-
Henseleit: "Sollte einfach nicht sein"
-
Waldbrände richten schwere Verwüstungen in Spokane im Nordwesten der USA an
-
Trump kündigt noch für Montag neue Gespräche mit dem Iran an - Ölpreise sinken
-
"Das ist Unsinn": Zverev kritisiert Masters-Format
-
Argentiniens Präsident Milei bekräftigt Attacken gegen Brasiliens Staatschef Lula
-
Japanische Währung: Trump bestätigt Eingreifen der USA zur Stützung des Yen
-
Ariana Grande zieht sich aus Musical-Projekt in London zurück
-
Trump kündigt für Montag neue Gespräche mit dem Iran an
-
Hainer zu FIFA: "Grober Verstoß gegen Corporate Governance"
-
Mindestens 14 Tote bei gegenseitigen Angriffen Russlands und der Ukraine
-
Selbstmordanschlag während Demonstration in Pakistan: 13 Menschen getötet
-
Lula als Präsidentschaftskandidat für Wahl im Herbst in Brasilien gekürt
-
British Open: Henseleit verpasst Major-Sieg dramatisch
-
Waldbrände: Zwei Tote bei Zusammenstoß zweier Löschhubschrauber in Griechenland
-
EM: Hentschel/Avila Sanchez holen Bronze
-
Tour de France Femmes: Wiebes mit dem zweiten Streich
-
Neun Tote bei Selbstmordanschlag während Demonstration in Pakistan
-
Nach WM-Kontroverse: Spanische Sängerin Rosalía entschuldigt sich bei argentinischen Fans
-
Söder: Kanzler Merz steht "sehr stabil und stark"
-
EM: Platz sieben für Mixed-Duett Guisard/Wiehn
-
Neuer britischer Premier Burnham möchte schriftliche Verfassung für sein Land
-
Zwei Löschhubschrauber in Griechenland verunglückt
-
Bas: SPD muss sich neu aufstellen und sichtbarer werden
-
Bas: Kommissionsempfehlungen für Rentenreform kein Wunschergebnis
-
Hitze hat Deutschland weiter im Griff - zum Wochenende Abkühlung in Sicht
-
Trump setzt Iran-Angriffe nach seiner vorherigen Eskalationsdrohung vorerst aus
-
Betrugsversuch: 103-Jährige delegiert falschen Wasserwerker am Nacken aus Wohnung
-
Waldbrände in Griechenland fressen sich weiter fort - Flammenmeer westlich von Athen
-
Niedrigwasser: Rheinpegel sinken an mehreren Orten auf Tiefststand
-
Nach CSD-Anschlag: Union dringt auf rasche Konsequenzen
-
Zeidler zum vierten Mal Europameister
-
Traktor stürzt in Wassergraben: 39-Jährige stirbt in Niedersachsen
-
Holocaust-Gedenktag für Sinti und Roma: Besserer Schutz für Minderheit angemahnt
-
Fifa-Chef Infantino trotz Investoren-Rückziehers weiter massiv unter Druck
-
Zivilschutz: 16 Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen am Wochenende
-
Streit im Nürnberger Flughafen eskaliert: Elf Passagiere von Flug ausgeschlossen
-
Erneuter Gefängnisaufstand in Sri Lanka - Hunderte Soldaten im Einsatz
-
Neugebauer vor EM: "Alles geben, alles raushauen!"
-
Gedenktag: Mahnungen zu besserem Schutz für Sinti und Roma
-
Mehr als 12.000 Hektar Land durch Waldbrände in Griechenland zerstört
-
SPD-Generalsekretär fordert höhere Erbschaftsteuer und Vermögensteuer
-
Amiri bleibt in Mainz: "Auf jeden Fall"
-
Messi kehrt zurück, Lewandowski trifft doppelt
-
Trump: USA und Israel setzen neue Angriffe auf den Iran aus
-
Tebas fordert Infantinos Rücktritt: "Spitze des Eisbergs"
-
Brandt nach Ajax-Wechsel: "Für mich der richtige Schritt"
-
Streit um Migrationskrise in Ceuta: Sondersitzung der EU-Innenminister am Dienstag
-
Wadephul: EU-Kommission muss Schutz der Außengrenzen "absolute Priorität" einräumen
-
Trump: USA und Israel verzichten vorerst auf neue Angriffe auf den Iran
-
"Mit KI erstellt": Neue EU-Regeln für Künstliche Intelligenz treten in Kraft
Erster Labour-Haushalt: Steuererhöhungen bei verbesserter Wirtschaftsprognose
Die britische Labour-Regierung hat für ihren ersten Haushalt seit ihrem Erdrutschsieg bei der Wahl im Juli Steuererhöhungen im Volumen von 40 Milliarden Pfund (knapp 48 Milliarden Euro) angekündigt. Ein Großteil davon solle durch Erhöhung des Arbeitgeberanteils für die Sozialversicherung aufgebracht werden, sagte Finanzministerin Rachel Reeves am Mittwoch. "Ich stelle die Stabilität der öffentlichen Finanzen wieder her und baue unsere öffentlichen Dienste wieder auf", versicherte sie.
Durch die erhöhten Arbeitgeberanteile will die Regierung 25 Milliarden Pfund an zusätzlichen Steuereinnahmen generieren, führte die Ministerin aus. Zudem sollen höhere Erbschaftsteuern Haushaltseinnahmen von zwei Milliarden Pfund bringen. Auch will die Regierung die Steuern auf Kapitalerträge auf maximal 24 Prozent erhöhen sowie Immobilieneigentum stärker besteuern.
Die Labour-Regierung hatte zuvor bereits angekündigt, die Mehrwertsteuer für Privatschulen zu erhöhen. Für viel Unmut in der eigenen Partei und Kritik von den Konservativen sorgte der Plan, die Heizkostenzuschüsse für Millionen Rentnerinnen und Rentner zu kürzen. "Wir müssen die wirtschaftliche Stabilität des Landes wiederherstellen und die vergangenen 14 Jahre hinter uns lassen", rechtfertigte Reeves die Entscheidungen.
Labour-Chef und Premier Keir Starmer hatte nach seinem Amtsantritt verkündet, die konservative Vorgängerregierung habe nach 14 Jahren an der Regierung ein "schwarzes Loch" von 22 Milliarden Pfund in den Staatsfinanzen hinterlassen. Die konservativen Tories wiesen dies als "Erfindung" zurück.
Reeves konnte am Mittwoch zeitgleich eine verbesserte Wirtschaftsprognose vorstellen: Das britische Bruttoinlandsprodukt werde 2024 um 1,1 Prozent wachsen und 2025 um zwei Prozent, sagte die Finanzministerin.
Die Haushaltsaufsichtsbehörde hatte im März noch mit Wachstumsraten von 0,8 Prozent für das laufende und 1,9 Prozent für das kommende Jahr gerechnet. Auch die in diesem Monat herausgegebene Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) ging von einem Wachstum von 1,1 Prozent in diesem Jahr aus.
Reeves betonte, die einzige Möglichkeit, das Wirtschaftswachstum weiter anzukurbeln, seien "Investitionen, Investitionen, Investitionen". So werde der angeschlagene öffentliche Gesundheitsdienst NHS im laufenden und kommenden Jahr 22,6 Milliarden Pfund zusätzlich erhalten, kündigte sie an. Insgesamt sollen in den kommenden fünf Jahren Investitionen in Höhe von 100 Milliarden Pfund in die öffentliche Daseinsvorsorge und die Infrastruktur fließen.
Starmer hatte angekündigt, die Konsolidierung des Haushalts durch Steuererhöhungen solle nicht zu Lasten der "arbeitenden Bevölkerung" gehen. Trotzdem schwor er seine Partei und das Land beim ersten Labour-Parteitag nach dem Wahlsieg im September auf eine "Durststrecke" ein. Unter anderem wegen seines Festhaltens an einer Obergrenze für das Kindergeld sowie fehlender Steuererhöhungen für Superreiche geriet er bei Parteilinken in die Kritik.
A.Rodriguezv--AMWN