-
Nach nur sechs Spielen: Toppmöller und Lens trennen sich
-
Irak will mehr Öl nach Europa exportieren - Pipeline nach Deutschland denkbar
-
Ägypten und Saudi-Arabien fordern freie Schifffahrt durch Meerenge Bab al-Mandab
-
Merz: Regierung nimmt wegen hoher Spritpreise Steuern und Abgaben in den Blick
-
Carney betont enge Verbindung Kanadas zu den USA
-
US-Notenbank Fed berät über Leitzins: Gegen Trumps Willen Erhöhung möglich
-
60-Jähriger stirbt in Hessen nach Schüssen: Drei Verdächtige festgenommen
-
Oberstes Gericht Brasiliens prüft Verbindungen von Richter zu inhaftiertem Banker
-
Ehemalige Regierungspartei in Brandenburg: Landtagsabgeordneter tritt aus BSW aus
-
Rekordhohe Spritpreise: Merz stellt Entlastungen in Aussicht
-
Neuendorf: "System" Infantino muss beendet werden
-
Nach Niederlage im Briefwahl-Streit: Trump kritisiert Oberstes US-Gericht scharf
-
Anwälte: Duterte leidet unter "erheblichen Gedächtnisverlusten"
-
Unbekannte stehlen dutzende Orgelpfeifen aus leerstehender Kirche in Gütersloh
-
Bund sagt Berlin höhere Hauptstadt-Unterstützung für Sicherheit und Kultur zu
-
Weitere Festnahmen bei Protest gegen Razzien bei türkischen LGBTQ-Aktivisten
-
Nach 1404 Tagen: Vuskovic zurück im HSV-Training
-
Katar: Schließung der Meerenge Bab al-Mandab hätte "katastrophale" Folgen für die Welt
-
Deutsch-französisches Raumflugzeug soll Astronauten ins All bringen
-
WHO: Ebola breitet sich in kongolesischer Unruhe-Provinz Nord-Kivu "exponentiell" aus
-
Krisensitzung in CDU-Zentrale: Merz ruft Präsidium für Wahlabend zusammen
-
Kaliforniens Gouverneur Newsom würde Kamala Harris bei US-Wahl den Vortritt lassen
-
Gegenseitige Schuldzuweisungen nach russischem Angriff mit Leuchtraketen auf dänischen Hubschrauber
-
"Trendbarometer": Union fällt auf niedrigsten Wert seit 2021 - Auch AfD verliert
-
Merz will an Reformkurs festhalten - trotz Wahlschlappe
-
Merz stellt Entlastungen von hohen Spritpreisen in Aussicht
-
Extremsommer lässt in Frankreich heftige Ernteeinbußen befürchten
-
Berichte: Harry und Meghan wechseln Schule ihrer Kinder wegen Sicherheitsbedenken
-
Fast fünf Millionen Menschen im Osten Indiens von Hochwasser betroffen
-
Griechischer Neonazi kündigt nach Haftentlassung Rückkehr in die Politik an
-
Wadephul und Söder geben Merz Rückendeckung: "Wir haben Pflicht zu erfüllen"
-
Krisensitzung in CDU-Zentrale: Merz ruft Bundesvorstand für Wahlabend zusammen
-
Zwei eritreische Regierungsgegner in Deutschland unter Terrorverdacht festgenommen
-
Brutaler, vernetzter, internationaler: BKA sieht Organisierte Kriminalität im Wandel
-
US-Behörde räumt erstmals Munitionsknappheit wegen des Iran-Krieges ein
-
Studie: Wettervorhersagen in ärmeren Ländern deutlich ungenauer
-
EZB-Belegschaft mahnt Transparenz über Lagardes Zukunft an
-
Bericht: Banken kritisieren Energiepolitik in Brief an Ministerin Reiche
-
Mutmaßliche Sabotage: Zugverkehr in weiten Teilen der Niederlande lahmgelegt
-
Oberstes US-Gericht stoppt Trumps Pläne zur Erschwerung der Briefwahl
-
45-Jähriger in Bayern bei Feier in Wohnung tödlich verletzt - Täter flüchtig
-
Nächster Rückschlag: Ouédraogo muss operiert werden
-
Serien "Widow's Bay" und "The Pitt" räumen bei Emmy-Verleihung in Los Angeles ab
-
Medien: Klopps erster Kader ohne Baumann
-
Dieselpreis in den USA steigt auf neues Rekordhoch
-
Zwei eritreische Regierungsgegner unter Terrorverdacht festgenommen
-
Armin Thurnher blickt auf Radsport, US-Open-Finale und Grenzen der Spracherkennung
-
Organisierte Kriminalität: "Verbrechen als Dienstleistung" und junge "Wegwerftäter"
-
"Finale dahoam": Bayern mit erneuter Chance 2028
-
Leichtathletik-WM 2031 findet in München statt
Mutmaßliche IS-Zelle in Österreich vor Marathon in Wien identifiziert
Die österreichischen Sicherheitsbehörden haben eine mutmaßliche Zelle des Extremistennetzwerks Islamischer Staat (IS) im Visier, die möglicherweise Anschläge auf Großveranstaltungen in Europa plant. Wie das Innenministerium in Wien am Dienstag mitteilte, handelt es sich bei den Mitgliedern vorwiegend um Iraker, "welche in der Hochzeit des IS führende Rollen eingenommen haben sollen". Die Identifikation des Netzwerks gelang demnach bereits im April im Zusammenhang mit dem Marathon in Wien.
Die mutmaßlichen Mitglieder der IS-Zelle seien für die Ausführung neuerlicher Anschlagspläne der obersten IS-Führung in Europa erneut rekrutiert worden, hieß es weiter. Die Mitteilung zu den noch laufenden Ermittlungen wurde nach einem Bericht der "Kronen-Zeitung" über IS-Anschlagspläne für den Marathon von Ende April in Wien veröffentlicht.
Weiter hieß es vom Innenministerium, der Verfassungsschutz habe die von den IS-Mitgliedern ausgehende Bedrohung "sehr ernst genommen" und für den Marathon in Wien mit rund 30.000 Teilnehmern "Sensibilisierungs- bzw. Schutzmaßnahmen" veranlasst. Die Sportveranstaltung stand demnach allerdings "nicht konkret im Blickpunkt" der IS-Zelle.
Laut Innenministerium hat die Zelle auch Mitglieder in anderen europäischen Ländern. Österreichs Nachrichtendienst habe die österreichische Zelle "im Rahmen intensiver Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Behörden" identifizieren können. Welche anderen Länder beteiligt sind, wurde nicht mitgeteilt.
Der Veranstalter des Wien-Marathons zeigte sich laut österreichischer Nachrichtenagentur APA in einer Stellungnahme überrascht, dass die Veranstaltung als Anschlagsziel gegolten haben soll. In der Marathonwoche sei sie bei der jährlich üblichen Behörden-Vorbesprechung nicht über ein konkretes Anschlagsszenario informiert worden. Auch habe es keine besonderen organisatorischen Auflagen oder Vorkehrungen in diesem Zusammenhang gegeben.
Der österreichische Innenminister Gerhard Karner erklärte, Staatsschutz und Nachrichtendienst hätten "durch akribische Ermittlungen einen entscheidenden Beitrag zur Terrorabwehr in Österreich geleistet". Der "enge Austausch mit ausländischen Partnern" sei dabei "ein entscheidender Erfolgsfaktor" gewesen.
Bei den noch laufenden Ermittlungen geht es laut Innenministerium auch um den Vorwurf der Terrorfinanzierung durch Zahlungen aus Österreich an den IS. Die Mitglieder der IS-Zelle halten laut Innenministerium Kontakt über verschlüsselte Nachrichten. Dabei hätten sie auch Chatfunktionen von Videospielen auf Spielkonsolen genutzt. Auch "konspirative Treffen" innerhalb Europas hätten stattgefunden.
Hintergrund der Anschlagspläne ist den Angaben zufolge der Tod von IS-Anführers Abu Ibrahim al-Haschimi al-Kuraischi im Februar. Nach dessen Tötung durch US-Spezialeinheiten in Syrien hatte der IS zu Vergeltungsschlägen in ganz Europa aufgerufen.
O.Johnson--AMWN