-
Nach Brand auf Armeestützpunkt in Kanada: 19 Verletzte laut Behröden in "kritischem Zustand"
-
Trump legt inmitten von Rechtsstreit um Golfplatz Pläne für Neugestaltung vor
-
Bundesverteidigungsminister Pistorius kritisiert Linke, Grüne und SPD in Berlin
-
Trump verteidigt Aussetzen von Sanktionen gegen Russland gegen Kritik
-
"Wut und Scham": Gewaltexzesse bei Protesttag senden Schockwelle durch Frankreich
-
Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstranten in Mailand
-
Macron zu "ungezügelter" Gewalt: "Wir alle empfinden Wut und Scham"
-
Auswärtiges Amt ruft Deutsche in Frankreich zu "umsichtigem" Verhalten auf
-
Zusammenstöße zwischen Polizei und Jugendlichen in Mailand
-
Macron zu Gewaltexzessen: "Wir alle empfinden Wut und Scham"
-
SPD-Vorsitz: Hubertus Heil schließt Kandidatur nicht aus
-
Historischer Fehlstart: Gladbach verliert auch den Krisengipfel
-
Neue Ausschreitungen in Paris - Jugendliche in Mulhouse verliert Auge
-
Carney: Vier Soldaten bei Brand auf Armeestützpunkt im Westen Kanadas getötet
-
Auf eigenen Wunsch: Krösche bei Frankfurt freigestellt
-
Selenskyj: USA liefern wieder Geheimdienstinformationen an die Ukraine
-
Neue Ausschreitungen in Paris - Spezialeinheit der Polizei im Einsatz
-
Tischtennis: Kaufmann verpasst EM-Gold
-
Kurz vor Wahl in Israel: Trump stellt sich demonstrativ hinter Netanjahu
-
Bayern wieder vorbei: Freiburg patzt in Leverkusen erstmals
-
Zerstörter Zaun am Flughafen Leipzig: Vorfall bleibt nach Polizeieinsatz Rätsel
-
Welle der Gewalt bei Protesten gegen Lebenshaltungskosten erschüttert Frankreich
-
Selenskyj: USA liefern wieder Geheimdienstinformationen an Ukraine
-
Tierschützer retten dutzende Orang-Utans vor Waldbränden in Indonesien
-
Hunderte Menschen demonstrieren erneut gegen Regierung in Albanien
-
Tischtennis-EM: Qiu verliert im Halbfinale
-
Facharzttermine: Koalition will bei Wartezeiten für Kassenpatienten handeln
-
Dresden schlägt Magdeburg im Ost-Duell
-
EU verurteilt Siedler-Angriff auf europäische Diplomaten scharf
-
Zaun an Leipziger Flughafen beschädigt: Polizei sucht Ursache
-
Rot-Grün-Rot will in Berlin regieren - Scharfe Kritik aus der Union
-
Tischtennis: Kaufmann nach Sieg über Mittelham im EM-Finale
-
Dortmund bangt nach torlosem Remis um Karetsas
-
SPD-Frauen werfen Union persönliche Angriffe auf Schwesig vor
-
Junge Union und Merz streiten über Rente und Kurs der CDU
-
Hannover holt gegen St. Pauli ersten Punkt unter Wagner
-
Chinas Dieselausfuhren steigen auf Dreijahreshoch
-
AMG bringt elektrischen GT SUV mit drei Motoren und 1196 PS
-
Trump stoppt neue Russland-Sanktionen und stößt im Kongress auf Kritik
-
Leonberg lädt zur 18. Ausbildungsbörse Interkom
-
Mannheim: 25-Jähriger nach gewaltsamem Tod einer Frau festgenommen
-
Türkische Behörden übernehmen oppositionellen Sender Halk TV
-
Kalifornien stimmt über einmalige Vermögensteuer für Milliardäre ab
-
Tote und Verletzte bei Großbrand auf kanadischem Militärstützpunkt
-
Füllkrug rettet Werder mit Doppelpack und blockt DFB-Debatte ab
-
Flughafen Leipzig: Auto durchbricht offenbar Sicherheitszaun
-
Luftalarm in Litauen und Lettland – Rumänien schießt Drohnen ab
-
Herbstverkehr: Wildwechsel, Nebel und nasses Laub erhöhen Unfallrisiko
-
Katie Zacharia verlässt nach wenigen Tagen das Weiße Haus
-
Rot-Grün-Rot plant Mietendeckel und Vergesellschaftung in Berlin
In Baku auch nach nächtlichem Verhandlungsmarathon weiter keine Einigung in Sicht
Auf der UN-Klimakonferenz in Baku (COP29) hat sich auch nach einem weiteren nächtlichen Verhandlungsmarathon am Samstagmorgen noch keine Verständigung abgezeichnet. Umstritten waren weiterhin vor allem Umfang und Ausgestaltung des geplanten neuen globalen Rahmens für die Finanzierung von Klimaschutz und Anpassung an Klimafolgen. Die EU drang zudem nach Angaben aus Verhandlungskreisen auf klarere Aussagen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen.
Am Freitag war ein Vorschlag der aserbaidschanischen Präsidentschaft, wonach die jährlichen Beiträge in erster Linie der Industriestaaten zur Klimafinanzierung bis 2035 auf 250 Milliarden Dollar ansteigen sollen, vor allem von Seiten der Entwicklungsländer schroff abgelehnt worden. "Es ist eine Schande, so einen Text vorzulegen", sagte die Klimabeauftragte der von Überflutung bedrohten Marshall-Inseln, Tina Stege. Afrikanische Delegierte bezeichneten den Vorschlag als "völlig unannehmbar".
Ein zunächst von der Präsidentschaft für den frühen Samstagmorgen genannter Termin für die Vorlage neuer Beschlussentwürfe wurde wieder zurückgezogen. Auch eine Plenarsitzung wurde zunächst nicht angesetzt. Stattdessen fanden interne Beratungen der unterschiedlichen Staatengruppen statt, darunter auch der EU.
Aktuell beträgt der Beitrag der Industriestaaten zur Klimafinanzierung 100 Milliarden Dollar (95,8 Milliarden Euro), ein Teil davon als Kredit sowie aus privaten Quellen. UN-Experten brachten eine Zahl von 300 Milliarden Dollar für den Finanzrahmen ins Gespräch, was am Freitagabend auch von der brasilianischen Delegation aufgegriffen wurde. Der Vorschlag der Präsidentschaft enthielt auch ein weitergehendes Finanzierungsziel von insgesamt 1,3 Billionen Dollar bis 2035, allerdings mit sehr vagen Angaben, wo dieses Geld herkommen soll.
Die Industriestaaten dringen vor allem auf eine Verbreiterung der Geberbasis für den Finanzrahmen und auf eine Bekräftigung der Beschlüsse der UN-Konferenz 2023 in Dubai zur Abkehr von fossilen Energieträgern und zum Ausbau erneuerbarer Energien. Folgen und Schäden durch den Klimawandel "können wir gar nicht mehr bezahlen, wenn wir nicht in Richtung 1,5 Grad kommen", mahnte die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) zur Senkung der Emissionen. Sie forderte zudem erneut, dass sich "auch neue große Emittenten, die sich das leisten können", insbesondere China, an der Klimafinanzierung beteiligen müssten.
S.Gregor--AMWN