu trfft Gewerkschaftsvertreter
-
Brüssel geht wegen gefälschter Hotelanzeigen gegen Booking vor
-
Service zu Rundfunkbeitrag gegen Geld: BGH prüft Klagerecht von Verbraucherverband
-
Geplante "Gen Z"-Proteste in Deutschland: Warnungen vor linksextremer Einflussnahme
-
Nvidia-Chef Huang fordert schnellen Aufbau von KI-Infrastruktur in Europa
-
Merz betont Bedeutung von Handelsbeziehungen zu China
-
Putin: In Russland inhaftierter US-Bürger Hubbard ist frei
-
"Wir meinen: Es reicht": Alice Schwarzer stellt Magazin "Emma" nach 50 Jahren ein
-
Söder für stärkere Regulierungen von Social Media
-
Nvidia-Chef Huang fordert Aufbau von KI-Infrastruktur in Europa
-
Britische Regierung genehmigt umstrittene Förderung in Nordsee-Gasfeld
-
FC Bayern: Kimmich fehlt wegen eines Trauerfalls
-
Merz optimistisch hinsichtlich Einigung über Rentenreform
-
Kwarazchelia erleidet Kreuzbandriss
-
Bekannten verwechselt und erschossen - Anklage gegen 43-Jährigen in Rheinland-Pfalz
-
Hessen: Berauschter 15-Jähriger zieht Spur der Verwüstung mit gestohlenem Lastwagen
-
Israel wird Partner des Pazifischen Inselforums
-
Schauspieler Hardy Krüger Jr. bricht sich bei Treppensturz den Oberschenkelhals
-
Berichte: Deutscher in Russland wegen "Söldnertums" für Ukraine festgenommen
-
Zwangsverkauf von City offenbar möglich
-
DOSB-Wahl: Engelhardt kandidiert gegen Mronz
-
SpaceX macht dank Rechenzentren 4,4 Milliarden Dollar Quartalsgewinn
Kolumbianische Guerilla-Gruppe warnt vor Teilnahme an UN-Artenschutzkonferenz in Cali
Die UN-Artenschutzkonferenz im kolumbianischen Cali (COP16) droht durch den Konflikt zwischen der Armee und einer Guerilla-Gruppe beeinträchtigt zu werden. Eine Splittergruppe der Guerilla-Organisation Farc namens Zentraler Generalstab (EMC) rief die Delegationen aus aller Welt am Samstag (Ortszeit) auf, der am 21. Oktober beginnenden Konferenz fernzubleiben. Kolumbiens Präsident Gustavo Petro erklärte jedoch, die Sicherheit der COP16, zu der rund 12.000 Teilnehmer erwartet werden, sei "garantiert".
"Angesichts des Krieges, mit dem man auf unsere Demonstration eines Willens des Friedens während der COP16 reagiert, rufen wir die Delegierten der nationalen und internationalen Gemeinschaft auf, von einer Teilnahme an dieser Veranstaltung abzusehen", erklärte der EMC im Online-Dienst X.
Zu der bis zum 1. November dauernden UN-Konferenz werden etwa 12.000 Teilnehmer aus fast 200 Ländern in der westkolumbianischen Großstadt Cali erwartet, die nicht weit von den EMC-Hochburgen entfernt ist. Die Delegationen sollen einen Fahrplan bis zum Jahr 2030 vereinbaren, um das weltweite Artensterben aufzuhalten.
Die Splittergruppe EMC hatte nach einer Vielzahl von Angriffen für die UN-Artenschutzkonferenz eine Waffenruhe angekündigt. Mit ihrer nun veröffentlichten Warnung vor einer Teilnahme an der COP16 reagierte sie auf einen Militäreinsatz im Bezirk El Plateado im westlichen Departamento Cauca, bei dem nach örtlichen Angaben 17 Menschen verletzt wurden.
Bereits im Juli hatte der EMC gedroht, die UN-Konferenz werde "scheitern, selbst wenn sie die Stadt mit Gringos aufrüsten". In Vorbereitung der Konferenz patrouillieren in Cali Armeefahrzeuge und Soldaten. Kolumbiens Staatschef Petro erklärte am Samstag zu dem Aufruf des EMC, der Konferenz fernzubleiben: "Die Sicherheit der COP16 ist garantiert."
Der EMC ist die größte Splittergruppe, die sich nicht an das Friedensabkommen von 2016 gebunden sieht, das zur Entwaffnung der Farc nach ihrem jahrzehntelangen Kampf geführt hatte.
Präsident Petro rechtfertigte das militärische Vorgehen gegen die Guerilla-Splittergruppe. "Indem der EMC die Zivilbevölkerung unter Beschuss nimmt, zwingt er uns nach dem Prinzip der Verhältnismäßigkeit, seine Truppen unter Beschuss zu nehmen", erklärte er auf X. Er rief die EMC-Kämpfer auf, "zum Wohle des kolumbianischen Volkes Frieden zu schließen".
Dem EMC gehören Schätzungen zufolge rund 3500 Kämpfer an. Die Guerilla-Gruppe ist am Drogenhandel und am illegalen Bergbau beteiligt und kämpft sowohl gegen die kolumbianische Armee als auch gegen konkurrierende Drogenbanden.
F.Bennett--AMWN