-
Evenepoel gewinnt 15. Etappe - Vingegaard nach Sturz raus
-
USA und Iran setzen Angriffe fort - Israel und Jordanien fangen iranische Rakete ab
-
Schwerer Sturz: Vingegaard muss bei Tour aufgeben
-
Rauch von Waldbränden verzieht sich: WM-Finale kann bei klarem Wetter stattfinden
-
Formel 1: Antonelli siegt in Spa - Russell scheidet aus
-
Verteidigungsminister-Aus sorgt in der Ukraine weiter für Protest - Angriffe auf Kiew
-
Berater dementiert Einigung über Klopp-Wechsel zum DFB
-
Nach Sturz von DB-Mitarbeiter aus fahrendem Zug: Haftbefehl abgelehnt
-
Frauenfeindlicher Influencer Tate und Bruder in Miami verhaftet
-
Mali: Mehr als 50 Tote bei Angriff von Dschihadisten und Tuaregs auf Militärkonvoi
-
Turniersieg in Gstaad: Tsitsipas im Aufwind
-
Israelische Siedler legen Feuer an Moschee im Westjordanland
-
Merz erwägt Kabinettsumbildung nach Spahn-Rücktritt
-
Konzert von Bad Bunny in Mailand wegen Hagelsturms abgebrochen
-
Ukrainer protestieren weiter gegen Verteidigungsminister-Aus - Erneute russische Angriffe
-
Nach Tötung von US-Soldaten: US-Armee attackiert Iran - Teheran greift Bahrain und Kuwait an
-
Europarat: Fifa muss nach Trump-Skandal bei der WM an eigener "Integrität" arbeiten
-
Mindestens 50 Soldaten in Mali bei Dschihadisten-Angriff getötet
-
Götze über Messi-Foto von 2014: "Hätte ihn nicht fragen sollen"
-
Götze über Messi-Foto von 2014: "Ich hätte ihn nicht fragen sollen"
-
Messi vor WM-Finale: "Dieses Team hat Geschichte geschrieben"
-
Reformen: SPD will nach Sommerpause Vermögensteuer und Erbschaftsteuer angehen
-
Nach Sturz von DB-Mitarbeiter aus fahrendem Zug: GDL fordert Konsequenzen
-
Tate-Brüder in Miami festgenommen - Großbritannien verlangt Auslieferung
-
Kein DFB-Vertreter beim WM-Finale
-
Klinsmann beruhigt Fans: Thema Trinkpausen "wird zurückgehen"
-
Nach Tod zweier Soldaten: US-Militär will den Iran mit neuen Angriffen "bestrafen"
-
Medien: XXL-WM noch lukrativer als bisher angenommen
-
Dopingexperte zum Fall Ansah: "Klingt nicht realitätsfern"
-
Lipowitz-Teamchef Denk: "Wir sind voll auf Kurs"
-
Russland greift ukrainische Hauptstadt Kiew an - laut Militärverwaltung ein Toter
-
Nach fünfjähriger Haft in Kuba: Dissident Otero Alcántara in die USA ausgereist
-
Welterbe-Komitee der Unesco tagt in Südkorea - Waldsiedlung Zehlendorf nominiert
-
WM-Finale unter den Augen Trumps: Großes Staraufgebot bei Schlussfeier und Halbzeitshow
-
TV-Legende Thomas Gottschalk ist "momentan krebsfrei"
-
Behörde: Tate-Brüder in den USA festgenommen
-
"Zum Abschluss ein Feuerwerk": Pressestimmen zum kleinen Finale
-
"Wunderschönes Erlebnis": Deschamps-Abschied mit Stolz
-
Bestes Ergebnis seit 1966: Tuchel lobt Englands Mentalität
-
Sonntagstrend: AfD baut Vorsprung vor Union leicht aus - auch SPD und Grüne legen zu
-
Zahl der Erdbeben-Toten in Venezuela auf mehr als 5100 gestiegen
-
Torfestival: Tuchels Engländer zittern sich zu Platz drei
-
22. WM-Tor: Mbappé zieht an Messi vorbei
-
21. WM-Tor: Mbappé zieht mit Messi gleich
-
Kubanischer Dissident Otero Alcántara nach fünfjähriger Haft in die USA ausgereist
-
Klinsmann "tausendprozentig" für Klopp: "Viel Arbeit vor sich"
-
Selenskyj reagiert auf anhaltende Proteste und erwägt Änderungen an Armeespitze
-
Mbappé dankt Deschamps: "Hätten besseres Ende bieten sollen"
-
Zwei US-Soldaten in Jordanien getötet - Iran droht den USA mit "unvergesslichen Lektionen"
-
Pentagon: Zwei US-Soldaten bei iranischen Angriffen in Jordanien getötet - ein Vermisster
CDU-Spitzenpolitiker sehen weiterhin keine Basis für Zusammenarbeit mit Linken
Spitzenpolitiker der CDU sehen gegenwärtig keine Grundlage für eine Änderung des Kooperationsverbots mit der Linkspartei. "Der Unvereinbarkeitsbeschluss ist gut so, wie er ist", sagte Generalsekretär Carsten Linnemann dem "Stern". Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) ergänzte am Dienstag bei Welt TV, er sehe niemanden, der ernsthaft erwäge, den dazu geltenden Parteitagsbeschluss "in irgendeiner Weise zurückzunehmen oder zu modifizieren". Die Jusos warben hingegen für ein Ende der Unions-Brandmauer zur Linkspartei.
Mit der Linken gilt bei der CDU seit 2018 ein Unvereinbarkeitsbeschluss, der eine Zusammenarbeit ausschließt. Nach ihrem Erstarken im Bundestag und der Ermöglichung eines zweiten Wahlgangs bei der Kanzlerwahl hält die Linke diesen hingegen für überholt. Sie geht davon aus, bei künftigen Zweidrittelmehrheiten immer wieder gebraucht zu werden.
Kritik an der Linken gab es in den vergangenen Tagen dann an deren Parteitagsbeschluss zum Thema Antisemitismus. Mit knapper Mehrheit und nach hitziger Debatte hatten die Delegierten einen Antrag zur begrifflichen Definition von Antisemitismus angenommen und schlossen sich damit der umstrittenen sogenannten Jerusalemer Erklärung an. Diese kritisiert die Arbeitsdefinition von Antisemitismus der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) und definiert Antisemitismus schmaler, insbesondere im Umgang mit dem Staat Israel.
"Für mich kann es keine politische Zusammenarbeit mit der Linkspartei geben, solange dort extremistische Gruppen mitmachen", sagte Linnemann dem "Stern". "Die unsägliche Verharmlosung von Antisemitismus auf dem Parteitag hat die Linken noch extremer von der CDU entfernt als ohnehin schon."
Frei sagte Welt TV, die Beschlusslage zur Linkspartei sei klar. "Wir haben seit 2018 einen Parteitagsbeschluss. Der kann auch nur durch einen Parteitag wieder aufgehoben werden." Die inhaltlich-programmatischen Differenzen mit der Linken seien "maximal im Bereich der Wirtschaftspolitik, der Energiepolitik, der Haushalts- und Finanzpolitik".
Auch in der Gesellschaftspolitik und in der Migrationspolitik gebe es "überhaupt keinen Ansatzpunkt", wie diese beiden Parteien zusammenarbeiten sollten. Es könne allerdings immer wieder vorkommen, dass in "geschäftsordnungsrechtlichen Fragen auch über Fraktionsgrenzen hinweg" zusammengearbeitet werden müsse. Bei der Kanzlerwahl von Merz und dem Scheitern im ersten Durchgang hatten die Linken mit dafür gesorgt, dass am selben Tag noch ein zweiter Durchgang stattfinden konnte.
Scharfe Worte zur Linkspartei fand CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann. "Die Linke ist antibürgerlich, antikapitalistisch und antisemitisch", sagte er in Berlin und verwies auf "Bilder und Botschaften" des Parteitags. Mit der Linken gebe es keine inhaltliche Gemeinsamkeiten. Bei der Kanzlerwahl sei es lediglich um eine Geschäftsordnungsfrage gegangen.
Andere CDU-Spitzenpolitiker hingegen setzen sich für einen pragmatischen Umgang mit der Linken ein. "Unsere Zeit verlangt von allen demokratischen Kräften in Deutschland mehr Ambiguitätstoleranz und weniger Dogmatismus", sagte Bildungsministerin Karin Prien dem "Stern". Die Union müsse daher "pragmatisch abwägen" und "die Stabilität der demokratischen Institutionen" im Blick haben. Linke und AfD dürften nicht gleichgesetzt werden. Die AfD sei "eine Gefahr für unsere liberale Demokratie", die Linke nicht.
Ähnlich äußerte sich Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt. "Bei schwierigen Mehrheitsverhältnissen gilt es, mit Umsicht abzuwägen und pragmatisch zu handeln", sagte er. Dazu gehöre auch die Notwendigkeit, zu differenzieren.
Für ein komplettes Umdenken warb Juso-Chef Philipp Türmer. "Die Union fordert immer wieder, dass nun alle demokratischen Parteien zusammenarbeiten sollen. Diese Auffassung teile ich ausdrücklich", sagte er dem "Handelsblatt". Es sei an der Zeit, den Unvereinbarkeitsbeschluss zu begraben. Die Linke sei im Gegensatz zur AfD eine demokratische Partei und müsse auch so behandelt werden.
SPD-Bundesvorstandsmitglied Sebastian Roloff betonte, die Kanzlerwahl habe gezeigt, dass "kollegiale Absprachen mit der Linken" möglich seien. "Ich gehe davon aus, dass sie schon einen Plan hat, wie sie zum Beispiel mit der Situation bei der Reform der Schuldenbremse umgehen will", sagte er dem "Handelsblatt". Alles andere wäre "sehr amateurhaft".
H.E.Young--AMWN