-
Trump spottet bei Presse-Gala über Medien und kokettiert mit dritter Amtszeit
-
Ex-Minister Altmaier "betroffen und wütend" über Merz' Umgang mit Schnieder
-
Trump ordnet Warnschilder vor US-Geschichtsmuseum in Washington an
-
Weiter dichter Rauch durch Großbrand nahe Madrid - Löschbedingungen über Nacht verbessert
-
Linke sammelt binnen drei Wochen mehr als 130.000 Euro Spenden ein
-
Vorbereitung auf "Rassenkrieg": Verfassungsschutz warnt vor radikalen Clubs
-
Guterres besucht Syrien als erster UN-Generalsekretär seit Beginn des Bürgerkriegs
-
NFL-Superstar Mahomes peilt Comeback zum Saisonstart an
-
WM-Held Vozinha vor Wechsel nach Chile
-
IStGH-Vertragsstaaten beschließen Amtsenthebung von Chefankläger Khan
-
Klopps Erfahrung für Matthäus ein Pluspunkt
-
Bayern-Juwel Cardozo zwischen Brasilien und Portugal
-
Evenepoel wird zur Bergziege: "Mein rechtes Ohr klingelt"
-
Klopp über Völler: "Das wird gut"
-
Beispiellose Waldbrände in Frankreich und Spanien - Mehr als 160.000 Menschen evakuiert
-
Kulturstaatsminister Weimer will europäische Eigentümerstruktur für TikTok
-
Motto "Haltung ist hot": Hunderttausende zu CSD-Demonstration in Berlin erwartet
-
Merz und Merkel auf dem Grünen Hügel: Bayreuther Festspiele beginnen
-
SpaceX absolviert ersten erfolgreichen Starship-Testflug seit Börsengang
-
Sozialverband fordert von Linnemann Überdenken der Gesundheitsreform
-
Venezuela tritt aus Internationalem Strafgerichtshof aus
-
Kabinettsumbildung: Verfassungsrechtler Pieper kritisiert verzögerte Vereidigung
-
Mandat von UN-Menschenrechtskommissar Türk um vier weitere Jahre verlängert
-
US-Regierung begrüßt Aus für IStGH-Chefankläger Khan
-
Eurojackpot geknackt: Gut 71 Millionen Euro gehen nach Spanien
-
Waldbrände in Frankreich und Spanien zwingen Zehntausende zur Flucht
-
Nach neuen US-Zöllen: Kanada weiht Grenzbrücke zu USA im Alleingang ein
-
Diplomaten: IStGH-Vertragsstaaten beschließen Aus für Chefankläger Khan
-
Rekordstrafe für Google: Trump droht EU mit höheren Zöllen
-
Sechs Tote und mindestens 16 Verletzte bei Gewalt im Westjordanland
-
Streit um Aufnahmeprogramm: Afghanin erringt vor Bundesverfassungsgericht Erfolg
-
Trump: EU wird "sehr hohen Preis" für Google-Rekordstrafe zahlen
-
Streit um Rechtsruck: Ehemalige polnische Regierungspartei PiS spaltet sich auf
-
15 Tote bei russischen Angriffen in der Ukraine - Sechs Tote in Russland
-
Waldbrände in Südeuropa: Zehntausende vor Feuern auf der Flucht
-
Trump empfängt am Dienstag Selenskyj - und voraussichtlich Netanjahu
-
Formel 1: Hamilton vor Leclerc - Mercedes mit großen Problemen
-
James schließt sich den Philadelphia 76ers an
-
Heldentat im Hexenkessel: Pogacar siegt in Alpe d'Huez
-
Kritik aus SPD an von Prien geplanter Neuausrichtung von "Demokratie leben!"
-
Росія після Путіна: «Парламент із шансом в один відсоток»
-
Россия после Путина: «Парламент с шансом в один процент»
-
London: US-Sänger Chris Brown räumt Schlägerei ein - und entgeht so Prozess
-
Streit um enteignete Wiese im Tagebau Hambach: Umweltverband scheitert vor Gericht
-
Britischer Premier Burnham eröffnet "Downing Street des Nordens" in Manchester
-
Sechs Tote im Westjordanland - Netanjahu will Siedlungs-Vorposten "legalisieren"
-
Präsident von Bangladesch erklärt Rücktritt
-
Van Bommel übernimmt als belgischer Nationaltrainer
-
Antisemitismusbeauftragter Klein: "Die Brandmauer muss aufrechterhalten werden"
-
Abgesetzter Oppositionsführer Özel will mit neuer Partei gegen Erdogan kämpfen
Anfrage der Union zu NGOs: Regierung weist Vorwurf der "Schattenstruktur" zurück
Die Bundesregierung hat auf die umstrittene Anfrage der Unionsfraktion zur Finanzierung von Nichtregierungsorganisationen und deren politischer Neutralität reagiert und dabei den Vorwurf einer "Schattenstruktur" zurückgewiesen. Grundsätzlich lebe der Staat von "zivilgesellschaftlichem Engagement für ein friedliches und respektvolles Zusammenleben und dem Einsatz gegen menschen- und demokratiefeindliche Phänomene", heißt es in der am Mittwoch veröffentlichten Antwort. Dabei sei auch die "aktive und passive Förderung" dieses Engagements vorgesehen.
Jedoch: "Die Bundesregierung sieht keine Anhaltspunkte für die in der Kleinen Anfrage enthaltene Behauptung, wonach die geförderten NGOs eine 'Schattenstruktur' bildeten." Koordiniert wurde die Antwort vom Bundesfinanzministerium, weitere Ressorts lieferten Infos zu.
Über die Antwort hatte am Mittwoch zuerst "Business Insider" berichtet. Die Unionsfraktion hatte insgesamt 551 Fragen gestellt und dies damit begründet, dass sich Demonstrationen von zahlreichen Organisationen Anfang Februar "nicht einfach 'gegen rechts' gerichtet" hätten, sondern "ganz dezidiert" gegen die CDU.
Daher reichte die Union am Tag nach der Bundestagswahl einen umfangreichen Fragenkatalog an die Bundesregierung ein. Darin ging es um die Finanzierung von Organisationen wie Greenpeace, Omas gegen Rechts, Deutsche Umwelthilfe, Campact, Amadeu Antonio Stiftung und BUND. Gefragt wurde etwa auch nach der Gemeinnützigkeit einzelner Organisationen, nach Verbindungen zu Bundesbehörden und internationalen Organisationen und nach nötigen Reformen.
In einer umfangreichen Vorbemerkung der Regierung, auf die in der Antwort immer wieder verwiesen wird, heißt es, dass "das Grundgesetz ein Grundrecht auf Versammlungsfreiheit garantiert" und die "Selbstbestimmung hinsichtlich Ort, Zeitpunkt, Art und Inhalt einer Versammlung" geschützt sei. Vor Wahlen gebe es hierbei keine Einschränkungen.
"Die Bundesregierung ist nicht befugt, Zuwendungsempfängern in Hinblick auf die Veranstaltung von Demonstrationen Vorgaben zu machen", heißt es weiter.
Weiterhin heißt es dort, dass "gemeinnützige Organisationen politisch aktiv sein dürfen". Es sei auch "nicht zu beanstanden (...), wenn eine steuerbegünstigte Körperschaft außerhalb ihrer Satzungszwecke vereinzelt zu tagespolitischen Themen Stellung nimmt". Um Transparenz über den Einfluss von Interessenvertretungen auf den Bundestag und die Bundesregierung zu schaffen, existiere seit Anfang 2022 ein verbindliches öffentliches Lobbyregister.
Die Bundesregierung wies außerdem darauf hin, "dass es nicht ihre Aufgabe ist, allgemeine Informationen über die Aktivitäten und Kontakte von Organisationen zu sammeln, zu überwachen oder zu bewerten". Das gelte unabhängig davon, ob diese Organisationen eine Förderung erhalten oder nicht.
Bei der Aufschlüsselung nennt die Regierung nur zu einzelnen NGOs Zahlen der Finanzierung. Insgesamt gab es laut Unionsfraktion in diesem Jahr bereits 6,4 Millionen Euro. Bei vielen Organisationen lieferte die Regierung indes keine Antwort und verwies auf die Zuständigkeit der Länder, das politische Neutralitätsgebot der Regierung oder einen zu hohen Rechercheaufwand. Die Regierung betonte zudem, ihre Angaben entsprächen "den mit zumutbarem Aufwand fristgerecht ermittelbaren Informationen und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit".
X.Karnes--AMWN