-
Zivilschutz: 20 Tote und dutzende Vermisste bei Einsturz von Gebäude im Gazastreifen
-
CDU-Ministerpräsidenten warnen vor Personaldebatten - gemeinsame Erklärung
-
Korruptionsprozess gegen französische Ex-Ministerin Dati hat begonnen
-
Karetsas wieder im Dortmunder Mannschaftstraining
-
Karetas wieder im Dortmunder Mannschaftstraining
-
CDU-Ministerpräsident Rhein fordert Ende der Ausgrenzung der AfD
-
Nordrhein-Westfalen: 88-Jähriger in Leverkusen von Zug erfasst und getötet
-
Philippinischer Ex-Präsident Duterte erscheint erstmals vor Internationalem Gericht
-
Forderungen nach langsamerer KI-Entwicklung werden lauter
-
Vor Abgeordnetenhauswahl in Berlin: Angriffe auf Wahlstände von CDU und AfD
-
Engere Partnerschaft mit Kanada: Von der Leyen schlägt "assoziierte" EU-Mitgliedschaft vor
-
Gericht: Gefühlte deutsche Identität begründet keinen Anspruch auf Grundsicherung
-
Kommunalwahl in Niedersachsen: CDU auch auf Gemeindeebene stärkste Kraft
-
Streit um Swingerparty-Artikel: Gericht gibt Stadtrat in Baden-Württemberg recht
-
Richterbund: Plan gegen Extremismus "sinnvoll" - Schlagkräftigere Justiz nötig
-
Herztod: Mehr als 200.000 Menschen starben 2024 an Herzkrankheiten
-
Spritpreis-Entlastung: Unions-Fraktionschef Frei schlägt Mehrwertsteuersenkung vor
-
Kosovos Ex-Präsident Thaci wegen Kriegsverbrechen zu 25 Jahren Haft verurteilt
-
Formel-1-Kalender: Türkei und Portugal neu dabei
-
Social Media Verbot: Von der Leyen schlägt Altersgrenze von 13 Jahren vor
-
Ex-Kanzler Scholz dabei: 37 frühere Spitzenpolitiker kritisieren weltweite Ungleichheit
-
Ex-Kanzler Scholz dabei: 37 frühere Spitzenpolitiker kritisieren in Ungleichheit
-
CDU-Ministerpräsidenten stellen sich gemeinsam hinter Bundeskanzler Merz
-
Bedrohte Sumatra-Elefanten wegen Waldbränden in Indonesien noch stärker gefährdet
-
Insolvenzverwalter gewinnt in Streit um vorläufigen Rechtsschutz vor Verfassungsgericht
-
ÖPNV-Vergleich: Deutschland fällt in Europa leicht auf Rang fünf zurück
-
Von der Leyen schlägt "assoziierte" EU-Mitgliedschaft für Kanada vor
-
Serie A: Tedesco nicht mehr Trainer in Bologna
-
Inbetriebnahme von LNG-Terminal in Stade in Vorbereitung
-
Von der Leyen schlägt Social-Media-Verbot für Kinder unter 13 Jahren vor
-
Bahn kündigt Direktverbindung von München nach Mailand und Rom ab Sommer 2027 an
-
Nach vier Jahren Bauzeit: Neuer Kanal in China soll Handel deutlich erleichtern
-
Benzinpreis auf neuem Allzeithoch - Dieselpreis ganz knapp davor
-
Von der Leyen schlägt "assoziierte" EU-Mitgliedsschaft für Kanada vor
-
Nach CSD-Anschlag: Regierung legt Zehn-Punkte-Plan gegen islamistischen Terrorismus vor
-
Französische Filmikone Sophie Marceau findet sich alt genug für Großmutterrolle
-
US-Senator Sanders und ehemaliger Trump-Berater Bannon warnen vor KI
-
Anklage gegen IS-Mitglied in Frankfurt am Main erhoben
-
Regionalliga-Reform: Bayern-Boss Dreesen unterstützt DFB
-
Wegen Terrorverdachts: Zwei eritreische Regierungsgegner in Untersuchungshaft
-
24 Jahre nach Mord an Baggersee in Niedersachsen: Drei weitere Männer verurteilt
-
ADAC-Bilanz: Mehr als 128.000 Staus auf Autobahnen in diesjährigen Sommerferien
-
Erneuter Schiffsunfall an Eisenbahnbrücke in Elsfleth in Niedersachsen
-
Unions-Fraktionschef Frei will Sofortmaßnahmen gegen hohe Spritpreise zum 1. Oktober
-
Meta-Chef Zuckerberg lehnt Verlangsamung der KI-Entwicklung ab
-
Zwei Tote bei Brand in Wohnhaus in Baden-Württemberg
-
Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Umfrage sieht SPD knapp hinter AfD
-
Volleyballer mit "positiver Energie" ins Achtelfinale
-
"Rote Linie": Saudi-Arabien wirft Huthi-Miliz Angriff auf heilige Stadt Mekka vor
-
DAK-Report: Große Mehrheit im Urlaub trotz Rekordhitze gut erholt
Russland meldet "vollständige" Einnahme von Stahlwerk in Mariupol
Russland hat nach der Kapitulation der letzten verbliebenen ukrainischen Soldaten im Stahlwerk von Mariupol die völlige Einnahme des Industriekomplexes gemeldet. Präsident Wladimir Putin sei von Verteidigungsminister Sergej Schoigu über "das Ende des Einsatzes und die vollständige Befreiung" des Asow-Stahlwerks und der strategisch wichtigen Hafenstadt im Südosten der Ukraine informiert worden, teilte Igor Konaschenkow, Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums auf Telegram am Freitag mit. Zuvor hatten die ukrainischen Streitkräfte nach wochenlangen, erbitterten Kämpfen die Verteidigung der Stadt aufgegeben.
Am Freitag habe sich "die letzte Gruppe von 531 Kämpfern ergeben", erklärte der Sprecher. Insgesamt hätten sich seit Montag 2439 "Nazis" des Asow-Regiments und ukrainische Soldaten ergeben. "Die unterirdischen Anlagen der Fabrik, in denen sich die Kämpfer versteckt hielten, stehen nun vollständig unter der Kontrolle der russischen Streitkräfte."
Der Anführer des Asow-Regiments sei in einem "gepanzerten Spezialfahrzeug" aus der Fabrik gebracht worden, um ihn vor "dem Hass der Einwohner von Mariupol und ihrem Wunsch, ihn zu bestrafen" zu schützen, fügte Konaschenkow hinzu. Das Asow-Regiment ist eine ehemals rechtsextreme Einheit, die inzwischen in die ukrainische Nationalgarde integriert wurde und für den Mut ihrer Kämpfer bekannt ist.
Zuvor hatten am Freitag die letzten ukrainischen Kämpfer in dem Industriekomplex erklärt, sie hätten die Anordnung aus Kiew erhalten, die Verteidigung der Stadt einzustellen. Die ukrainische Militärführung habe den Befehl gegeben, "das Leben der Soldaten unserer Garnison zu retten", sagte Asow-Kommandeur Denys Prokopenko in einer Videobotschaft.
Russland hatte bereits im April nach wochenlanger Belagerung erklärt, die Kontrolle über Mariupol im Südosten des Landes übernommen zu haben. Allerdings hatten sich hunderte ukrainische Soldaten im Tunnelsystem unter dem riesigen Industriekomplex von Asow-Stahl verschanzt. Diese Woche begannen die verbliebenen Kämpfer, sich zu ergeben.
Die ukrainische Regierung hofft auf die Befreiung der Kämpfer im Rahmen eines Gefangenenaustausches. Die russischen Behörden haben jedoch wiederholt darauf hingewiesen, dass sie zumindest einen Teil von ihnen nicht als Soldaten, sondern als neonazistische Kämpfer betrachten.
Dem ukrainischen Generalstab zufolge hatte der erbitterte Widerstand in der Hafenstadt den Vormarsch der russischen Streitkräfte auf die Großstadt Saporischschja, die sich nach wie vor in ukrainischer Hand befindet, entscheidend verlangsamt.
Auch in anderen Teilen der Ostukraine verkündete Moskau Erfolge. Die "Befreiung" der Region Luhansk sei "fast abgeschlossen", sagte Verteidigungsminister Schoigu. Russland hatte die pro-russischen Separatistengebiete Luhansk und Donezk im Donbass kurz vor dem Beginn des Angriffs auf das Nachbarland am 24. Februar als eigenständig anerkannt. Teile der Regionen standen bereits seit 2014 unter der Kontrolle pro-russischer Kräfte.
In der Region Luhansk werden inzwischen nur noch die durch einen Fluss getrennten Städte Sewerodonezk und Lyssytschansk von der Ukraine kontrolliert. Beide Orte wurden heftig bombardiert, wie AFP-Reporter berichteten. Der Gouverneur von Luhansk, Serhij Gajdaj, sprach von zwölf Toten und 40 Verletzten bei Angriffen am Donnerstag. Es seien vor allem Wohnhäuser getroffen worden.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj prangerte massive Angriffe der russischen Truppen im Osten des Landes an. "Die Besatzer versuchen, den Druck im Donbass weiter zu erhöhen. Es ist die Hölle, und das ist keine Übertreibung", sagte er in einer Videobotschaft. Er warb für weitere internationale Unterstützung.
Bei einem Angriff russischer Truppen auf ein Kulturzentrum in der Stadt Losowa wurden nach ukrainischen Angaben mindestens acht Menschen verletzt. Darunter sei auch ein elfjähriges Mädchen, erklärte der Regionalgouverneur von Charkiw, Oleg Sinegubow, am Freitag. Das Zentrum in der etwa 150 Kilometer südlich von Charkiw gelegenen Stadt war laut Präsident Selenskyj erst kürzlich wiedereröffnet worden
O.Karlsson--AMWN