-
Henrichmann schließt Unruhestiftung durch "ausländische Kräfte" nicht aus
-
Mehr Eisbrecher und Unterseekabel: EU stellt neue Arktisstrategie vor
-
Ausschreitungen in Frankreich: Innenminister mit Manipulationsvorwurf konfrontiert
-
Mecklenburg-Vorpommern: AfD-Kandidat scheitert bei Landtagspräsidentenwahl
-
Bundesnetzagentur leitet Verfahren gegen Öko-Stromanbieter Grüüün ein
-
Stromausfall sorgt für Störungen bei Google-Diensten - britische Banken betroffen
-
Berliner Polizei prüft WhatsApp-Aufnahmen eines Beamten
-
Trump erwägt Dreiergipfel mit Putin und Xi
-
Schwedisches Königshaus serviert nordisches Menü beim Staatsbankett
-
Model Sahara Ray stirbt mit 34 Jahren
-
Hegseth trifft Netanjahu kurz vor Israels Parlamentswahl
-
Mercedes baut Oldtimer-Angebot am Standort Fellbach aus
-
Rot-Grün-Rot in Berlin verständigt sich auf Koalitionsgespräche
-
Dobrindt verschärft Deutschtests wegen wachsender Betrugsvorwürfe
-
Österreichische Ministerin kritisiert Berliner Migrationspläne
-
Union greift Berliner SPD nach rot-grün-roten Sondierungen an
-
Musk verspricht jedem Kind in den USA eine SpaceX-Aktie
-
Trump nutzt Frankreichs Unruhen im Wahlkampf in Kansas
-
Tom-Cruise-Satire „Digger“ bleibt trotz Kampagne hinter Erwartungen
-
Alltag in Magdeburg wird zum Schauplatz politischer Missverständnisse
-
Russische Luftangriffe verkürzen in Kyjiw die Zeit bis zum Schutzalarm
-
Hubertus Heil schließt Kandidatur für SPD-Vorsitz nicht aus
-
Investitionsgipfel in Berlin bringt Regierung und Großunternehmen zusammen
-
Europäische Protestwelle erhöht den Druck auf die EU-Spitze
-
Biologin warnt vor technischen Eingriffen in komplexe Ökosysteme
-
Israels Wirklichkeit entzieht sich einfachen deutschen Zuschreibungen
-
Dreizehnjähriger spielt Klavier auf dem Teufelstisch im Bodensee
-
Mercedes erweitert Classic Center in Fellbach deutlich
-
SEK nimmt Mann nach Schüssen in Oberfischach fest
-
Lehrkräftemangel trifft Förderschulen in Baden-Württemberg besonders stark
-
Berliner Linke berät über möglichen Ausschluss von Vanessa Emde
-
Frankreich verhängt nach Ausschreitungen örtliche Ausgangssperren
-
RNZ-Leser halten die Farben des Herbstes im Neckar-Odenwald-Kreis fest
-
Motsi Mabuse berichtet von Alltagsrassismus in Deutschland
-
Zehn Jahre nach BASF-Unglück bleibt juristische Aufarbeitung umstritten
-
EU-Reaktionen auf Frankreichs Proteste offenbaren unterschiedliche Maßstäbe
-
Macron setzt nach landesweiten Protesten auf schärfere Sicherheitsmaßnahmen
-
Berliner Koalitionspläne verschärfen Streit über den Linke-Landesverband
-
Europas Ukraine-Kurs gerät angesichts neuer US-Signale unter Druck
-
Deutsche Industrie verlor seit 2019 fast 500.000 Arbeitsplätze
-
Debatte über eine KI-Abgabe stößt auf praktische Steuerfragen
-
Ukraine-Krieg: Selenskyj sucht in Oslo Verständigung mit US-Unterhändler Witkoff
-
Kassenärzte warnen vor längeren Wartezeiten - Kritik von Kassen und Patientenschützern
-
Mutmaßlicher Geisterfahrer nach Unfall in Bayern wegen Mordversuchs in Haft
-
US-Außenminister Rubio hält Handelseinigung mit Indien für greifbar
-
Angriff mit Auto auf australische Abgeordnete: 43-Jähriger angeklagt
-
Bitkom: Jeder Fünfte häufig von Nachrichtenflut in Chats überfordert
-
FC Bayern: Neuer trainiert - Kompany und Kimmich fehlen
-
Eine Million Euro Schaden: Mutmaßlich betrügerischer Anwalt in Niedersachsen in Haft
-
Abgeordnete meldet sich krank: Berliner Linksfraktion vertagt Entscheidung zu Emde
UNO ruft zu dringend benötigten Spenden gegen Hungersnot im Südsudan auf
Die Vereinten Nationen haben die Weltgemeinschaft am Freitag zu schnellen Finanzhilfen für den Kampf gegen die Hungersnot im Südsudan aufgerufen. Angesichts leerer Nahrungsmittelvorräte, explodierender Betriebskosten und Millionen von hungernden Menschen benötigt das UN-Welternährungsprogramm (WFP) nach eigenen Angaben Spenden in Höhe von 404 Millionen US-Dollar (372 Millionen Euro). Andernfalls seien die Hilfslieferungen für das ostafrikanische Land im kommenden Jahr gefährdet, hieß es.
"Es kann Monate dauern, bis die zugesagten Spendengelder in Nahrungsmittel für die hungrigen Menschen im Südsudan umgewandelt werden", erklärte der stellvertretende Landesdirektor des WFP für den Südsudan, Shaun Hughes. Das eingeschränkte Straßennetz des Landes sei die meiste Zeit des Jahres unpassierbar – insbesondere im Osten und im Zentrum des Landes, wo die Ernährungsunsicherheit am höchsten sei.
Ohne frühzeitige Finanzierung müsse das UN-Welternährungsprogramm Ende des Jahres erneut auf teure Abwürfe von Hilfsgütern aus der Luft zurückgreifen. "Jeder Dollar, der für Flugzeuge ausgegeben wird, ist ein Dollar, der nicht in Nahrungsmittel für hungrige Menschen fließt", erklärte Hughes. Wenn die Mittel noch vor Ende dieses Jahres eingingen, könnte das WFP während der Trockenzeit von Dezember bis April Nahrungsmittel durch Straßentransporte ans Ziel bringen.
Aufgrund der Häufung globaler Krisen sind auch die Ressourcen des UN-Welternährungsprogramms knapp geworden. Teilweise konnten in diesem Jahr nur 2,7 Millionen der 7,1 Millionen vom Hunger betroffenen Menschen versorgt werden - die meisten davon nur mit halben Rationen. Mit 56 Prozent der Bevölkerung sind laut WFP mehr als die Hälfte der Menschen im Südsudan von einer Hungersnot betroffen.
Die Lage wird sich laut der UN-Organisation voraussichtlich noch verschärfen. Der Südsudan kämpft mit einer hohen Inflation und Überschwemmungen. Zudem kommen immer mehr Geflüchtete aus dem Nachbarland Sudan ins Land, in dem seit anderthalb Jahren ein Bürgerkrieg tobt.
Seit seiner Unabhängigkeit im Jahr 2011 leidet der Südsudan unter politischen und wirtschaftlichen Krisen, gewaltsamen Konflikten und Klimakatastrophen.
F.Schneider--AMWN