-
Pflege: Ost-Ministerpräsidenten erhalten Zuspruch für Kritik an geplanter Reform
-
Gericht bestätigt Ausweisung von Syrer nach Angriff auf Polizist
-
Russischer Oppositionspolitiker Nadeschdin nach Frankreich ausgereist
-
Wiederwahl? Wales und Co. entziehen Infantino Unterstützung
-
Fahrerassistenzsysteme bei Einsatzfahrten: Polizeigewerkschaft warnt vor Risiken
-
Baum gefällt: Biber blockiert in Sachsen vorübergehend Bahngleise
-
Waldbrände in Griechenland: Wind lässt nach - Löschflugzeuge wieder im Einsatz
-
Kritik an Abschaffung der "Rente mit 63" wird lauter - auch bei der SPD
-
Ausweisung aus Frankreich: Russische Journalistin Fedorova bereits im Ausland
-
"Ich habe noch Hunger": Dzeko verlängert auf Schalke
-
Nach CSD-Anschlag in Berlin: Vier Gefährder tragen laut Senatorin Fußfesseln
-
Notaufstieg aus rund 80 Metern: Zwei Tote bei Tauchunfall in Bodensee
-
Aussicht auf neue Iran-Gespräche: Kurse in Europa steigen - Dax auf Rekordhoch
-
Von der Leyen fordert nach Massenandrang auf Ceuta "geschlossenes Vorgehen" der EU
-
Zwei Morde im Abstand weniger Stunden: Höchststrafe für 38-Jährigen in Hessen
-
Aufforderung zu Ausreise: Anzeige nach falschen Schreiben von Magdeburger Ausländerbehörde
-
Lebenszeichen von Suu Kyi: Myanmars Ex-Regierungschefin trifft Rotkreuz-Vertreter
-
Ukrainischer Verlag: Acht Millionen Bücher durch russischen Angriff verbrannt
-
Bericht: Preis für Deutschlandticket könnte ab 2027 auf 66,40 Euro steigen
-
Unter Drogen stehende Nackte greift in Nürnberg Passanten und Polizisten an
-
Waldbrände vernichten hunderte Häuser in der Stadt Spokane im Nordwesten der USA
-
DFB: Ermittlungen im "Fall Freigang" dauern noch an
-
Nordrhein-Westfalen: Frau will lebende Schlange in Zugmülleimer entsorgen
-
Gyros im Olympia-Grill: BVB stellt Karetsas vor
-
Trump kündigt Iran-Gespräche an - mögliche Deeskalation beflügelt Börsen
-
Nach Bankeinbruch in Gelsenkirchen: Ermittler lassen Schließfachinhaber vorführen
-
Gericht in Frankreich weist Antrag russischer Journalistin gegen Ausweisung ab
-
BitMart、説明を迫られる:SNC SCANDIC COINの出金は8日経っても依然としてTXIDなし
-
설명 압박에 직면한 BitMart: 8일이 지나도 여전히 TXID가 없는 SNC SCANDIC COIN 출금
-
BitMart تحت ضغط لتقديم توضيحات: عمليات سحب عملة SNC SCANDIC COIN لا تزال بدون معرّف المعاملة (TXID) بعد مرور ثمانية أيام
-
BitMart змушений надати пояснення: виплати в SNC SCANDIC COIN через вісім днів досі без TXID
-
BitMart вынужден давать объяснения: выплаты в SNC SCANDIC COIN по-прежнему не имеют TXID спустя восемь дней
-
Verbraucherschützer kritisieren Preisstruktur der Bahn als zu komplex
-
Trumps Justizminister Blanche räumt Hürde für Ernennung aus dem Weg
-
BitMart 面臨解釋壓力:SNC SCANDIC COIN 提現八天後仍無 TXID
-
UEFA droht Infantino mit rechtlichen Schritten
-
Mehr als tausend Juristen fordern AfD-Verbotsverfahren
-
Elektroautos werden wieder teurer - Söder für E-Auto-Prämie auch für größere Pkw
-
BitMart unter Erklärungsdruck: SNC SCANDIC COIN Auszahlungen nach acht Tagen weiter ohne TXID
-
Anklage gegen mutmaßlichen Gründer von weltweit führender Drogenhandelsplattform
-
Popstar Ariana Grande kündigt Auszeit an
-
Wiederwahl? Wales und England entziehen Infantino Unterstützung
-
Perfekt: Pogacar startet bei der Vuelta
-
Neuer "Spider-Man"-Film legt zweitbesten Kinostart aller Zeiten hin
-
Sicherheitsbehörden: Mächtige KI-Systeme verschärfen Bedrohungslage
-
45-Jähriger soll Partnerin getötet haben - Festnahme in Nordrhein-Westfalen
-
EM: Bleyer gewinnt Silber in der Freien Kür
-
Offenbar neue Iran-Gespräche: Kurse in Europa steigen - Dax auf Rekordhoch
-
Wales entzieht Infantino Unterstützung für Wiederwahl
-
Bergsteiger verunglückt an Jubiläumsgrat nahe der Zugspitze tödlich
Verfassungsschutz: Gefährdung durch Rechtsextremismus in Thüringen weiter groß
Rechtsextremismus stellt in Thüringen laut dem Landesverfassungsschutz weiterhin eine große Gefährdung der Demokratie dar. Insgesamt 2880 Anhänger werden der rechtsextremistischen Szene in Thüringen zugeordnet, wie das Landesinnenministerium in seinem am Donnerstag veröffentlichten Verfassungsschutzbericht für 2023 mitteilte. Im Jahr 2022 waren es 2400 Anhänger gewesen.
Die von extremistischen Akteuren bedienten Themen reichten 2023 demzufolge vom russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und dem Nahostkonflikt über Migration und die Wirtschaftslage in Deutschland bis hin zur Energie- und Klimapolitik. Dabei sei eine gezielte Desinformation feststellbar. Im Fokus stehe der häufig als "System" abgewertete Staat - mit dem Ziel, ein vorgebliches Scheitern des Staats zu propagieren.
Im Spektrum der rechtsextremistischen Parteien dominiert den Angaben zufolge der Thüringer AfD-Landesverband. Dies zeige sich in einem Anstieg auf etwa 1650 Mitglieder. Im Jahr 2022 waren es 1300 Mitglieder gewesen.
Der AfD-Landesverband verfolge dabei ein völkisch-nationalistisches Ziel und strebe ein ethnisch-homogenes Staatsvolk an. Den Verfassungsschützern zufolge äußern sich in den Forderungen des Landesverbands nach "millionenfacher Remigration" und "Rückabwicklung" von erworbenen deutschen Staatsangehörigkeiten rassistische und rechtsstaatswidrige Positionen. Die Jugendorganisation Junge Alternative Thüringen folge diesem Kurs mit Parolen wie "Deutsche Jugend fordert Remigration", hieß es weiter.
Dem Verfassungsschutzbericht zufolge ist zudem erkennbar, dass ein nationalsozialistischer Sprachgebrauch innerhalb der Partei zur Verharmlosung der NS-Zeit insgesamt beiträgt und Unsagbares dadurch scheinbar salonfähig wird. Die AfD ziele darauf ab, den politischen Debattenraum für rechtsextremistische Positionen zu öffnen.
Demgegenüber erreichen weitere in Thüringen vertretene rechtsextremistische Parteien kaum mehr eine öffentliche Wahrnehmung. Dazu zählen etwa Parteien wie die Heimat, ehemals NPD, oder Der III. Weg. Dort verharrten die Anhängerzahlen auf niedrigem Niveau.
Einen deutlichen Zuwachs verzeichnete das parteiunabhängige und weitgehend unstrukturierte rechtsextremistische Spektrum. Die Anhängerzahl stieg 2023 um 130 Anhänger. Auch sei ein gewisses Maß an öffentlichkeitswirksamer Betätigung feststellbar.
Rechtsextremistische Musikfestivals wurden durch repressive Maßnahmen seit 2019 eingedämmt. Nach den Jahren der Coronapandemie und den entsprechenden Schutzmaßnahmen erfahren jedoch kleinere Musikveranstaltungen wieder deutlichen Zuspruch. In Thüringen fanden 2023 demzufolge mehr als 20 Liederabende statt. Zwei rechtsextremistische Konzerte wurden polizeilich aufgelöst.
Auffällig sei dabei, dass rechtsextremistische Liedermacher versuchten, in Graubereiche vorzudringen. Die in Teilen der Bevölkerung bestehende allgemeine Unzufriedenheit findet sich in den Liedtexten wieder und wird zielgerichtet verstärkt.
Der Landesverfassungsschutz wies zudem auf eine Gefahr durch regional aktive Einzelakteure hin. Sie würden das vorgebliche Engagement für ihre Heimatregion mit der Verbreitung rechtsextremistischer Botschaften verbinden und mit ihren Aktionen zunehmend auch kommerzielle Interessen verfolgen. Damit erfahren sie mehr Zuspruch in Teilen der Bevölkerung als früher.
Die Zahl der sogenannten Reichsbürger und Selbstverwalter bewegt sich mit tausend Anhängern ebenfalls auf hohem Niveau. Die Szene und ihre Ideologie sei dabei äußerst heterogen. Ihre Vorstellungen sind von einem tiefen Misstrauen gegenüber dem Staat und einem Verschwörungsglaube geprägt. Die daraus abgeleitete Selbstermächtigung reicht demnach teils bis zur Gewaltandrohung gegenüber Behördenvertretern oder zu Umsturzplänen unter Einsatz von Waffengewalt.
P.Silva--AMWN