-
45-Jähriger in Bayern bei Feier in Wohnung tödlich verletzt - Täter flüchtig
-
Nächster Rückschlag: Ouédraogo muss operiert werden
-
Serien "Widow's Bay" und "The Pitt" räumen bei Emmy-Verleihung in Los Angeles ab
-
Medien: Klopps erster Kader ohne Baumann
-
Dieselpreis in den USA steigt auf neues Rekordhoch
-
Zwei eritreische Regierungsgegner unter Terrorverdacht festgenommen
-
Armin Thurnher blickt auf Radsport, US-Open-Finale und Grenzen der Spracherkennung
-
Organisierte Kriminalität: "Verbrechen als Dienstleistung" und junge "Wegwerftäter"
-
"Finale dahoam": Bayern mit erneuter Chance 2028
-
Leichtathletik-WM 2031 findet in München statt
-
Empörung in Dänemark über russischen Beschuss mit Leuchtraketen auf Armee-Hubschrauber
-
Hohe Spritpreise: Diskussion um Entlastung der Verbraucher wieder voll entbrannt
-
Wiener Kindergeburtstagsangebote reichen vom Gemeinschaftsgarten bis zum Sportplatz
-
ESA bringt Satelliten zur Erforschung von Klima und Extremwetter ins All
-
Niederländisches Museum zeigt erstmals seit 1984 seine gesamte Van-Gogh-Sammlung
-
Klaus Nüchtern beschreibt Veränderungen bei Gastgärten und Restaurantbesuchen
-
Polizei findet Waffenlager nahe Landstraße in Rheinland-Pfalz
-
Prominenter brasilianischer Indigenen-Anführer Raoni an Krebs erkrankt
-
Freundin zu Ausreise nach Syrien überredet: Anklage gegen IS-Rückkehrerin in Berlin
-
Luhdorfer Dorffest verbindet am 20. September Flohmarkt und Vereinsangebote
-
Benzinpreis steigt weiter - erneut Allzeithoch erreicht
-
Von Enteignungen bis Neubau: Wohnungsmangel dominiert Wahlkampf in Berlin
-
Institut: Demokratieabbau in den USA ist Vorbild für autoritäre Systeme weltweit
-
DFB: Klopp neu im Kuratorium der Sepp-Herberger-Stiftung
-
KI von Mistral soll TotalEnergies bei Erkundung neuer Öl- und Gasvorkommen helfen
-
Palliativarzt spricht in Buchholz über selbstbestimmtes Sterben
-
Rheinland-Pfalz: Motorradfahrer liegt nach Unfall 19 Stunden in Wald
-
Stader Kreistag: CDU bleibt stärkste Fraktion, AfD wächst auf elf Mandate
-
Personaldebatte über Kanzler: Führende CDU-Politiker stellen sich hinter Merz
-
Berlin-Wahl: Linke und CDU streiten über Strategien gegen Wohnungsnot
-
Änderungen an US-Zöllen gegen Kanada in Kraft getreten
-
St. Wilhadi und Verein Die Brücke laden zu gemeinsamem Gottesdienst in Stade
-
Ministerin Prien: Bildung muss Topthema in Deutschland werden
-
Matthäus empfiehlt: "Urbig auf Sicht aufbauen"
-
Bevölkerung in Deutschland: Knapp 13 Prozent Kinder unter 14 Jahren
-
Vier Künstlerinnen gestalten Ausstellung zu Fenstern auf Schloss Agathenburg
-
Wassermangel wegen El Niño: Panamakanal plant weitere Verkehrsreduzierung
-
18-Jähriger räumt Beteiligung an sechs Raubüberfällen bei Online-Dates ein
-
Mann stirbt in Hessen nach Schüssen: Suche nach Täter
-
Trump-Sohn bestätigt "großzügiges Hochzeitsgeschenk" von russischem Geschäftsmann
-
RTLzwei und Familie Geiss beenden Zusammenarbeit nach einer letzten Staffel
-
Lehrer Engin Çatık beschreibt ungleiche Startbedingungen und die Bedeutung von Vertrauen
-
Freitag-Newsletter verbindet Debatte über Rechtsruck mit Blick auf Berliner Ostmoderne
-
Air Baltic beantragt Gläubigerschutz in New York und setzt Flugbetrieb fort
-
Mahomes glänzt bei Comeback - Walker nicht zu stoppen
-
CDU bleibt in Niedersachsen vorn, AfD gewinnt bei Kommunalwahlen deutlich hinzu
-
Rostock und Nordwest-Niedersachsen prüfen Meerwasserentsalzung für neue Wasserbedarfe
-
Rech: Oberdorf "vor der Winterpause zurück" - Sorgen um Amani
-
Hanning über DBB-Frauen: "Perfekte Werbung für den Frauensport"
-
DEL im Zeichen der Heim-WM: Rankel spürt "große Vorfreude"
Scholz will sich bei EU-Gipfel für Beitrittsperspektive für Ukraine einsetzen
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) will sich beim EU-Gipfel in der kommenden Woche für eine klare Beitrittsperspektive der Ukraine einsetzen. "Jetzt geht es darum, dass wir die Solidarität auch mit einer Perspektive verbinden, mit einer Aussicht", sagte Scholz am Samstag in einer Videobotschaft. Die Vizepräsidentin des Europaparlaments, Katarina Barley (SPD), warnte jedoch vor einer überstürzten EU-Aufnahme der Ukraine.
Der Bundeskanzler betonte: "Viele kämpfen in der Ukraine für Freiheit und Demokratie, sie wollen wissen, dass das nach Europa führt." Daher werde er versuchen, im Europäischen Rat am kommenden Donnerstag Einstimmigkeit in Bezug auf den Status der Ukraine als Beitrittskandidat zu erreichen, kündigte Scholz in seinem ersten Beitrag für das neue Internet-Format "Kanzler kompakt" an.
Die EU-Kommission hatte sich am Freitag offiziell dafür ausgesprochen, der Ukraine diesen Status einzuräumen. Die 27 EU-Staaten müssen dies nun einstimmig billigen. Für den Kandidatenstatus der Ukraine hatte sich Scholz bereits am Donnerstag bei seinem Besuch in Kiew gemeinsam mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Italiens Ministerpräsident Mario Draghi und Rumäniens Präsident Klaus Iohannis stark gemacht.
Selenskyj begrüßte das grüne Licht der EU-Kommission als "historischen Erfolg für alle, die für unseren Staat arbeiten". In seiner abendlichen Videoansprache betonte Selenskyj am Freitag: "Die Ukraine verdient diese guten Nachrichten". Die Annäherung seines Landes an die Europäische Union sei darüber hinaus "nicht nur positiv für uns". Sie sei "der größte Beitrag zu Europas Zukunft seit vielen Jahren".
Sollte die Ukraine den Kandidatenstatus erhalten, wäre dies ein erster Schritt in einem langen Verfahren, das zudem keine Erfolgsgarantien bietet. Die Türkei etwa hat seit 1999 Kandidatenstatus. Das Balkanland Nordmazedonien ist seit 2005 Beitrittskandidat, auf konkrete Verhandlungen wartet Skopje noch immer.
"Überstürzte Beitritte darf es nicht geben", unterstrich die SPD-Politikerin Barley. "Wer einmal in der EU ist, kann nicht ausgeschlossen werden." Kiew müsse daher alle Beitrittskriterien "voll und ganz" erfüllen.
Als Negativbeispiel nannte Barley im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" das 2004 der EU beigetretene Ungarn, das die Rechtsstaatlichkeit "systematisch" aushöhle. Eine Verleihung des Kandidatenstatus' für die Ukraine begrüße sie aber ausdrücklich, betonte die Vizepräsidentin des Europaparlaments.
Derweil gingen die russischen Angriffe im ostukrainischen Donbass unvermindert weiter. Die Schlacht um die strategisch wichtige Stadt Sjewjerodonezk werde mittlerweile zunehmend in den umliegenden Dörfern ausgetragen, erklärte der Regionalgouverneur von Luhansk, Serhij Hajdaj. "Unsere Verteidiger kämpfen in allen Richtungen gegen die Russen."
Nach seinen Angaben steht das Stadtgebiet von Sjewjerodonezk weiterhin nicht unter vollständiger russischer Kontrolle. Für die Menschen im benachbarten Lyssytschansk werde die Lage unterdessen immer gefährlicher: Da es den russischen Truppen nicht gelinge vorzurücken, "beschießen sie die Stadt einfach aus der Luft", erklärte Hajdaj.
Das UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (Ocha) hatte am Freitag mitgeteilt, Sjewjerodonezk habe kaum noch Zugang zu sauberem Wasser, Nahrungsmitteln und Strom. Die humanitäre Lage in vielen Teilen der Ostukraine sei "extrem alarmierend".
Selenskyj reiste trotz der Kämpfe am Samstag in den Süden des Landes. Ein Video zeigte ihn bei einem Besuch in Mykolajiw. Die Stadt steht unter ukrainischer Kontrolle, ist aber ein wichtiges Ziel Moskaus. Die Einnahme von Mykolajiw würden den russischen Truppen den Weg nach Odessa, der wichtigsten ukrainischen Hafenstadt, freimachen.
D.Sawyer--AMWN