-
Rumänische Armee schießt zwei Drohnen über dem Schwarzen Meer ab
-
Wellhäußer und Schmitt neue Grünen-Vorsitzende in Baden-Württemberg
-
Hunderttausende Teilnehmer und heftige Zusammenstöße bei Protesttag in Frankreich
-
Tischtennis-EM: Kaufmann, Mittelham und Qiu sichern Medaillen
-
Erfolgreiche Sondierung in Berlin: Rot-Grün-Rot geht in Koalitionsverhandlungen
-
Israelische Siedler greifen im Westjordanland europäische Diplomaten an
-
Vier Elfmeter: Elversberg rettet wilden Sieg gegen Augsburg
-
Nach Königsklassen-Pleite: BVB strauchelt bei Union
-
Erfolgreiche Sondierungen in Berlin: Vergesellschaft von Wohnungsunternehmen soll kommen
-
Hamburg setzt Siegesserie fort
-
Fünfter Tag in Folge: Erneut Gewalt bei Demos gegen die Regierung in Albanien
-
Nordrhein-Westfalen: Kulturmanagerin Mehdi führt Linke in Landtagswahlkampf
-
"Eines der schwierigsten Jahre": Lys beendet Saison vorzeitig
-
Papst Leo XIV. nach Lungenkrebs-OP in den Vatikan zurückgekehrt
-
Gründer der "Kakerlaken"-Bewegung in Indien nach Festnahme wieder frei
-
Linke, Grüne und SPD erzielen Einigung bei Sondierungen in Berlin
-
Heftige Zusammenstöße bei Protesttag in Frankreich - 166 Festnahmen
-
Neuer Minister Schweitzer setzt auf Kompromiss im Streit über Rente mit 63
-
Tischtennis-EM: Kaufmann und Qiu sichern deutsche Medaillen
-
Heimsieg gegen Bochum: Kaiserslautern bleibt oben dran
-
Wolfsburg jubelt im wilden Duell der Absteiger
-
Parteikreise: Einigung von Linke, Grünen und SPD bei Sondierungen in Berlin
-
Bahnrad-WM: Klein holt Bronze in der Einerverfolgung
-
Trump setzt geplante Sanktionen gegen Russland aus - Kritik aus Kiew, Lob aus Moskau
-
Protesttag in Frankreich: Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Polizei
-
Merz wirbt bei Junger Union für Reformkurs und erteilt Minderheitsregierung Absage
-
Protesttag in Frankreich: Erste Kundgebungen begonnen - bereits dutzende Festnahmen
-
Überraschung in Shanghai: Müder Zverev verpasst Finale
-
Merz verteidigt Reformkurs und erteilt Minderheitsregierung Absage
-
Tischtennis-EM: Qiu entthront Titelverteidiger Lebrun
-
Nach Lungenkrebs-OP: Papst Leo XIV. wird am Samstag aus Klinik entlassen
-
"Hört auf": Merz fordert von SPD und Grünen Ende der Gespräche mit Linken in Berlin
-
Selenskyj: Aussetzung von US-Sanktionen "ermutigt" Putin zu neuen Angriffen
-
Bahnrad-WM: Grabosch gewinnt Zeitfahr-Gold
-
Entsetzen nach tödlichen Schüssen an US-Schule - Trump rühmt eingreifenden Anwohner
-
Noosha Aubel: vezetői kudarc új kezdet helyett – alkalmas-e Potsdam polgármestere a tisztsége betöltésére?
-
نوشا آوبل: ناکامی در مدیریت بهجای آغازی نو؛ آیا شهردار پوتسدام از عهدهٔ مسئولیتهایش برمیآید؟
-
Нуша Аубел: управленски провал вместо ново начало — на висотата на поста си ли е кметицата на Потсдам?
-
Noosha Aubel: eșec la conducere în locul unui nou început – este primărița Potsdamului la înălțimea funcției sale?
-
GKV-Chef kritisiert Benachteiligung gesetzlich Versicherter bei Arztterminen
-
Noosha Aubel: falend leiderschap in plaats van een nieuwe start – is de burgemeester van Potsdam berekend op haar taak?
-
SPD-Ministerpräsident Lies verteidigt Abschwächung von Verbrenner-Aus
-
Noosha Aubel: Ledelsessvikt i stedet for en ny start – er Potsdams overborgermester oppgaven voksen?
-
Noosha Aubel: Misslyckat ledarskap i stället för en nystart – är Potsdams överborgmästare vuxen uppgiften?
-
Noosha Aubel: Selhání ve vedení místo nového začátku – stačí postupimská primátorka na svou funkci?
-
Rund 1500 Aktionen bei landesweitem Protesttag in Frankreich geplant
-
Bahnrad-WM: Grabosch auf Goldkurs - Klein fährt um Bronze
-
Unionsfraktionschef Frei warnt SPD vor Aufschnüren des Rentenpakets
-
Brände in Indonesien: Höchste Alarmstufe in Südostasien wegen giftiger Rauchwolken
-
Trump setzt geplante Sanktionen gegen Russland per Dekret aus
Internationale Bemühungen um demokratische Entwicklung in Syrien
Eine Woche nach dem Sturz des langjährigen Machthabers Baschar al-Assad setzen sich Vertreter zahlreicher Staaten intensiv für eine demokratische Entwicklung in dem Land ein. Derweil versuchen die neuen islamistischen Machthaber, die Furcht vor neuen Konflikten zu entkräften. Der UN-Sondergesandte Geir Pedersen forderte bei einem Besuch in Damaskus, nach Assads Sturz Racheakte zu verhindern und die Verantwortlichen für Gräueltaten vor eine "glaubwürdige Justiz" zu stellen.
Am 8. Dezember hatten Kämpfer unter der Führung der islamistischen Gruppe Hajat Tahrir al-Scham (HTS) Damaskus erobert und der jahrzehntelangen gewaltsamen Herrschaft der Assad-Familie ein Ende bereitet. Assad floh außer Landes. Die neuen Machthaber setzten eine Übergangsregierung ein, die versprach, die Rechte aller Syrer schützen zu wollen.
Nach diplomatischen Gesprächen in Jordanien warnten die Außenminister mehrerer arabischer Staaten am Samstag vor jeglicher "ethnischen, konfessionellen oder religiösen Diskriminierung" in Syrien und forderten "Gerechtigkeit und Gleichheit" für alle Menschen. Staatliche Institutionen müssten erhalten werden, damit das Land nicht "ins Chaos" stürze, hieß es weiter.
Die Chefdiplomaten aus Jordanien, dem Irak, Saudi-Arabien, Ägypten, Libanon, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain und Katar forderten zudem, dass der politische Prozess in Syrien von den Vereinten Nationen und der Arabischen Liga unterstützt werden müsse. Zudem müsse er im Einklang mit den Grundsätzen der Resolution 2254 des UN-Sicherheitsrats erfolgen. Die 2015 verabschiedete Resolution sieht die Ausarbeitung einer Verfassung sowie Wahlen unter Aufsicht der Vereinten Nationen vor.
In einer gemeinsamen Erklärung forderten Diplomaten aus den USA, der Türkei, der EU und den arabischen Ländern ebenfalls einen von Syrien bestimmten Übergang und einen "transparenten Prozess" zur Bildung einer "inklusiven, religionsübergreifenden und repräsentativen Regierung" unter Achtung der Menschenrechte.
US-Außenminister Antony Blinken sagte im jordanischen Akaba, die USA hätten direkten Kontakt mit der islamistischen Miliz HTS "und anderen Parteien" aufgenommen. Dies sei Teil der Bemühungen, den 2012 in Syrien entführten US-Journalisten Austin Tice ausfindig zu machen, präzisierte er.
Die USA und andere westliche Staaten stufen die HTS als Terrororganisation ein. Sie ist aus der Al-Nusra-Front hervorgegangen, dem syrischen Ableger von Al-Kaida. Allerdings hat sie nach eigenen Angaben seit 2016 keine Verbindungen mehr zu dem Terrornetzwerk und präsentiert sich moderat.
Der UN-Syrien-Sondergesandte Pedersen machte sich bei seinem Besuch in Damaskus am Sonntag für die Aufhebung der Sanktionen gegen die HTS auf. Pedersen forderte die internationale Gemeinschaft zudem dazu auf, rasch mehr humanitäre Hilfe für Syrien zu leisten und dafür zu sorgen, "dass die staatlichen Institutionen nicht zusammenbrechen".
Die Türkei eröffnete am Samstag ihre seit 2012 geschlossene Botschaft in Damaskus wieder. Die Türkei hatte im Bürgerkrieg im Nachbarland eine wichtige Rolle gespielt. Sie unterstützte bewaffnete Gruppen im Nordwesten des Landes, der bis zur Ende November überraschend begonnenen Offensive der islamistischen Kämpfer als Oppositionsgebiet galt.
Israel flog unterdessen nach Angaben von Aktivisten am Samstag 60 Angriffe in Syrien. Am Sonntag berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte von weiteren israelischen Angriffen auf Tunnel der syrischen Armee und Waffendepots im Gebiet Damir in der Nähe von Damaskus.
Israel gehe mit seinen Angriffen eindeutig zu weit, erklärte HTS-Anführer Mohammed al-Dscholani im Onlinedienst Telegram. Dadurch drohe "eine neue ungerechtfertigte Eskalation in der Region". "Die allgemeine Erschöpfung nach Jahren des Krieges in Syrien (...) erlaubt uns jedoch nicht, neue Konflikte zu beginnen", betonte er.
Seit dem Machtwechsel in Damaskus hat Israel bereits hunderte Angriffe gegen militärische Einrichtungen in Syrien ausgeführt. Israelischen Angaben zufolge soll dadurch sichergestellt werden, dass die von der syrischen Armee zurückgelassene militärische Ausrüstung nicht in die Hände von Extremisten fällt. In einem international kritisierten Schritt haben israelische Streitkräfte zudem die Pufferzone zwischen Israel und Syrien auf den Golanhöhen besetzt.
Hisbollah-Anführer Naim Kassem forderte die syrische Übergangsregierung in einer Fernsehansprache dazu auf, die Beziehungen zu Israel "nicht zu normalisieren". "Wir hoffen, dass diese neuen Machthaber Israel als Feind ansehen werden", sagte er. Kassem räumte zudem ein, die Hisbollah habe durch den Sturz von Assad "eine militärische Versorgungsroute" verloren.
L.Durand--AMWN