-
MLB: Tampa Bay gleicht aus
-
NHL: Stützle verliert, Grubauer glänzt
-
Kompany kritisiert Spielweise: "Einfach nicht schlau"
-
"Weltklasse": Sonderlob für Matchwinnerin Bühl
-
Ricken wiegelt ab: "Keine Ausreden"
-
US-Zentralbank-Vorständin Cook hat keine Zeit für von Trump einberufene Anhörung
-
Merz gibt im Bundestag Regierungserklärung zum EU-Gipfel ab
-
Prozess gegen Ukrainer wegen Nord-Stream-Sprengung beginnt in Hamburg
-
EU-Gericht urteilt über strengere Regeln für Porno-Seite Stripchat
-
Kabinett befasst sich mit Stärkung von Kinderschutz im Netz
-
Welthungerhilfe: Weltweite Krisen treiben den Hunger weltweit an
-
Papst Leo XIV. hat Lungenkrebs - Teil von Lungenflügel entfernt
-
Ukrainischer Präsident Selenskyj zu Besuch bei Burnham in London erwartet
-
Trump-Pläne durchkreuzt: US-Richterin stoppt Baumfällungen auf Golfplatz bis 26. Oktober
-
Vatikan: Papst an Lungenkrebs erkrankt - Unterlappen von Lungenflügel entfernt
-
Dreierpack in Mailand: Tresoldi schießt Brügge zum Sieg
-
Dank Kane: Bayern wenden Kunstrasen-Katastrophe ab
-
Nach Bundesliga-Gala: Leipzig gelingt Befreiungsschlag
-
Mord an Tupac Shakur: Bandenchef zu mindestens 40 Jahren Haft verurteilt
-
Attentatspläne gegen Tusk: Sprengsätze bei Verdächtigem gefunden
-
Eurojackpot geknackt: 120 Millionen Euro gehen nach Nordrhein-Westfalen
-
Felipe VI. nennt Exklaven Ceuta und Melilla "unveräußerlichen Teil" Spaniens
-
Vatikan: Lungen-OP von Papst Leo XIV. "erfolgreich" vollzogen
-
Antisemitismusstreit: Grüne und SPD in Berlin unterbrechen Sondierungen mit Linker
-
FC Bayern mit Urbig und sechs Wechseln
-
Dank Bühl und Dallmann: DFB-Frauen schlagen auch Japan
-
Grüne und SPD in Berlin unterbrechen Sondierungen mit Linkspartei
-
Nach Skandal-Berichten: Trump fordert US-Botschafterin in Athen zu Rückzug auf
-
Frankreichs Nationalversammlung verabschiedet Missbrauchsgesetz
-
Deutschland für drei Jahre in UN-Menschenrechtsrat gewählt
-
Lobeshymne auf den Präsidenten: Trump-Sprecherin Zacharia absolviert ersten Auftritt
-
Rechtsstreit nach Unfall auf Rennstrecke: BGH gibt Versicherungskundin recht
-
Nach Bas-Rücktritt: Mahnende Worte Steinmeiers bei Ernennung von Nachfolger Schweitzer
-
Proteste in Frankreich: Erneut mehr als hunderttausend Schüler und Studenten auf der Straße
-
Vier Festnahmen in Deutschland nach Brand in Starlink-Station in Polen
-
Nach Cyberangriff auf Supermärkte in Frankreich: BSI rät dringend zur Absicherung
-
MI5-Chef: KI könnte die Lage im Bereich der Biowaffen ändern
-
Neuer Arbeitsminister erhält Ernennungsurkunde von Steinmeier
-
Heimliche Aufnahmen: EU-Datenschutzbehörde warnt vor Smart Glasses
-
Erbschaftsteuer auf Prüfstand: Karlsruhe verhandelt zu Firmenerben und Freibeträgen
-
Trump fordert US-Botschafterin in Griechenland zum Rückzug auf
-
Jemen: Huthis melden saudiarabische Angriffe auf Ölanlage nahe Sanaa
-
Nordrhein-Westfalen: Früherer Ladendetektiv wegen Raubmords vor 32 Jahren unter Verdacht
-
Mögliche Steuer auf KI-Umsätze: Wildberger will zunächst Vorfahrt für Wachstum
-
Schweitzer verspricht rasches Rentengesetz - Merz dringt auf "große Reform"
-
Flugbetrieb an Nürnberger Flughafen zweimal binnen weniger Stunden unterbrochen
-
Deutschland und Großbritannien fordern schärfere Sanktionen gegen Russland
-
Bei Wahl von AfD-Ministerpräsident: CDU-Fraktion in Sachsen-Anhalt verlässt Saal
-
Elf Vermisste nach erneutem Angriff auf Schiffe vor Bulgariens Küste
-
Medien wie AFP und "New York Times" treten Bündnis für Ansprüche gegen KI-Dienste bei
Grüne dringen auf Beschlüsse zu Schuldenbremse noch durch bisherigen Bundestag
Führende Grünen-Politiker dringen auf Korrekturen an der Schuldenbremse oder Beschlüsse zu möglichen Sondervermögen noch durch den bisherigen Bundestag. Hintergrund ist das Fehlen der dafür notwendigen Zweidrittelmehrheit für Union, SPD und Grüne in dem am Sonntag neu gewählten Parlament. Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) argumentierte am Montag in Berlin vor allem mit außen- und sicherheitspolitischen Notwendigkeiten.
Die Mehrheitsverhältnisse im neuen Bundestag machen Grundgesetzänderungen generell schwieriger. Union, SPD und Grüne verfügen laut dem vorläufigen amtlichen Endergebnis künftig zusammen über 413 von 630 Mandaten. Für das Quorum von zwei Dritteln der Stimmen wären aber 420 Stimmen erforderlich.
Da die demokratischen Parteien eine Kooperation mit der in Teilen rechtsextremistischen AfD ausschließen, wäre diese Stimmenzahl nur unter Einbeziehung der Linkspartei zu erreichen, mit der CDU und CSU bislang nicht zusammenarbeiten wollen.
Deutschland trage Verantwortung für den Frieden in Freiheit in Europa, sagte Baerbock. "Wir müssen in diesem Moment die Kraft dafür finden", rief sie zu einem gemeinsamen Handeln der demokratischen Parteien auf. In diesem entscheidenden Moment brauche es ein Deutschland, "das ohne Zögern und Zaudern für diesen Frieden in Freiheit einsteht".
Baerbock verwies dabei auf den außenpolitischen Kurswechsel der USA unter Donald Trump und in Verbindung damit auf die Lage der Ukraine. Daraus ergebe sich eine Verantwortung, die größer sei als Parteipolitik. Es sei unter anderem wegen des Wahlkampfs schon viel Zeit versäumt worden. Es sei keine Option, jetzt bis zu einer Regierungsbildung "nach Ostern oder Pfingsten" zu warten.
Der mutmaßlich künftige Bundeskanzler Friedrich Merz müsse nun zeigen, ob "seine großen Ankündigungen" zu einer europäischen Sicherheitspolitik "nur Wortblasen gewesen sind", forderte Baerbock. Sonst würden den Preis andere zahlen, "zuerst die Menschen in der Ukraine und ich hoffe nicht weitere Menschen in Europa".
"Wir haben noch die Möglichkeit, im bestehenden Bundestag finanzielle Hilfen durch eine Reform der Schuldenbremse zu beschließen, wenn wir sehr schnell sind", sagte auch Vizekanzler Robert Habeck (Grüne). Dies gelte nicht nur für den Bereich Verteidigung, sondern "auch um die Wirtschaft resilienter zu kriegen". Auch Merz müsse erkennen, dass hierfür wie auch für die Infrastruktur Geld erforderlich sei.
Zuvor hatte bereits der Grünen-Politiker und Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir einen Beschluss des alten Bundestages zur Schuldenbremse ins Gespräch gebracht. Im ARD-"Morgenmagazin" verwies auch er darauf, dass dieser noch bis zur konstituierenden Sitzung des neu gewählten Parlaments voll arbeitsfähig bleibt.
"Wir können mit Bündnis90/Die Grünen, CDU/CSU und SPD dafür sorgen, dass wir mehr ausgeben können für die Landesverteidigung", sagte Özdemir. Später sei es nicht mehr ohne weiteres möglich, "mehr zu tun für die Bildung, für die Infrastruktur, für die Bundeswehr", warb der Grünen-Politiker für diesen Vorschlag.
Linken-Parteichef Jan van Aken erklärte sich zwar grundsätzlich zur Mitwirkung seiner Partei zu Verfassungsänderungen bereit, allerdings nur bei bestimmten Themen. "Natürlich sind wir gesprächsbereit, ist doch gar keine Frage", sagte van Aken ebenfalls im ARD-"Morgenmagazin". Einen Blankoscheck wolle seine Partei der künftigen Regierung aber nicht ausstellen.
Die Auffassung der Linken sei: "Die Schuldenbremse muss natürlich weg", sagte van Aken. Eine deutliche Erhöhung der Verteidigungsausgaben lehnte er aber in diesem Zusammenhang ab. Auch militärische Unterstützung für die Ukraine hat die Linke bislang nicht mitgetragen. Zu einem neuen Sondervermögen für die Bundeswehr dürfte sie ebenfalls kaum bereit sein.
B.Finley--AMWN