-
"Willkür" und "Dilettantismus": Unmut in der CDU über Kanzler Merz wächst
-
Mutmaßlicher Anschlag beim CSD Berlin: Ermittler fahnden nach 21-Jährigem
-
Anfang Oktober: Malaysia kehrt in den Formel-1-Kalender zurück
-
Brände in Frankreich: Flammen kommen bis 15 Kilometer an Großraum Bordeaux heran
-
Kevric meldet sich zurück: Zwei DM-Titel nach langer Leidenszeit
-
Waldsiedlung Zehlendorf in Berlin in Unesco-Welterbeliste aufgenommen
-
Polizisten an Bahnhöfen in Einsatz: Großfahndung nach Bluttat bei Berliner CSD
-
Debatte über Gefahr durch Islamismus nach Gewalttat beim Berliner CSD
-
Kleinflugzeug stürzt auf Dach von Wohnhaus: Zwei Tote in Niedersachsen
-
Junge-Union-Chef spricht nach CSD-Bluttat von "Kriegserklärung" des Islamismus
-
Steinmeier verurteilt CSD-Bluttat als "Angriff auf offene Gesellschaft"
-
Während Besitzerin Einkäufe auslädt: 77-Jährige fährt mit fremdem Auto davon
-
Beach Pro Tour: Winter/Huster verlieren Finale in Shangluo
-
Justizministerin: Generalbundesanwalt könnte Ermittlung zu CSD-Bluttat übernehmen
-
Massenkarambolage an Stauende: Mehr als 30 Verletzte auf Autobahn in Thüringen
-
"Angriff auf Gesellschaft": Politik reagiert erschüttert auf Bluttat bei CSD
-
86-Jährige auf Energiesparmission: Taschenlampenschein löst Polizeieinsatz aus
-
Vertrag mit russischem Wettanbieter: Pirlo-Deal gerät ins Wanken
-
Behörden: Waldbrand in der französischen Gironde breitet sich weiter "rasch" aus
-
Ermittlungen gegen Soldaten im Zusammenhang mit Evakuierungsmission in Afghanistan
-
"Tut extrem weh": Funk Vierte im Kayak Cross
-
Taifun "Noul" trifft in China auf Land
-
"Verdacht eines Anschlags" beim CSD Berlin: Ermittler fahnden nach 21-Jährigem
-
Todesfahrt bei CSD in Berlin - Mutmaßlich islamistischer Tatverdächtiger
-
Bericht: Fast jeder zweite Rentner muss Steuern nachzahlen
-
Mutmaßlich islamistischer Tatverdächtiger nach Angriff auf CSD identifiziert
-
Polizei: Mutmaßlich islamistischer Tatverdächtiger nach Angriff auf CSD identifiziert
-
Vergewaltigungsvorwürfe: US-Demokraten nominieren neuen Kandidaten für Senatssitz
-
Fahrzeug rast bei CSD in Menschenmenge - Mindestens ein Toter
-
Merz verurteilt Todesfahrt bei CSD in Berlin als "abscheuliche Tat"
-
Waldbrände nahe Bordeaux: Evakuierungsaufruf für 55.000 weitere Menschen
-
Fahrzeug rast nahe CSD in Menschenmenge - Mindestens ein Toter
-
Polizei: Mindestens ein Toter bei Fahrzeug-Vorfall am Rande von CSD in Berlin
-
Boxen: Zachenhuber verliert WM-Kampf in Dschidda
-
Verletzte am Rande von CSD in Berlin - Offenbar Auto in Menge gefahren
-
Motto "Haltung ist hot": Hunderttausende ziehen bei CSD-Kundgebung durch Berlin
-
Polit-Prominenz, Beethoven und kritische Töne: Bayreuther Festspiele eröffnet
-
Warnstufe Rot: 340.000 Menschen in China wegen Taifun "Noul" in Sicherheit gebracht
-
"Schwierige Stunden" bei Waldbränden in Frankreich und Spanien
-
Nach Test-Wirbel: Ansah stürmt in 10,00 zum Titel
-
Bolsonaro-Sohn Flávio zum Präsidentschaftskandidaten in Brasilien gekürt
-
Norris rast zur Pole - Strafen für Hamilton und Antonelli
-
Waldbrände in Frankreich: Präsident Macron verspricht Wiederaufbau
-
Zwei Tote: Kleinflugzeug stürzt auf Wohnhaus in Niedersachsen
-
Mindestens 20 Tote bei gegenseitigen Angriffen Russlands und der Ukraine
-
Norris beendet Mercedes-Serie - Strafe für Hamilton
-
Polit-Prominenz und Beethoven-Symphonie: Bayreuther Festspiele eröffnet
-
Indische Kakerlaken-Bewegung verkündet Einigung mit Regierung und beendet Proteste
-
Schlussetappe der Tour de France wird wegen Waldbränden um 44 Kilometer verkürzt
-
Bayern-Talenteschau bei Niederlage in Wiesbaden
Mützenich zu Reform der Schuldenbremse oder Sondervermögen bereit - Kritik an Merz
Der scheidende SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich hält eine Reform der Schuldenbremse oder die Errichtung eines neuen Sondervermögens noch durch den alten Bundestag für möglich. "Wir sind zu allem bereit", sagte Mützenich am Dienstag vor einer Sitzung der bisherigen sowie der neuen SPD-Abgeordneten in Berlin. Er machte aber auch deutlich, dass er ein solches Vorgehen für politisch fragwürdig hält und gab CDU-Chef Friedrich Merz die Schuld dafür.
Verfassungsrechtlich wären solche Entscheidungen noch durch den alten Bundestag "natürlich möglich", sagte Mützenich. Dieser bleibe bis zur Konstituierung des neu gewählten Parlaments voll handlungsfähig. Wie ein solches Vorgehen genau ausgestaltet würde, würden nun aber "all die entscheiden müssen, die an vorderster Stelle Verantwortung tragen". Am Mittwoch soll SPD-Chef Lars Klingbeil zusätzlich zu seinem Amt an der Parteispitze zum Fraktionschef der Sozialdemokraten gewählt werden und Mützenich damit ablösen.
Politisch und unter dem Gesichtspunkt der demokratischen Legitimation nannte Mützenich solche finanzpolitischen Beschlüsse durch den alten Bundestag "eine Gratwanderung". Er sprach von einem Vorgehen "aufgrund von taktischen Erwägungen", was die Menschen nicht verstehen würden. Merz warf er vor, nach der Wahl "in wenigen Stunden", seine bisherige Position über Bord zu werfen. Er erwarte nichts Gutes, "wenn das der Stil des neuen Regierens ist".
Konkret kritisierte Mützenich, dass Merz Gespräche mit der bisherigen Bundesregierung etwa zur Bewältigung finanzieller Herausforderungen stets abgelehnt habe - obwohl er selbst dem Oppositionsführer mehrfach solche Verhandlungen angeboten habe. Der CDU-Chef habe damals "uns nicht erlaubt, die notwendigen Schritte zu gehen". Jetzt scheine bei der Union "plötzlich einigen aufzufallen", dass für solche Entscheidungen mehr als zwei Parteien erforderlich seien.
Hintergrund ist, dass für Reformen der im Grundgesetz verankerten Schuldenbremse oder Ausnahmen davon zur Errichtung kreditfinanzierter Sondervermögen eine Zweidrittelmehrheit im Bundestag benötigt würde. Dafür reichen im neu gewählten Parlament aber die Stimmen von CDU/CSU, SPD und Grünen anders als bisher nicht mehr aus. Benötigt würde zusätzlich die Linksfraktion, die aber zum Beispiel mehr Geld für die Bundeswehr oder für die militärische Unterstützung der Ukraine kritisch sieht.
Die Übernahme des Fraktionsvorsitzes durch Klingbeil begrüßte Mützenich, der selbst bereits am Sonntag seinen Verzicht auf eine neue Kandidatur erklärt hatte. "Das findet auch meine Unterstützung", sagte er. Zuvor hatten sich das SPD-Parteipräsidium und der bestehende Fraktionsvorstand hinter die Bewerbung Klingbeils gestellt.
Ch.Kahalev--AMWN