-
Abschaffung von Heizungsgesetz bringt Großteil von geplantem Bürokratiekostenabbau
-
Mehrere Festnahmen bei Drogenrazzia in Deutschland und Niederlanden
-
Polizei: Siebter Castortransport durch Nordrhein-Westfalen ohne Zwischenfälle
-
Mann ersticht Frau in Hessen auf offener Straße - Zeugen überwältigen ihn
-
Digitalminister Wildberger: Arztüberweisung auf Papier wird bald Geschichte sein
-
Bär in Japan dringt in Küche ein und durchwühlt Kühlschrank
-
Chinas Wirtschaftswachstum auf niedrigstem Stand seit mehr als drei Jahren
-
"Freut mich wahnsinnig": Lipowitz setzt auf den Teamgedanken
-
Fußball-WM 2026: Das Spiel am Mittwoch
-
US-Militär greift erneut Ziele im Iran an und nimmt Seeblockade wieder auf
-
Britische Regierung kündigt nächtliche Social-Media-Sperre für ältere Jugendliche an
-
Merz stellt sich in Sommerpressekonferenz Fragen der Medien
-
Bundesregierung tagt als "Entlastungskabinett"
-
EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen reist nach Kiew
-
Von Trump nominiert: US-Senat hört Justizminister und neuen Geheimdienstkoordinator an
-
"Danke": König Felipe VI. gratuliert spanischem Team
-
Argentinien: Gedanke an Maradona soll gegen England helfen
-
Tuchels Engländer vor Duell mit Messi: "Wir sind sehr hungrig"
-
Wetterbehörde: Heißeste erste Sommerhälfte in Spanien seit Beginn der Aufzeichnungen
-
Grenzkontrollen zwischen Spanien und Gibraltar aufgehoben
-
"Emotionaler Moment": Porro widmet Treffer seinem Sohn
-
Macron gedenkt am zehnten Jahrestag des Lkw-Anschlags in Nizza der 86 Toten
-
De la Fuente: "Eine große Verantwortung für das ganze Land"
-
Neue US-Angriffswelle gegen den Iran - US-Militär startet Blockade gegen iranische Häfen
-
Frankreich weint: "Die Spieler sind am Boden"
-
"Spanien im Triumphrausch": Pressestimmen zum WM-Halbfinale
-
Macron nimmt Starmer in französische Ehrenlegion auf
-
Adieu Les Bleus: Eiskalte Spanier zerstören Frankreichs WM-Traum
-
Trump preist Iraks neuen Regierungschef als "Champion"
-
Am Nationalfeiertag: Deschamps alleiniger WM-Rekordtrainer
-
Waldbrand in Müritz-Nationalpark wieder ausgebreitet - neue Evakuierung
-
US-Medien: ICE soll nach Todesschüssen Fahrzeugkontrollen zurückfahren
-
Nach fünf Jahren staatliche Bitte um Entschuldigung für Flutkatastrophe im Ahrtal
-
Schnieder bittet nach Ahrtal-Katastrophe um Entschuldigung für staatliches Versagen
-
Treffen zwischen DFB und Red Bull - Watzke: "Keine Angaben"
-
USA: T-Rex "Gus" bei Auktion für mehr als 50 Millionen Dollar versteigert
-
Dritter landesweiter Stromausfall in Kuba innerhalb von gut einer Woche
-
Ermittler: Britische Ex-Ministerin Widdecombe wurde Opfer von "gezieltem Angriff"
-
Missbrauchsurteil: Trump zahlt 5,6 Millionen Dollar an Journalistin Carroll
-
Israel zu weiteren Schritten bei Teilrückzug aus dem Libanon bereit
-
Digitalminister Wildberger: Weitere 600 Millionen Euro Bürokratiekostensenkung
-
Steinmeier und Wüst fordern mehr Klimaschutz: 5. Jahrestag von Hochwasser
-
Präsidentin Sheinbaum: Zahl der Tötungsdelikte in Mexiko in zwei Jahren halbiert
-
Kehrtwende: Trump verzichtet auf Gebühr für Schiffsfracht in Straße von Hormus
-
Waldbrand südlich von Paris: Feuerwehrmann gesteht Brandstiftung
-
Nächste Solo-Show: Pogacar fliegt dem Tour-Sieg entgegen
-
SCANDIC TRADE und SNC SCANDIC COIN:
KI trifft Non-Custodial
-
Stiefmutter in Streit getötet: Elf Jahre Haft für Mann in München
-
Evakuierung in Ortschaft in Müritz-Nationalpark aufgehoben - Feuer lodert weiter
-
Haftstrafen in Mafiaprozess um versuchten Totschlag in Stuttgart
Nach Wahlschlappen: Grüne wollen Osten stärker in Fokus nehmen
Nach den Wahlniederlagen im vergangenen Jahr in einer Reihe von ostdeutschen Ländern wollen sich die Grünen stärker gesamtdeutsch aufstellen und dabei gezielt den Fokus auf Ostdeutschland legen. Die Partei beschloss die Gründung eines Vorstandsbeirats Bündnisgrüner Osten, der kommende Woche erstmals tagen will, wie Ko-Parteichef Felix Banaszak und der stellvertretende Bundesvorsitzende Heiko Knopf am Dienstag erläuterten. Die Grünen wollen außerdem im Osten präsenter sein.
Die Partei war im vergangenen Jahr aus den Landesregierungen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg ausgeschieden. In Brandenburg und Thüringen verpassten sie auch den Wiedereinzug ins Landesparlament, in Sachsen kamen sie noch knapp hinein. Im kommenden Jahr drohen weitere Wahlniederlagen in Mecklenburg-Vorpommern und in Sachsen-Anhalt. Daher müsse es "das Interesse der gesamten Partei" sein, dort einzuziehen und dazu müsse entsprechend gehandelt werden, forderten Banaszak und Knopf.
Es gehe darum, aus der Vergangenheit zu lernen und "neue Wege" zu finden, um künftig wieder mehr Wahlerfolge vor allem in Ostdeutschland zu erzielen, sagte Banaszak dazu am Dienstag in Berlin. Die Partei werde als "sehr westdeutsch geprägt" gesehen, müsse aber "als gesamtdeutsche Partei wahrgenommen werden". Die Mitgliederzuwächse gerade auch im Osten zeigten das Potenzial, noch setze sich dieses aber "nicht ausreichend in Wählerstimmen um".
"Es ist wichtig, dass wir uns nicht zurückdrängeln lassen", sagte der aus Jena stammende Grünen-Vize Knopf. Auch er verwies auf viele neue Mitglieder im Osten, die es zu vernetzen gelte. Es brauche ein "Wir-Gefühl", betonte er. Der geplante Vorstandsbeirat soll dabei den Bundesvorstand "regelmäßig und langfristig in Bezug auf ostdeutsche Belange" beraten. Die genaue Besetzung will die Partei zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben.
In einem Impulspapier warben Banaszak und Knopf für "mehr Interesse füreinander" - so sei etwa das ostdeutsche Erbe der Bürgerrechts- und Umweltbewegung weitaus weniger bekannt als vergleichbare Bewegungen im Westen. Zugleich könne "der Westen in der Partei" von den "Ansätzen der Ost-Partei" lernen. "Noch heute sind Vorurteile und Abgrenzungen zwischen Mitgliedern aus Ost und West zu spüren."
Daher gehe es auch darum, vor Ort wieder mehr Präsenz zu zeigen. So will Banaszak etwa neben seinem Wahlkreisbüro in Duisburg auch eines in Brandenburg an der Havel eröffnen, das nach der Sommerpause seine Arbeit aufnehmen soll. Außerdem sollen ostdeutsche Parlamente und Mitgliedertreffen häufiger besucht werden, mehr Bürgergespräche stattfinden und mehr "ostdeutsche Köpfe" in der Parteispitze sichtbar werden. Die Grünen planen zudem einen Ostkongress Elbe, der im September in Lutherstadt-Wittenberg stattfinden und der Vernetzung dienen soll.
C.Garcia--AMWN